• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

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Lesekreis-Seiten der Verlage

Lesekreise und Literaturkreise sind eine ganz besondere Zielgruppe. Sie sind Vielleser, kaufen viele Bücher, interessieren sich für literarische Themen und sind oft auch in ihrem privaten Umfeld als Quelle für Buchtipps bekannt.

Das haben inzwischen auch Verlage erkannt und wollen Lesegruppen direkt ansprechen. Eine Möglichkeit dazu ist ein spezieller Bereich auf der Verlagswebseite.

Die Angebote der Verlage reichen von einer Seite mit Ansprechpartner und Kontaktinformationen bis hin zu einer Auswahl von Büchern aus dem eigenen Verlagsprogramm, die sich besonders gut für eine Diskussion eignen.

Manche Verlage reichern ihre Buchtipps mit umfangreichem Zusatzmaterial an. Dazu gehören neben Leseproben auch Diskussionsanregungen und -fragen, Interviews mit den Autorinnen und Autoren oder den Übersetzern sowie Video-Links.

Oft sind die Informationen in einem handlichen Dokument zusammengestellt und lassen sich leicht ausdrucken.

Diogenes

www.diogenes.ch/microsites/lesekreise.html

Der Diogenes Verlag war einer der ersten Verlage, die Buchtipps und Zusatzmaterial speziell für Lesekreise angeboten haben.

Momentan steht Material zu 31 Romanen zur Verfügung, darunter Werke von Kent Haruf, Daniela Krien, Bernhard Schlink, Martin Suter und Benedict Wells.

dtv

www.dtv.de/service/lesekreise/c-104

dtv bietet die größte Auswahl an Buchtipps speziell für Lesegruppen.

46 Romane sind aktuell vertreten, u.a. James Baldwin, Arno Geiger, Celeste Ng, Graham Swift und John Williams. Auch ein Klassiker wie Heinrich Böll ist mit mehreren seiner Werke dabei.

Eine besondere Idee ist ein Lesejournal, mit dem sich Leseeindrücke und Notizen festhalten lassen.

Dörlemann

www.doerlemann.com/2-98-titel?lesekreise

Der kleine, aber feine Verlag aus der Schweiz hat sich spezialisiert auf Autorinnen und Autoren, die noch keiner kennt oder keiner mehr kennt. Immer wieder wird auch die hochwertige Ausstattung der Bücher gelobt.

17 Bücher empfiehlt der Verlag auf seiner Lesekreisseite.

Dumont

www.dumont-buchverlag.de/verlag/aktuelles/detail/lesekreise-mit-dumont/

Die Lesekreisseite des Dumont Verlags ist Anfang 2020 mit Material zu 2 Büchern gestartet. Leider ist die Seite nicht weitergepflegt worden – selbst das Gewinnspiel ist bereits seit über einem Jahr abgelaufen.

Hanser

www.hanser-literaturverlage.de/spezial/lesekreise

37 Bücher verzeichnet der Hanser Verlag bereits auf seiner Lesekreisseite. Darunter sind ganz besonders empfehlenswerte Romane wie ‚Lempi‘ von Minna Rytisalo oder ‚Der Gesang der Flußkrebse‘ von Delia Owens.

Auch zu mehreren Klassikern wie Stendhal, Flaubert oder Lew Tolstoi gibt es Begleitmaterial.

Haymon

www.haymonverlag.at/lesekreise/

‚Haymon liebt Lesekreise!‘ – so das Motto der Lesekreis-Seite des österreichischen Verlags.

Haymon hat sogar einen eigenen Verlags-Lesekreis: „Im internen Verlags-Lesezirkel lesen wir alle Haymon-Bücher schon lange vor Erscheinen und tauschen uns dann bei einem Glas Wein darüber aus.“

Obwohl die Seite erst im Juni 2021 gestartet ist, werden bereits 6 Bücher empfohlen.

Thoni

www.thoni-verlag.eu/service-für-lesekreise/

Auch kleine Verlage denken an Lesekreise. Nikola Hahn vom Thoni Verlag aus der Nähe von Frankfurt hat aus dem Programm 3 Bücher ausgewählt, die sie besonders für eine gemeinsame Lektüre empfiehlt.

