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Die Geschenke meiner Mutter
Penguin Verlag
EUR 10,00

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15 Bewertungen
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Die Geschenke meiner Mutter

Unsere Neuentdeckung des Monats Juli 2015!

Autobiografisch gefärbter Roman – eine Tochter über die Vergänglichkeit, die Kraft der Familie und die Liebe zu ihrer Mutter

Schon lange fürchtete Cecilie sich vor diesem Tag: ihre an Alzheimer erkrankte Mutter kommt nicht mehr allein zurecht und muss ins Pflegeheim. Beim Ausräumen des Elternhauses findet die Tochter in einer Schublade ein Bündel Zettel, auf denen die Mutter über vierzig Jahre gewissenhaft alle Weihnachtsgeschenke notiert hat, die in der Familie ausgetauscht wurden. An diese umsichtig ausgewählten Gaben sind Cecilies Erinnerungen an geliebte Menschen geknüpft, deren Leben aus der Vergangenheit auftauchen – und so erzählt der Roman die wechselvolle Geschichte einer bürgerlichen Familie über ein Jahrhundert.

Ein selten schönes, Trost spendendes Buch über die Vergänglichkeit, über die Liebe einer Tochter zu ihrer Mutter, die Kraft der Familie und über die Freude, die Schenken bereitet.

Pressestimmen

„Ein Buch, das einen unmerklich gefangen nimmt, bei dem man sich Seite um Seite im Leben der anderen verliert.“ Christine Westermann, WDR frauTV

„Engers neuer Roman ist gleichzeitig eine aufschlussreiche Kulturgeschichte und ein ergreifend wunderschönes Porträt einer Mutter.“ Aftenposten

„Dieser Roman ist selbst ein Geschenk – für alle, die ihr Leben lieben!“ Verdens Gang

Leseprobe von ‚Die Geschenke meiner Mutter‘

Über Christine Enger

Cecilie Enger, Jahrgang 1963, studierte Geschichte, Norwegisch und Journalismus und arbeitet als Journalistin bei einer der führenden norwegischen Zeitungen. 1994 legte sie ihr Romandebüt vor, das mit dem Nota-Bene-Buchpreis ausgezeichnet wurde. 2000 war sie für den Brage-Preis nominiert, 2008 erhielt sie den Amalie-Skram-Preis. „Die Geschenke meiner Mutter“ ist ihr siebtes Buch, wurde für den Kritikerpreis nominiert, mit dem Buchhändler-Preis ausgezeichnet und war ein Bestseller in Norwegen.

Auszeichungen

  • Nota Bene Buchpreis 1995 für ihren Debütroman Nodvendigheten
  • Neshornet, Klassekampens Kulturpreis 2007
  • Amalie Skram-Preis 2008
  • Preis der norwegischen Buchhändler 2013

Bücher von Cecilie Enger

  • 1994 Nødvendigheten (Roman)
  • 1996 Ytterpunkt (Roman)
  • 1999 Kjell Aksel – en snauklippet historie (Kinderbuch)
  • 2000 Brødrene Henriksen (Roman)
  • 2003 Se i nåde (Roman)
  • 2007 Himmelstormeren (Roman)
  • 2013 Mors gaver (deutsch: Die Geschenke meiner Mutter) (Lebenserinnerungen)

Diskussionsfragen zum Buch ‚Die Geschenke meiner Mutter‘

  • Im ersten Kapitel des Buches beschreibt Enger die Rückkehr in ihr Elternhaus. Sie schreibt über ihre Gefühle in der Gewissheit, das Haus für einen Verkauf vorzubereiten. Finden Sie es richtig, dass sie das Haus ausräumt, obwohl ihre Mutter noch lebt?
  • Gibt es für Sie eine Wohnung oder ein Haus, das Sie als Elternhaus bezeichnen würden? Falls ja, können Sie Cecilie Engers Gefühle nachvollziehen? Haben Sie etwas Vergleichbares erlebt?
  • „Wir öffnen ihre Schubladen, leeren die Schränke. Einmal hatte alles eine Bedeutung, es hat Mutter an Ereignisse erinnert, von denen ich nichts weiß, alles hatte seinen Nutzen. Es kommt mir vor, wie private Briefe zu lesen.“ Können sie sich vorstellen wie es sein wird, wenn ihre persönlichen Räume ‚geleert‘ werden? Gibt es Dinge, von denen Sie möchten, dass Ihre Kinder sie behalten?
  • Im zweiten Kapitel beschreibt Enger die Demenzerkrankung ihrer Mutter. Ist ihr das für Außenstehende nachvollziehbar gelungen? Wie geht sie mit der veränderten Persönlichkeit ihrer Mutter um?
  • Im leeren Haus findet Cecilie Enger einen Stapel mit Blätter, Listen der Weihnachtsgeschenke von 1963 bis 2003. Geschenke die verschenkt, aber auch diejenigen, die erhalten wurden. Führen Sie ähnliche Listen? Falls nicht; nachdem Sie das Buch gelesen haben – wünschten Sie sich Sie hätten solche Listen geführt?
  • Diskutieren Sie das Thema Geschenke: Was bedeuten Ihnen Geschenke, die Sie bekommen? Wünschen Sie sich gerne etwas Bestimmtes oder lassen Sie sich lieber überraschen? Haben Sie manchmal das Gefühl mit dem Geschenk auch eine Verpflichtung geschenkt zu bekommen? Was machen Sie mit Geschenken, die Ihnen nicht gefallen?
  • Diskutieren Sie das Thema ‚verschenken‘: Was bedeutet es Ihnen, Geschenke zu machen? Fällt es Ihnen leicht, Geschenke für andere zu finden? Schenken Sie gerne oder wissen Sie oft nicht, was Sie schenken sollen? Die meisten Geschenke verschenkt man zu Weihnachten. Wie organisieren Sie sich dann?
  • Engers Mutter hat unzählige Geschenke gemacht und fast immer das Geschenk speziell für den Beschenkten ausgesucht oder selbst angefertigt.
  • Wurde ‚früher‘ anders und etwas Anderes geschenkt als heute? Wenn ja, woran könnte dies liegen? Wie und was schenken Sie?
  • Im Buch geht es auch um unseren Besitz, Dinge, die uns nützlich sind, die uns etwas bedeuten. Was sind es für Dinge, die Cecilie Engers beim Ausräumen ihres Elternhauses für sich behält? Was wären die Dinge, die Sie vom Ort, an dem Sie aufgewachsen sind, behalten haben oder behalten würden?
  • Es gibt viele Sprichworte, die sich mit dem Thema ‚Schenken‘ befassen, beispielsweise ‚Einem Kind das Leben schenken‘, ‚Geben ist seliger, denn nehmen‘, ‚Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft‘‚ ‚Eine Hand die schenkt, wird nicht gekränkt‘, ‚Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul‘ ‚Geschenkt ist geschenkt, wiederholen ist gestohlen‘. Kennen Sie weitere Sprichworte? Warum gibt es zum Thema Schenken und Geschenke so viele Sprichworte?
  • Enger hat dem Buch ein Gedicht von Rainer Maria Rilke vorangestellt. Diskutieren Sie das Gedicht in Ihrer Gruppe. Passt es zum Buch? Warum hat die Autorin gerade dieses Gedicht gewählt?
  • Das Buch ist viel mehr als ein Buch über erhaltene und gegebene Geschenke. Welche Themen aus dem Buch lassen sich in einem Lesekreis noch diskutieren?

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    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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