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Ein Monat auf dem Land

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Persönliche Bewertung:
5/5 (1)

Eignung für Lesekreise:
4/5 (1)


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Ein Monat auf dem Land

1920 im nordenglischen Oxgodby. Birkin ist erst Mitte Zwanzig, doch das Grauen des ersten Weltkriegs (1914-18) hat ihm ein Trauma hinterlassen, das sich in Gesichtszucken, Stottern und Alpträumen äußert. In dem kleinen Dorf soll er, der Restaurator, ein mittelalterliches Wandgemälde in der örtlichen Kirche freilegen.

Er hofft, in der Ruhe und Einfachheit Yorkshires zu gesunden. Und tatsächlich: Je näher er dem Meisterwerk hinter der Kirchendecke kommt, desto näher kommt er auch sich selbst. Und seinen Mitmenschen. Langsam gelingt es ihm, sich der Welt um sich herum zu öffnen, vielleicht sogar der Liebe. Der Monat auf dem Land ist ein Monat der Heilung. Was Birkin hier erlebt, wird er sein Leben lang mit sich tragen…

Weitere Hintergrundinformationen zum Roman

‘Ein Monat auf dem Land‘ wurde bereits 1980 veröffentlicht und war für den renommierten Booker-Literaturpreis nominiert. Erst 2016 erschien er erstmalig auf Deutsch.

2016 stand der kurze Roman auf der Shortlist für das Lieblingsbuch des Unabhängigen Buchhandels in Deutschland.

Über J.L. Carr

J.L. Carr wurde 1912 in der Grafschaft Yorkshire geboren und starb 1994. Nachdem er jahrelang als Lehrer gearbeitet hatte, gründete er 1966 einen eigenen Verlag und verfasste acht Romane. ›Ein Monat auf dem Land‹ (DuMont 2016) war 1980 für den Booker-Preis nominiert. Weitere seiner Romane sind ›Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten‹ (2017) und ›Ein Tag im Sommer‹ (2018).

Diskussionsfragen

  • Was erhofft sich Tom Birkin von seiner Zeit in Oxgodby? Welche seiner Erwartungen werden erfüllt, welche nicht?
    Welche Veränderungen durchlebt Birkin in der Novelle? Wie war er, als er in Oxgodby ankam. Wie hat er sich verändert und wodurch?
  • Die zeitintensive ‚Freilegung‘ der Wandmalerei zieht sich als Thema durch das Buch. Welche Parallelen dazu siehst Du dazu im Roman?
  • Was symbolisiert das Gemälde in der Kirche? Was lernt Birkin über den Maler der Wandmalerei? Welche Verbindung besteht zwischen ihnen?
  • In Oxgodby treffen wir als Leser auf viele Charaktere, teils liebenswürdige, manche recht verschroben. Welche Person hat Dir am besten gefallen und warum?
  • Welche Beziehung entwickelt sich zwischen Birkin und Alice? Warum geben beide der offensichtlichen Anziehung nicht nach? Wie vergleicht sich die Beziehung zu der von Alice zu ihrem Ehemann? „Hätte ich mir dieses Glück bewahren können, wäre ich dort geblieben?“ (Seite 122), sagt Tom Birkin. Wäre ihm das geglückt?
  • Carr hat den Roman ‘Ein Monat auf dem Land’ genannt. Welche Rolle spielt das Land im Roman? Warum hat der Autor die Geschichte gerade dort angesiedelt? Wird das Landleben von allen Personen im Buch gleich empfunden?
    In Rezensionen wird der Kurzroman als Lobrede auf die Natur und das einfache Leben bezeichnet. Siehst Du das genauso?
  • Wie hat Dir der Schreibstil des Autors J.L. Carr gefallen?
    Was nimmst Du aus der Lektüre dieser Novelle mit?
    An was wirst Du Dich in einigen Monaten noch erinnern?
  • Unsere Neuentdeckung des Monats: Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

    20 Jahre, von 1938 – 1958, umspannt der Debütroman der Berliner Autorin. Als LeserIn wird man mitgenommen in das Leben von Elly Berger, die von der Köchin in einer jüdischen Familie zur heimlichen Heldin wird. Sie rettet deren Sohn Leon vor den Nazis, um ihn nach Ende des Krieges den Eltern zurück zu geben. Doch ihre Flucht aus Berlin wird beschwerlicher, dauert länger und endet anders, als geplant.

    „Als Autorin will ich die wahren Schicksale verstehen… Ich will nachfühlen, wie es wirklich geschah.“, so beschreibt die Autorin Marie Sand die Motivation für ihren historischen Roman.

    Wir stellen den Roman und die Autorin ausführlich vor und haben Diskussionsfragen sowie weitere Infos zusammengestellt.

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  • Unser besonderer Buchtipp: Tell von Joachim B. Schmidt

    Unser besonderer Buchtipp:

    Tell von Joachim B. Schmidt

    Wilhelm Tell – wer kennt ihn nicht, den legendären Schweizer Freiheitskämpfer, der mit dem Apfelschuss seiner Armbrust berühmt wurde? Oder die literarische Adaption von Friedrich Schiller? Später hat Max Frisch mit ‚Wilhelm Tell für die Schule‘ den Mythos nüchtern und aus einer anderen Perspektive erzählt.

    Joachim B. Schmidt traut sich mutig an den historischen Stoff heran und erzählt ihn neu und modern. Und hat Erfolg: Sein Roman wurde in diesem Jahr zum Lieblingsbuch des deutschschweizer Buchhandels gewählt.

    Wir stellen den Roman und den Autor ausführlich vor. Vom Diogenes Verlag gibt es dazu passende Diskussionsfragen.

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