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Der alte König in seinem Exil
dtv Verlagsgesellschaft
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Der alte König in seinem Exil

Was ist wichtig? Was macht unser Leben lebenswert? Arno Geiger erzählt von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhanden kommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst: “Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm.” Offen, liebevoll und heiter beginnt Arno Geiger seinen Vater von neuem kennenzulernen; geht mit ihm durch die Landschaft, in der sie beide ihre Kindheit verbracht haben, hört auf seine nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätze, erzählt von Gegenwart und Vergangenheit des Vaters und der eigenen Kindheit im Dorf. Ein lichtes, lebendiges, oft auch komisches Buch über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden, und das sich vielleicht nur wenig unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen.

Pressestimmen

“Ein Autor, der uns das Verstehen ins Herz schreibt.” Brigitte

“Eine tiefgründige, charaktervolle und zeitlos gültige Auseinandersetzung mit dem, was jeden angeht: Alter und Krankheit, Heimat und Familie.” von Lovenberg in der FAZ

Über das Buch

Für sein Buch “Der alte König in seinem Exil” erhielt Arno Geiger 2011  einen Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes (DHPV) sowie ebenfalls 2011 den Preis “Die zweite Realität” der Schweizer Demenz-Stiftung “Sonnweid”.

Leseprobe

Über Arno Geiger

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, wuchs in Wolfurt/Vorarlberg auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Von 1986 – 2002 arbeitete Arno Geiger als Videotechniker auf den Bregenzer Festspielen. Seit 1993 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig. 1996 Einladung zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 debütierte er mit dem Roman ‘Kleine Schule des Karusselfahrens’.

Auszeichnungen

1998 erhielt er den New Yorker Abraham-Woursell- Award, 2005 für ‘Schöne Freunde’ den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und den Deutschen Buchpreis für ‘Es geht uns gut’. 2008 wurde ihm der Johann Peter Hebel-Preis verliehen, 2011 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für sein Werk. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

Weitere Werke von Arno Geiger

  • Das Kürbisfeld. Erzählung, 1996 (in: manuskripte 134)
  • Koffer mit Inhalt. 1997 (in: Literatur und Kritik 315/316)
  • Kleine Schule des Karussellfahrens. Roman. 1997
  • Irrlichterloh. Roman. 1999
  • Alles auf Band oder Die Elfenkinder. Drama. 2001 (mit Heiner Link)
  • Schöne Freunde. Roman. 2002
  • Es geht uns gut. Roman, 2005
  • Anna nicht vergessen. Erzählungen. 2007
  • Alles über Sally. Roman. Carl Hanser Verlag, München 2010
  • Der alte König in seinem Exil. 2011
  • Jona tobt. 2012

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    ‘Unsere Seelen bei Nacht’ von Kent Haruf

    Kent Haruf (1943–2014) war ein amerik. Schriftsteller; ‘Unsere Seelen bei Nacht’ war sein letzter Roman.

    Die ältere Witwe Addie klingelt eines Abends bei Louis, ihrem Nachbarn: Ob sie nicht ab und zu die Nacht zusammen verbringen wollen? Denn nachts ist die Einsamkeit am schlimmsten. Es geht nicht um Sex, sondern um Nähe und Geborgenheit. Ein berührender und lebensweiser Roman über zweite Chancen und die Freiheit des Alters.

    Alle Romane von Kent Haruf spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt in Colorado. Er selbst wurde in diesem US-Bundesstaat geboren, lebte lange und starb dort.

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  • Autor des Monats: Franz Kafka

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    Franz Kafka

    Kafka war zu seinen Lebzeiten wenig bekannt. Der Qualität seiner Werke war er sich nicht bewußt.

    Er wies seinen Freund und Nachlassverwalter Max Brod an, die noch nicht veröffentlichten Texte zu vernichten. Nach seinem frühen Tod mit 40 Jahren hielt sich Brod jedoch nicht an den Wunsch Kafkas; er überarbeitete und veröffentlichte die Schriften und verhalf ihm so – posthum – zu Weltruhm. Heute gilt Kafka als einer der meistgelesene Autoren deutscher Sprache.

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