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Diebe und Vampire
Diogenes
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Diebe und Vampire

Sie lernen sich in Mexiko am Strand kennen und treffen sich nachher in San Francisco: Alice, eine junge deutsche Studentin, und die dreißig Jahre ältere Amerikanerin, die Alice insgeheim »die Meisterin« nennt. Denn sie ist alles, was Alice gerne wäre. Elegant. Selbstbewusst. Souverän mit Männern. Und vor allem: eine Schriftstellerin. Ein berührender Roman über die Vorbilder, die wir wählen – und was das Leben aus ihnen und uns macht.

Pressestimmen

»Heute streiten sich die Feuilletonisten, ob sie besser Bücher schreiben kann oder besser Filme dreht. Die Antwort ist einfach: Doris Dörrie kann beides.« Janet Schayan / Deutschland, Bonn

Leseprobe ‚Diebe und Vampire‘

Mein-Literaturkreis.de Bewertung 
von Literaturkreismitglied Gudrun K., Stuttgart

„Ein Buch über das Schreiben, über Vorbilder, über Einsamkeit.“

Bewertung des Buches: ✮ ✮ ✮ ✮ ✰
Bewertung der Eignung zur Diskussion in Literaturkreisen: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮

Die junge Alice versucht zu schreiben und versucht ihre Einsamkeit durch Männerbekanntschaften zu übertünchen. Ihr Vorbild eine alterne Schriftstellerin, die ihrerseits Alices Naivität als Vorlage für ihr Schreiben nutzt. Beide versinken in ihren Geschichten.
Was ist wahr, was ist gesponnen? Die alternde Alice hat zumindest einen Bestseller geschrieben und wird zum Vorbild der jungen Isa, die – wie die junge Alice – auch vom Schreiben träumt.

Die ersten Kapitel mit der jungen Alice lesen sich leicht und spritzig. Dörrie flechtet gekonnt Lebensweisheiten ein und ihre bunte Sprache erzeugt wundervolle Bilder im Kopf. Das letzte Kapitel mit der alternden Alice wirkt hingen konstruiert, lamoyant.
Wie schade! Aber interessant für Lesekreise diesen Bruch zu analysieren. Was für ein Ende hätte man sich gewünscht ?
Warum und wodurch sind die ersten Kapitel so spannend? Warum kann man sich mit der jungen Alice identifizieren und nicht mit der alten?

Über Doris Dörrie

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. ›Männer‹, ihr dritter Kinofilm, wurde ein Welterfolg. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Grüße aus Fukushima‹) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Sie lebt in München.

Auszeichnungen

1995: Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
1995:  Montblanc Literaturpreis für die Erzählung ›Rove‹
1995: Ernst-Hoferichter-Preis für ihr literarisches Werk
2000: Bayerischer Verdienstorden
2002: Kultureller Ehrenpreis der Landeshauptstadt München
2003: Deutscher Bücherpreis für Das blaue Kleid
2003: Kinderbuchpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Mimi

Werke (ohne Kinderbücher)

  • 1987: Liebe, Schmerz und das ganze verdammte Zeug (vier Filmstories)
  • 1989: Was wollen Sie von mir? (Erzählungen)
  • 1991: Der Mann meiner Träume (Erzählung)
  • 1991: Für immer und ewig. Eine Art Reigen (Erzählungen)
  • 1992: Love in Germany – Deutsche Paare im Gespräch mit Doris Dörrie
  • 1994: Bin ich schön? (Erzählungen; ausgezeichnet mit dem Preis der Ernst-Hoferichter-Stiftung)
  • 1996: Samsara (Erzählungen)
  • 2000: Was machen wir jetzt? (Roman)
  • 2001: Happy. Ein Drama
  • 2002: Das blaue Kleid (Roman; mit autobiographischen Zügen)
  • 2007: Und was wird aus mir? (Roman)
  • 2011: Alles inklusive (Roman)
  • 2015: Diebe und Vampire (Roman)

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