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Das Traumbuch

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Persönliche Bewertung:
4,3/5 (4)

Eignung für Lesekreise:
0/5


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Das Traumbuch

Können uns falsche Entscheidungen glücklich machen?
Das Leben besteht aus der Summe stündlicher Entscheidungen. Doch welche sind richtig? Welche führen zu Glück, Liebe, Freundschaft – welche zu Verzweiflung und Einsamkeit? Mit dieser existenziellen Frage ringen die Verlegerin Eddie, der Kriegsreporter Henri und der hochsensible Teenager Sam, als Henri nach einem Unfall ins Koma fällt.

Pressestimmen

„Ein gewaltiger Bilder- und Gefühlsrausch, der an Blockbuster wie ‚The Sixth Sense‘ und ‚The Big Blue‘ erinnert – aber mit neuen Abgründen und ganz eigenem Tiefgang.“ Brigitte

„Sie ist eine Frau, die in die Seelen der Menschen schaut.“ Thalia Magazin „Stories“

Über Nina George

Die Schriftstellerin Nina George, geboren 1973 schreibt Romane, Sachbücher, Thriller, Reportagen, Kurzgeschichten sowie Kolumnen.

Ihr Roman „Die Mondspielerin“ erhielt 2011 die DeLiA, den Preis für den besten Liebesroman. Für ihren Kurzkrimi „Das Spiel ihres Lebens“ wurde Nina George 2012 mit dem Glauser-Preis ausgezeichnet. Ihr Roman „Das Lavendelzimmer“ stand weit über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in 30 Sprachen übersetzt und eroberte auch international die Bestsellerlisten, so die New York Times Bestsellerliste in den USA, die Bestsellerlisten in England und Italien.

Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens „Jo“ Kramer, schreibt Nina George unter dem Doppel-Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. 2017 wurde sie in den Bundesvorstand des Verbandes deutscher Schriftsteller gewählt. Von den BücherFrauen wird sie als BücherFrau des Jahres 2017 ausgezeichnet. Sie lebt in Berlin und der Bretagne.

Mein-Literaturkreis.de Rezension
von Literaturkreismitglied Corinna S., Frankfurt

„…eine Geschichte…, die hochemotional ist, ohne an irgendeiner Stelle ins Kitschige abzugleiten. Eine wunderschöne Sprache, tolle Bilder.“

Bewertung des Buches: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮
Bewertung der Eignung zur Diskussion in Literaturkreisen:✮ ✮ ✮ ✮ ✮

Ein Unfall kann das ganze Leben verändern, nicht nur das eigene, wie „Das Traumbuch“ aufzeigt.

Der ehemalige Kriegsreporter Henri ist nach einem Autounfall acht Minuten lang tot, wird wiederbelebt und liegt anschließend im Koma. Während er ums Überleben kämpft und zwischen Leben und Tod, Realität und Traum treibt, verändert sein Schicksal auch das Leben von Eddie und Sam. Eddie ist seine ehemalige Lebensgefährtin, die Henri schon lange als Erinnerung abgetan hat, aber nun plötzlich über sein Leben entscheiden soll, und Sam ist sein Sohn, den er nie zu Gesicht bekommen hat und welcher Gefühle und Stimmungen viel intensiver wahrnimmt, als gut für ihn ist.

Aus wechselnden Perspektiven wird eine Geschichte erzählt, die hochemotional ist, ohne an irgendeiner Stelle ins Kitschige abzugleiten. Eine wunderschöne Sprache, tolle Bilder, in die man vollständig eintauchen kann.
In diesem Roman geht es verstärkt um das „zwischen den Welten gefangen“ sein. Zwischen Leben und Tod schwanken, aber bei keinem ganz ankommen. Nina George schreibt eindringlich nieder, wie sie sich diesen Status vorstellt. Bei ihr schwebt Henri von einem Leben in das nächste, als würde er zwischen Parallelwelten hin und her wandern.

Werke

Hier sind die Werke aufgelistet, die Nina George unter ihrem eigenen Namen veröffentlicht hat.

Unter dem Pseudonym Anne West veröffentlicht sie außerdem Sachbücher aus dem Bereich Liebe, Sexualität und Erotik und unter dem gemeinsamen Schriftsteller-Pseudonym Jean Bagnol schreibt sie mit ihrem Ehemann Jo Kramer Kriminalromane.

  • Das Traumbuch, Roman. 2016
  • Das Lavendelzimmer, Roman. 2013
  • Die Mondspielerin. 2010
  • Wie der Teufel es will. 2008
  • Der Sprachschatz der Männer. 2005
  • Der Weg der Kriegerin. 2003.
  • Bube, Dame, Karo, Tod. 2003
  • Kein Sex, kein Bier und jede Menge Tote. 2001

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