Klaus Wagenbach

www.wagenbach.de/an-die-leser/lesekreise.html

Der Klaus Wagenbach Verlag, der sich selbst ‚Der unabhängige Verlag für wilde Leser‘ nennt, bietet auf seiner Lesekreis-Seite noch keine Buchtipps und Informationen an. Es gibt eine Kontaktmöglichkeit für eine individuelle Beratung.

Stand: Juli 2021

 

  • Unser Buch des Monats: Die militante Madonna von Irene Dische

    Unser Buch des Monats:

    Die militante Madonna von Irene Dische

    Chevalier d’Éon (1728-1810) lebte in Frankreich und England. Er war Diplomat, Spion, Fechter, Soldat, Schriftsteller – und lebte viele Jahre in Frauenkleidern. Eine schillernde, historische Persönlichkeit, die Irene Dische in ihrem Roman porträtiert. Dabei hat sie einen interessanten Schreibstil gewählt, denn d’Éon spricht im Roman die Leser*innen direkt aus seiner Zeit heraus an.

    Irene Dische, 1952 in den USA geboren, lebt seit über 40 Jahren in Deutschland. Erst 1993 erschien ihr erster Roman. Sie ist vielseitig – sie hat neben mehreren Romanen Kinder- und Jugendbücher und einen Kriminalroman veröffentlicht und für mehrere Opern Texte geschrieben.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis und Verlosung eines Buchpaketes:

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  • Unser Thema des Monats: Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Unser Thema des Monats:

    Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Seit 2015 küren die unabhängigen Buchhandlungen ihr Lieblingsbuch. Dafür nominieren die Buchhändler*innen ihren Lieblingsroman aus dem laufenden Jahr und stimmen dann ab, welcher ihr Lieblingstitel ist.

    Bekannt gegeben wird das Lieblingsbuch 2021 der Unabhängigen am 21. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse. 2020 haben über 800 Buchhandlungen mitgemacht!

    Wir haben alle bisherigen Gewinner und die 5 Romane der Shortlist für jedes Jahr zusammengestellt – insgesamt 30 Buchtipps!

    »zu den Buchtipps

  • Unsere Entdeckung des Monats: Die Anderen von Laila Lalami

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Die Anderen von Laila Lalami

    Driss, ein Einwanderer aus Marokko, wird in einer amerikanischen Kleinstadt vor seinem Diner-Restaurant angefahren und stirbt. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Das Buch ist nicht nur eine Familiengeschichte und ein Kriminalroman, sondern vor allem eine Sozialstudie, deren Themen wie Migration, Intoleranz und Heimat auch für uns Europäer aktuell sind. Dabei hat Lalami einen interessanten Schreibstil gewählt, denn sie erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven.

    Laila Lalami wurde 1968 in Marokko geboren und hat in den USA promoviert. Ihr dritter Roman, The Other Americans, war erfolgreich und wurde als erster von Lalamis Romanen ins Deutsche übersetzt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis:

    » zum Buch

  • Unser Taschenbuch des Monats: Die Parade von Dave Eggers

    Taschenbuch des Monats:

    Die Parade von Dave Eggers

    Zwei Männer werden von ihrer Firma in ein Land geschickt, um dort eine Straße fertigzustellen. Das Land erholt sich von einem Bürgerkrieg und die Straße soll den reichen Norden mit dem armen Süden verbinden.

    Die Männer könnten unterschiedlicher nicht sein – während der eine nur seinen Auftrag erledigen will, ist der andere eher an den Menschen und interessanten Erlebnissen interessiert. Doch beide Männer werden ihre jeweiligen Positionen in Frage stellen müssen, wie auch die Konsequenzen ihrer Arbeit.

    ‚Ein Hologramm für den König‘ und ‚Der Circle‘ haben Dave Eggers nicht nur weltweit bekannt, sondern seine Romane auch zur oft diskutierten Lektüre in Lesekreisen gemacht. In seinen Werken greift er oftmals aktuelle gesellschaftlich relevante Themen auf.

    Wir stellen Buch und Autor ausführlich vor und haben Diskussionsfragen zum Roman zusammengestellt:

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