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Das Lächeln meiner Mutter
Droemer Verlag
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Das Lächeln meiner Mutter

Unser Buch des Monats April 2017!

Wir verlosen ein Buchpaket mit 5 Exemplaren des Buches vom Droemer Verlag an einen Lesekreis.

Wie können Sie teilnehmen? Schicken Sie uns bis zum 10. Mai 2017 eine Mail mit Ihrer Adresse an kontakt@mein-literaturkreis.de und stellen Sie uns Ihren Lese- oder Literaturkreis vor.

Und das Beste: Einmal angemeldet nehmen Sie automatisch auch an allen unseren zukünftigen Buchpaket-Verlosungen teil.

Warum hat Lucile sich für den Freitod entschieden? Diese Frage treibt Delphine seit dem Tag um, an dem sie ihre Mutter tot aufgefunden hat. Schon als Kind findet sie Lucile schöner, talentierter, unkonventioneller als andere Mütter – aber auch immer wieder kühl und distanziert. Auf ihrer Spurensuche trägt sie die Erinnerungen der gesamten Familie zusammen. Es entsteht das Porträt einer widersprüchlichen und geheimnisvollen Frau, die ihr ganzes Leben auf der Suche war – nach Liebe, Glück und nicht zuletzt nach sich selbst.

Pressestimmen

“…radikal autobiographisches Buch” Welt am Sonntag

“Dass Delphine de Vigan eine wunderbare Autorin ist, wissen wir seit No & ich. Sie versteht es mit Sprache umzugehen und wunderbar menschliche, berührende Geschichten zu erzählen, ohne in Kitsch abzurutschen oder unrealistisch zu werden. In dieser Biographie ihrer Mutter erzählt sie nicht nur die Lebensgeschichte der schönen, schillernden, aber auch sehr unglücklichen Frau, die ihre Mutter oft war, sondern lässt uns auch teilhaben an dem schwierigen Entstehungsprozesses des Buches. Ein Leben wie ein Roman und ein wunderbares Buch!” Petra

Leseprobe von ‘Das Lächeln meiner Mutter’

Über Delphine de Vigan

Delphine de Vigan wurde 1966 in Paris geboren, wo sie heute noch mit ihren zwei Kindern lebt. Sie arbeitete tagsüber für ein soziologisches Forschungsinstitut und schrieb nachts, wenn alle schliefen, ihre Romane. Ihr dritter Roman, “No & ich”, wurde in 11 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet (u. a. 2008 mit dem Prix des Libraires und dem Prix Rotary International). Danach konnte sie sich auf das Schreiben konzentrieren. Auch “Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin” war für den Prix Goncourt nominiert.

Auszeichnungen

  • 2006 Literaturpreis Saint-Valentin
  • 2008 Prix des Libraires
  • 2008 Prix Rotary International
  • 2015 Prix Renaudot

Werke

  • Jours sans faim. 2001 (veröffentlicht unter dem Pseudonym Lou Delvig).
  • Les jolis garçons. 2005
  • Un soir de décembre. 2005
  • No et moi. 2008 (deutsch: No & ich. 2008)
  • Sous le manteau. 2008 (gesammelte Werke)
  • Les Heures souterraines. 2009 (deutsch: Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin. 2010)
  • Rien ne s’oppose à la nuit. 2013 (deutsch: Das Lächeln meiner Mutter. 2013)
  • D’après une histoire vraie. Roman, 2015 (deutsch: Nach einer wahren Geschichte. 2016)

Mein-Literaturkreis.de Rezension
von Literaturkreismitglied Sylvia B., Bornheim

“Ich halte diesen Roman für besonders gelungen. In einem Literaturkreis lassen sich zahlreiche Aspekte des Romans besprechen.”

Bewertung des Buches: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮
Bewertung der Eignung zur Diskussion in Literaturkreisen: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮

Mit diesem Roman habe ich zum ersten Mal ein Werk der Autorin Delphine de Vigan gelesen. Ich freue mich, dass ich diese Autorin für mich entdeckt habe. Ich halte diesen Roman für besonders gelungen und habe ihn mit Begeisterung gelesen. Angesichts der schwierigen Thematik des Buchs mag „Begeisterung“ nicht der passende Ausdruck sein, doch ich kann mein Leseerlebnis nicht anders beschreiben. In mir löste der Roman starke Gefühle aus: Bedrückung, Traurigkeit und auch Wut.
Ich habe die Lektüre als spannend empfunden, weil de Vigan an vielen Stellen im Leser eine Vorahnung weckt, dass wieder ein dramatisches Ereignis geschehen wird, doch erst später erzählt sie, was sich wirklich ereignete. Nicht nur der Aufbau des Romans, sondern auch die in meinen Augen klare Sprache und die präzisen Formulierungen gefallen mir.
In einem Literaturkreis lassen sich zahlreiche Aspekte des Romans besprechen.

