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Der alte König in seinem Exil
dtv Verlagsgesellschaft
EUR 9,90

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Der alte König in seinem Exil

Was ist wichtig? Was macht unser Leben lebenswert? Arno Geiger erzählt von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhanden kommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst: „Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm.“ Offen, liebevoll und heiter beginnt Arno Geiger seinen Vater von neuem kennenzulernen; geht mit ihm durch die Landschaft, in der sie beide ihre Kindheit verbracht haben, hört auf seine nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätze, erzählt von Gegenwart und Vergangenheit des Vaters und der eigenen Kindheit im Dorf. Ein lichtes, lebendiges, oft auch komisches Buch über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden, und das sich vielleicht nur wenig unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen.

Pressestimmen

„Ein Autor, der uns das Verstehen ins Herz schreibt.“ Brigitte

„Eine tiefgründige, charaktervolle und zeitlos gültige Auseinandersetzung mit dem, was jeden angeht: Alter und Krankheit, Heimat und Familie.“ von Lovenberg in der FAZ

Über das Buch

Für sein Buch “Der alte König in seinem Exil” erhielt Arno Geiger 2011  einen Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes (DHPV) sowie ebenfalls 2011 den Preis “Die zweite Realität” der Schweizer Demenz-Stiftung “Sonnweid”.

Leseprobe

Über Arno Geiger

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, wuchs in Wolfurt/Vorarlberg auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Von 1986 – 2002 arbeitete Arno Geiger als Videotechniker auf den Bregenzer Festspielen. Seit 1993 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig. 1996 Einladung zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 debütierte er mit dem Roman ‚Kleine Schule des Karusselfahrens‘.

Auszeichnungen

1998 erhielt er den New Yorker Abraham-Woursell- Award, 2005 für ‚Schöne Freunde‘ den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und den Deutschen Buchpreis für ‚Es geht uns gut‘. 2008 wurde ihm der Johann Peter Hebel-Preis verliehen, 2011 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für sein Werk. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

Weitere Werke von Arno Geiger

  • Das Kürbisfeld. Erzählung, 1996 (in: manuskripte 134)
  • Koffer mit Inhalt. 1997 (in: Literatur und Kritik 315/316)
  • Kleine Schule des Karussellfahrens. Roman. 1997
  • Irrlichterloh. Roman. 1999
  • Alles auf Band oder Die Elfenkinder. Drama. 2001 (mit Heiner Link)
  • Schöne Freunde. Roman. 2002
  • Es geht uns gut. Roman, 2005
  • Anna nicht vergessen. Erzählungen. 2007
  • Alles über Sally. Roman. Carl Hanser Verlag, München 2010
  • Der alte König in seinem Exil. 2011
  • Jona tobt. 2012

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats Mai 2018: Trennung von Katie Kitamura

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Trennung von Katie Kitamura

    Unsere Testleserin war begeistert: „… ein grandioser Roman über das Ende einer Ehe und über das Abschied nehmen.“

    Katie Kitamura wurde als Tochter japanischer Immigranten 1979 in den USA geboren. Sie arbeitet als Journalistin und Autorin.

    Trennung ist ihr fünftes Buch, aber das erste, das auf Deutsch erschienen ist. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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  • Unser Buch des Monats Mai 2018: Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro

    Unser Buch des Monats:

    ‚Was vom Tage übrig blieb‘ von Kazuo Ishiguro

    Stevens ist Butler in einem englischen Landhaus. Würde ist ihm wichtig; sein Beruf geht ihm über alles. Leider verpasst er dadurch auch eine mögliche Liebe.

    1993 wurde der Roman verfilmt mit Anthony Hopkins und Emma Thompson in den Hauptrollen.

    Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki/Japan geboren, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Großbritannien. ‚Was vom Tage übrig blieb‘ ist sein bekanntester Roman. Ishiguro erhielt 2017 den Literaturnobelpreis.

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    1972 erhielt Böll den Literaturnobelpreis. Letzten Dezember hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

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