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Spiel der Zeit

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Spiel der Zeit

Der 3. Teil der Trilogie

Hilla Palm, Arbeiterkind vom Dorf, ist als Studentin in Köln angekommen. Im turbulenten Jahr 1968 sucht sie hier heimisch zu werden, erkundet die Welt der Sprache, genießt die Freiheit des Denkens, sehnt sich nach Orientierung im Leben und muss doch erkennen: Ich bin meine Vergangenheit. Erst als sie ihrer Liebe begegnet, findet sie die Kraft für einen neuen Blick auf alte Verletzungen.

Ulla Hahn verwebt in diesem großen Epos eigene Erfahrungen mit Erfindungen, lässt Hilla Palm erzählen und fällt der »kleinen Schwester« auch mal ins Wort. »Spiel der Zeit« ist ein Buch über die Jahre der Sehnsucht und Leidenschaft – ein mitreißender Entwicklungsroman und zugleich ein imposantes Epochengemälde der 68er Jahre, eine der radikalen Umbruchphasen in der Geschichte der Bundesrepublik.

Pressestimmen

»Hahns Sprache fließt über weite Strecken wie ein mitreißender breiter Strom, zeitweise stürzen rheinische Dialoge wie ein Wasserfall über den Leser herab.« Die Zeit

»…zugleich enthüllen und verbergen. Ulla Hahn ist dies gelungen in einem Buch, das man nicht so leicht vergisst, das einen ein wenig verändert zurücklässt.« Silke Scheuermann, FAZ

»Das ist DER Roman über die Epoche der 68er. Ulla Hahn verbindet selbst Erlebtes mit messerscharfer Beobachtung, Darstellung, Ironie und Witz.« Michael Wolffsohn, FOCUS online

»… der Bilderreichtum und die atmosphärische Kraft des Romans siegen, wobei sensible Entwicklungsgeschichte, plastisches Zeitporträt und ein nuanciertes Sittenbild von Arm und Reich ineinandergreifen.« Kölnische Rundschau, Hartmut Wilmes

Leseprobe von ‚Spiel der Zeit‘ 

Über Ulla Hahn

Ulla Hahn wurde am 30. April 1946 in Brachthausen/Sauerland geboren und wuchs im Rheinland auf. Nach dem Realschulabschluss begann sie Bürolehre, die sie abbrach, um auf dem Zweiten Bildungsweg ihr Abitur nachzuholen. Danach Studium der Literaturwissenschaft, Geschichte und Soziologie sowie Promotion. Lehraufträge an den Universitäten Hamburg, Bremen und Oldenburg, anschließend Redakteurin für Literatur beim Rundfunk in Bremen.

Als Lyrikerin wurde sie schon früh von Marcel Reich-Ranicki gefördert, der mehrere Gedichte der bis dahin fast unbekannten Ulla Hahn in der FAZ veröffentlichte und positiv rezensierte. Schon ihr erster Lyrikband, „Herz über Kopf“ (1981), wurde zu einem großen Leser- und Kritikererfolg. Ihr lyrisches Werk und ihre Romane wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

Ulla Hahn lebt in Hamburg und ist mit Klaus von Dohnanyi verheiratet.

Weitere Informationen

Nach Ulla Hahn ist der seit 2012 zweijährlich vergebene Ulla Hahn-Autorenpreis der Stadt Monheim am Rhein benannt.

2013 wurde in ihrem Elternhaus in Monheim das Ulla-Hahn-Haus eröffnet. Das Literaturzentrum widmet sich insbesondere der Kinder- und Jugendkultur mit dem Schwerpunkt Sprach- und Leseförderung. www.ullahahnhaus.info

Auszeichnungen (Auswahl)

  • 1981: Leonce-und-Lena-Preis (Lyrik)
  • 1985: Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg (Lyrik)
  • 1986: Roswitha-Preis
  • 1994: Cicero-Rednerpreis
  • 2002: Deutscher Bücherpreis (Leipziger Buchmesse) für den Roman ‚Das verborgene Wort‘
  • 2006: Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis
  • 2006: Hertha-Koenig-Literaturpreis
  • 2010: Ida-Dehmel-Literaturpreis
  • 2013: Ehrenmitgliedschaft der Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft

Werke von Ulla Hahn

Romane

Lyrik

  • Herz über Kopf (1981)
  • Spielende (1983)
  • Freudenfeuer (1985)
  • Unerhörte Nähe (1988), (darin: „Nie mehr“)
  • Liebesgedichte (1993)
  • Epikurs Garten (1995)
  • Galileo und zwei Frauen (1997)
  • Bildlich gesprochen (1999, Hörbuch)
  • Süßapfel rot (2003)
  • So offen die Welt (2004)
  • Wiederworte (2011)

Erzählungen und weitere Veröffentlichungen

  • Liebesarten, Erzählungen, 2006
  • Dichter in der Welt. Mein Schreiben und Lesen, 2006 (Essays, Reden, Kritiken, Überlegungen zum Schreiben und Lesen von Gedichten und zur Rolle des Schriftstellers in der Gesellschaft)

Als Herausgeberin

  • Stechäpfel – Gedichte von Frauen aus drei Jahrtausenden, 1995
  • Gedichte fürs Gedächtnis – Zum Inwendig-Lernen und Auswendig-Sagen, 2001
  • In meinem Turm in den Wolken – Ein Else Lasker-Schüler-Almanach. zusammen mit Hajo Jahn, 2002
  • Stimmen im Kanon – Deutsche Gedichte, 2003

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