Diskussionsthemen und -fragen

  • Aufbau und Gliederung des Romans in zeitlicher Hinsicht.
  • Wechsel der Erzählperspektive zwischen der dritten und der ersten Person: Hierbei findet ein Wechsel zwischen dem „Bericht“ der Autorin, biographischen „Fakten“ und der Erzählung einzelner Episoden statt.
  • Die Autorin selbst schildert die Entstehung des Werks und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Dabei bezeichnet sie den Roman als Suche, bei der es auf die einzelnen Geschehnisse unterschiedliche Sichtweisen gibt. De Vigan spricht ebenfalls ihre Gefühle bei dieser Suche an.
  • Welche Einstellung zeigen andere Familienmitglieder zu de Vigans Vorhaben, diesen Roman zu verfassen? Wie unterstützen sie das Projekt?
  • Ein Kennzeichen dieses Werks ist „Ambivalenz“? Wo tritt diese auf? (z.B. äußerlich fröhliche, lebendige Familie – im Innern: dramatische Ereignisse, über die niemand spricht; Lucile ist besonders schön – Erkrankung Luciles; ambivalente Beziehungen einzelner Familienmitglieder)
  • Welche Beziehungen haben Luciles Geschwister untereinander? Welche Rolle spielt Lucile dabei? Wie ist die Position der Eltern in dieser Familie?
  • Welcher Umgang mit schwierigen Ereignissen, Erkrankungen und Gefühlen zeigt sich in Luciles Familie?
  • Welche Ereignisse in Luciles Familie sind besonders einschneidend? (z.B. Antonins Tod: „Von da an würde Antonins Tod nur noch eine unterirdische, seismische Welle sein, die lautlos immer weiterwirken würde.“ (S. 30)).
  • Welchen Verlauf nimmt Luciles Erkrankung und wie verändert sich Lucile dabei?
  • Wie sieht Delphines und Manons Kindheit und Jugend aus?
  • Welche Beziehung haben Delphine und Manon zu ihrer Mutter in der Kindheit und im Erwachsenenalter?
  • Welche Beziehung hat Delphine zu ihren Enkelkindern?
  • Welche Gefühle gegenüber ihrer Mutter empfindet Delphine, auch während des Schreibens?
  • Welche Gefühle empfindet der Leser / die Leserin während der Lektüre des Romans? Gibt es Familienmitglieder, die besonders sympathisch / unsympathisch sind?
  • Kann man als Leser/in eine besondere Nähe zu Delphine aufbauen?
  • Durfte die Autorin aus moralischer Sicht ihre Familiengeschichte so zu einem Roman verarbeiten und damit der Öffentlichkeit preisgeben?

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  • Buch des Monats April 2017

    Unser Buch des Monats:

    ‘Das Lächeln meiner Mutter’ von Delphine de Vigan

    Ein Schock: Gerade hatte Delphine de Vigan Erfolg als Schriftstellerin, da findet sie ihre Mutter – Selbstmord. Sie entscheidet sich das Leben ihrer Mutter nachzuvollziehen und schreibt ein Buch, um ihren Freitod zu verstehen.

    De Vigan gelingt nicht nur eine Annäherung an ihre Mutter, sie zeichnet auch ein Zeitbild der 50er, 60er und 70er Jahre in Frankreich. Auf dem Weg dahin läßt sie uns Leser teilhaben.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Droemer Verlag an einen Lesekreis:

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    Kent Haruf (1943–2014) war ein amerik. Schriftsteller; ‘Unsere Seelen bei Nacht’ war sein letzter Roman.

    Die ältere Witwe Addie klingelt eines Abends bei Louis, ihrem Nachbarn: Ob sie nicht ab und zu die Nacht zusammen verbringen wollen? Denn nachts ist die Einsamkeit am schlimmsten. Es geht nicht um Sex, sondern um Nähe und Geborgenheit. Ein berührender und lebensweiser Roman über zweite Chancen und die Freiheit des Alters.

    Alle Romane von Kent Haruf spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt in Colorado. Er selbst wurde in diesem US-Bundesstaat geboren, lebte lange und starb dort.

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  • Autor des Monats: Franz Kafka

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    Franz Kafka

    Kafka war zu seinen Lebzeiten wenig bekannt. Der Qualität seiner Werke war er sich nicht bewußt.

    Er wies seinen Freund und Nachlassverwalter Max Brod an, die noch nicht veröffentlichten Texte zu vernichten. Nach seinem frühen Tod mit 40 Jahren hielt sich Brod jedoch nicht an den Wunsch Kafkas; er überarbeitete und veröffentlichte die Schriften und verhalf ihm so – posthum – zu Weltruhm. Heute gilt Kafka als einer der meistgelesene Autoren deutscher Sprache.

    Wir stellen den Autor ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket an einen Lesekreis:

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