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Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand
Heyne Verlag
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Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand

Wie schafft es eine Frau, die ihren Mann und ihre beiden kleinen Kinder durch einen Verkehrsunfall verliert, überhaupt weiterzuleben? Fünf Tage nach dem schrecklichen Ereignis schreibt Barbara Pachl-Eberhart einen offenen Brief an ihre Verwandten und Freunde, der in beeindruckender Intensität ihre Gefühle darlegt. Rasch findet das erschütternde Dokument durch Internet, Zeitungen und Zeitschriften eine große Verbreitung. Die Tragödie dieser Familie bewegt Tausende Menschen.

Zwei Jahre nach dem tragischen Ereignis schildert Barbara Pachl-Eberhart nun ihren Weg in ein neues Leben. Die Offenheit, mit der sie sich ihrem Schicksal stellt, und der Mut, mit dem sie Schritt für Schritt in eine unbekannte Zukunft geht, zeugen auf ergreifende Weise von menschlicher Größe und einem unerschütterlichen Glauben an den Sinn des Lebens.

Und wer es ausführlicher mag:

Vater, Mutter, Tochter, Sohn. Familie Eberhart, eine Bilderbuchfamilie. Eine „Clownfamilie“, sagt Sohn Thimo manchmal voll Stolz, und es stimmt: Barbara Pachl-Eberhart und ihr Mann Helmut leben von der Clownerie und für den Humor, den sie unter kleinen und großen Menschen verbreiten. Sie lachen viel, im Alltag, sogar in schwierigen Momenten.

Am Gründonnerstag 2008 geschieht etwas, das schlimm genug wäre, das Lachen für immer aus Barbara Pachl-Eberharts Gesicht verschwinden zu lassen: Ihr Mann Helmut übersieht das Signal an einem unbeschrankten Bahnübergang. Der Clownbus, in dem Mann und Kinder sitzen, wird von einem Zug erfasst. Alle drei Insassen kommen ums Leben.

Die Mutter bleibt alleine zurück. Und verspricht ihren verstorbenen Kindern, sich nicht aufzugeben. „Sei mutig“, das bittet Helmut seine Frau Barbara in einem Traum, wenige Tage nach seinem Tod. Und grinst dabei.

Barbara Pachl-Eberhart versucht, mutig zu sein. Als Clown hat sie gelernt, dass die Realität das ist, was man aus ihr macht, mit all der Phantasie, die einem zur Verfügung steht. Sie hat gelernt, den Blick auf jene Kleinigkeiten zu richten, die man für gewöhnlich übersieht.

An ihnen hält sich die junge Frau aufrecht. Dass sie weiterlebt, das hat das Schicksal für sie beschlossen. Wie sie weiterlebt, will Barbara Pachl-Eberhart nun selbst entscheiden. Sie entscheidet sich für ein Leben in Liebe. Für ein Leben, in dem gelacht und geweint, in jedem Fall: gefühlt werden darf. Für ein Leben in Dankbarkeit für jeden geschenkten Moment.

Mutig beschließt sie, dem Unfall andere Namen zu geben: Wendepunkt. Die Himmelfahrt ihrer Familie. Sollbruchstelle. Den Friedhof nennt sie „Seelenflughafen“, das Begräbnis „Seelenfest“.

Sie sagt aus tiefstem Herzen Ja zum Leben, das ihr bleibt. Und zu allem, was dazugehört. Dass dabei die Liebe nicht ausgesperrt bleiben darf, ist für sie selbstverständlich. So lebt sie heute an der Seite ihres neuen Partners Ulrich Reinthaller, mit Helmut und den beiden Kindern im Herzen. „Meine Kinder sind schon groß, sehr groß“, sagt sie denen, die danach fragen. Nun hat sie ihrer Familie ein Denkmal gesetzt. Im Buch „vier minus drei“ erzählt Barbara Pachl-Eberhart davon, wie sie den Tod ihrer Familie verwandelte – und letztlich selbst verwandelt wurde.

Leseprobe aus ‘Vier minus drei’

Pressestimmen

“Barbara Pachl-Eberhart ist ein Kunststück gelungen: Ihr Buch über Trauer ist voll warmem Humor. (…) Wer seine Scheu vor dem Thema Tod überwindet, wird es nicht bereuen. Ein sehr intimes Buch, das lange nachklingt.” Hamburger Morgenpost

Über die Autorin

Die gebürtige Wienerin studierte Querflöte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien, ehe sie neun Jahre lang als Rote-Nasen-Clowndoctor Kinder durch den Krankenhausalltag begleitete. Heute leitet sie Seminare im Bereich der Dialogkreisarbeit und der kreativ-konstruktiven Lebensgestaltung. Zugleich arbeitet sie als Atempädagogin in freier Praxis.

Webseite von Barbara Pachl-Eberhart: www.barbara-pachl-eberhart.at

Auszeichnungen

Pachl-Eberhart wurde 2009 mit dem wichtigsten österreichischen Frauenpreis, dem “Leading Ladies Award”, ausgezeichnet.

Bücher von Barbara Pachl-Eberhart

Vier minus drei – Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand (2010)

Warum gerade du? Persönliche Antworten auf die große Fragen der Trauer (2014)

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    Ein aktuelles Thema: Wie und mit wem verbringt man das Alter? Fünf Freunde haben eine Lösung: Sie gründen eine Alten-WG in einer Villa am See. Zusammen wollen sie die verbleibenden Jahre verbringen und genießen. Für den letzten – selbstbestimmten – Schritt zählen sie auf die Hilfe der Mitbewohner. Ein ernstes Thema, durch schwarzen Humor unterhaltsam verpackt.

    Nach dem Philosophiestudium arbeitete Poschenrieder als Journalist und Autor von Dokumentarfilmen, bevor er das Schreiben für sich entdeckte. Mauersegler ist sein vierter Roman und war für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    ‘Die Fremde’ von Stefan Hertmans

    Eine Geschichte, passiert vor Tausend Jahren, und doch hat sich kaum etwas verändert: Intoleranz, religiöser Fanatismus, Flucht und die Suche nach Identität sind auch heute aktuelle Themen.

    Der Autor Stefan Hertmans erfährt, dass seine zweite Heimat, der Ort Monieux in Frankreich, vor tausend Jahren Schauplatz eines Pogroms durch die Kreuzritter war. Unter den Überlebenden soll eine junge Frau christlicher Herkunft gewesen sein. Sein Roman ist eine literarische Rekonstruktion ihrer Geschichte.

    Der belgische Autor Stefan Hertmans gilt als einer der wichtigsten niederländischsprachigen Autoren der Gegenwart. Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet.

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  • Autor des Monats: Anne Tyler

    Unsere Autorin des Monats:

    Anne Tyler

    Anne Tyler, 1941 in den USA geboren, ist eine der erfolgreichsten Autorinnen der amerikanischen Gegenwartsliteratur.

    Seit 1965 veröffentlicht sie vorwiegend Romane, die das Schicksal verschiedener Protagonisten in wechselnden Perspektiven von erzählerischer Nähe bis hin zu psychologisierendem Fernblick thematisieren. Tyler wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Pulitzer Preis. Mehrere ihrer Werke wurden verfilmt.

    »Gäbe es einen Literaturnobelpreis für die Bücher, die die kleinen Dinge des Lebens beschreiben, die leisen Töne hörbar machen, dann würde er vermutlich jedes zweite Jahr in die USA gehen: zu Anne Tyler.« HR 1

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