• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen
Sand

In seiner gefeierten Ausreißergeschichte Tschick (ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendbuchpreis 2011) hat uns Wolfgang Herrndorf in die deutsche Provinz entführt. Für seinen neuen Roman Sand erhielt er nun den Preis der Leipziger Buchmesse 2012. Als Leser werden wir Hals über Kopf in eine rätselhafte Sahara geworfen, in einen warmen Frühherbst des Jahres 1972. Während in München palästinensische Terroristen des «Schwarzen September» das Olympische Dorf überfallen und Angst und Schrecken verbreiten, geschehen weit weg, im grellen Licht der Sahara, mysteriöse Dinge …
Wolfgang Herrndorf streut seinen Lesern buchstäblich Sand in die Augen. Mit was haben wir es hier eigentlich zu tun – Agentenroman, exotischer Krimi, postkoloniale Satire, Genrepersiflage oder was? Freuen wir uns auf ein hinreißendes literarisches Abenteuer voller Mehrdeutigkeiten, verdeckter Fährten und falscher Spuren!

Pressestimmen

„Herrndorf ist ein gewitzter und universell belesener Artist, der auf seinem Hochseil mit Gewalt, Tod, Verderben und Vergessen jongliert und die Nichtigkeit der menschlichen Existenz als großes Kunststück aufführt.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ungeheuer lustig, ungeheuer traurig und ungeheuer gut geschrieben. (…) Herrndorfs Spannweite reicht locker von großer Literatur zu Pulp Fiction.“ Die Welt

Über den Autor

Wolfgang Herrndorf, 1965 in Hamburg geboren, hat Malerei studiert und unter anderem für die «Titanic» gezeichnet. 2002 erschien sein Debütroman «In Plüschgewittern», 2007 der Erzählband «Diesseits des Van-Allen-Gürtels» und 2010 der Roman «Tschick», der zum Überraschungserfolg des Jahres avancierte.

2010 wurde bei Herrndorf ein bösartiger Hirntumor festgestellt. Er begann ein digitales Tagebuch, das Blog Arbeit und Struktur, in dem er über sein Leben mit der tödlichen Krankheit berichtete. Es erschien nach seinem Tod Ende 2013 in Buchform, wie er es sich gewünscht hatte.
Herrndorf tötete sich am 26. August 2013 in Berlin.
2014 veröffentlichte Rowohlt die Fortsetzung von Tschick aus der Sicht von Isa als unvollendeten Roman unter dem Namen Bilder deiner großen Liebe.

Auszeichnungen

  • 2004: Kelag-Publikumspreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb für Diesseits des Van-Allen-Gürtels
  • 2008: Deutscher Erzählerpreis für Diesseits des Van-Allen-Gürtels
  • 2011: Nominierung für Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Belletristik für Tschick
  • 2011: Clemens-Brentano-Preis für Tschick
  • 2011: Deutscher Jugendliteraturpreis für Tschick
  • 2012: Hans-Fallada-Preis
  • 2012: Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik für Sand
  • 2012: Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft

Werke von Wolfgang Herrndorf

  • In Plüschgewittern. Roman, 2002
  • Diesseits des Van-Allen-Gürtels, 2007
  • Tschick. Roman, 2010
  • Sand. Roman, 2011
  • Arbeit und Struktur, 2013
  • Bilder deiner großen Liebe: Ein unvollendeter Roman, 2014

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    Aktuell im JUNI 2019 diskutieren wir:

    +++ ALLES ZERFÄLLT VON CHINUA ACHEBE +++

    Im JULI: +++ SCHANDE VON J.M. COETZEE +++

    Im SEPTEMBER: +++ HERR DER FLIEGEN VON WILLIAM GOLDING +++

    Im 

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Weitere Informationen

    >> Zur Anmeldung

  • Aktuelle Literaturverfilmungen

    Aktuelle Literaturverfilmungen:

    Der Fall Collini – ab 18. April im Kino!

    Übersicht der aktuellen Kinofilme, die auf Büchern basieren.

    » Mehr

  • Unser Buch des Monats Februar 2019: Was ich Euch nicht erzählte von Celeste Ng

    Unser Buch des Monats:

    Was ich Euch nicht erzählte von Celeste Ng

    Eine Familie in den 70er Jahren in den USA. Die Lees leben mit ihren drei Kindern in einer Kleinstadt. Plötzlich verschwindet die Tochter Lydia.

    Nur der Leser erfährt am Ende, was sich in jener Nacht wirklich ereignet hat.

    Der Roman ist das Debüt der Autorin Celeste Ng. Geboren wurde sie 1980 in den USA, ihre Eltern waren aus Hongkong eingewandert. Das Buch wurde ein Bestseller und vielfach übersetzt. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2018: Ein gutes Buch kommt selten allein – Das große Lesekreis-Handbuch von Kerstin Hämke

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Das große Lesekreis-Handbuch von Kerstin Hämke

    Was ist schöner als eine gute Geschichte? Eine gute Geschichte, die man mit jemandem teilen kann!

    Immer mehr Menschen treffen sich in Lesekreisen, um neue Literatur kennenzulernen und sich über ihre Lektüre auszutauschen. Kerstin Hämke zeigt, wie man selbst einen Lesekreis gründen kann und wie bestehende Gruppen für Abwechslung sorgen können.

    Ergänzt wird der Ratgeber durch 50 Buchtipps mit ausführlichen Diskussionsvorschlägen.

    Kerstin Hämke ist Gründerin von Mein-Literaturkreis.de, der größten Ratgeber- und Empfehlungsplattform für Lesekreise im deutschsprachigen Raum.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Umfrage

    FÜR LESEKREISMITGLIEDER: Wie viele Bücher lesen Sie persönlich im Jahr? (inklusive der Bücher, die Sie für Ihren Lesekreis lesen)

    » Ergebnisse anzeigen

  • » hier geht’s zu weiteren Fragen unserer Umfrage für Lesekreise