• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Der erste Mensch
Rowohlt Taschenbuch Verl.
EUR 8,99

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Der erste Mensch

Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren.

Hinweis des Verlags: Das handgeschriebene Manuskript wurde bei dem tödlichen Autounfall Camus’ in seiner Mappe gefunden. Es erscheint, ohne dass an dem unkorrigierten Fragment Änderungen vorgenommen wurden.

Pressestimmen

 «Inszeniert wie ein Roman, enthält ‚Der erste Mensch‘ eine bewegende Autobiographie der algerischen Kindheit Albert Camus´: das intimste Selbstzeugnis, dass der diskrete und scheue Autor hinterlassen hat.» Der Spiegel

«Ein überwältigendes posthumes Comeback.» FAZ

Leseprobe aus ‚Der erste Mensch‘ von Albert Camus

Über das Buch

4. Januar 1960 stirbt Albert Camus als Beifahrer bei einem Autounfall auf einer Landstraße in Frankreich. Dabei hat er ein handschriftliches Manuskript. Das Manuskript ist ein Fragment, 144 Seiten eng handgeschrieben, nicht überarbeitet. Seine Witwe Francine tippt es mit der Schreibmaschine ab. Nach dem Tod der Mutter zögert die Tochter Catherine lange einer Veröffentlichung zuzustimmen. Erst 1994, 34 Jahre nach Camus Tod, wirde es veröffentlicht. Die unleserlichen Stellen werden als solche gekennzeichnet, die Arbeitsnotizen sind mit aufgeführt. Dadurch erhält man einen Einblick in den Schaffensprozess des Autors, sieht, welche Worte er als Alternativn gedacht hatte und welche Stellen er noch einmal überdenken wollte.

Wie der Titel ‚Der erste Mensch‘ sagt, geht es um einen Menschen ohne Wurzeln, weder in Algerien noch in Frankreich, und der sich deshalb selber neu zu einem Menschen mit einer eigenen Moral formen muss.

Das abrupte Ende des Buches, bedingt durch den fruehen Tod Camus‘ tut der Schoenheit des Buches keinen Abbruch.

Das aus diesem Jungen Albert schließlich ein Nobelpreisträger geworden ist, hat er sicher auch seinem Lehrer Louis Germain zu verdanken. Der Brief, den Camus ihm nach der Verleihung des Literaturnobelpreises an ihn schickt, ist im Anhang des Buches abgedruckt. Er dankt ihm dafür, dass er in ihm den Bildungshunger erkannt hatte und ihn förderte. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch ein vortreffliches Buch darüber was Literatur alles vermag,

Über Albert Camus

Ausführliche Informationen zum Leben und Werk von Albert Camus finden Sie auf unserer Camus-Autorenseite. » zur Albert Camus – Autorenseite

 

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Umfrage

    Woher beziehen Sie normalerweise die Bücher, die Sie in Ihrem Literaturkreis lesen? (Bitte markieren Sie alle zutreffenden Antworten.)

    » Ergebnisse anzeigen

  • UNSER NÄCHSTES FACEBOOK-LESECLUB-BUCH:

    +++ DIE GESCHENKE MEINER MUTTER VON CECILIE ENGER +++

    Im November lesen und im Dezember diskutieren.

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Thema des Monats: Literaturkalender 2018

    Unser Thema des Monats:

    Literaturkalender 2018

    Kalender sind tolle Geschenke – für andere und sich selbst. Und wer gerne Bücher liest, wird literarische Kalender lieben. Wir stellen über fünfzig Literaturkalender ausführlich vor und verlosen mehrere Kalender-Pakete an Lesekreise:

    »zum Special ‚Literaturkalender‘

    »zu den einzelnen Literaturkalendern

  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

    Unser Autor des Monats:

    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

    Wir stellen Mitch Albom ausführlich vor:
    » zum Autor

  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Werbung Sidebar rechts

    Anzeige

    Für Fans intelligenter Krimis!

    Werbung-Noll-Der-MittagstischNelly kocht für zahlende Mittagsgäste, darunter ein hübscher Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Allergie …

    Ingrid Noll, die Grande Dame der Krimis, serviert eine Kriminalkomödie.

    » Infos und Leseprobe

    FOLGEN SIE DIOGENES: 
     auf Facebook