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Justiz
Diogenes Verlag
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Justiz

Ein Zürcher Kantonsrat erschießt in einem überfüllten, von Politikern, Wirtschaftskoryphäen und Künstlern besuchten Restaurant der Stadt vor aller Augen einen Germanisten, Professor an der Universität, läßt, zu zwanzig Jahren Zuchthaus verurteilt, im Gefängnis einen jungen, mittellosen Rechtsanwalt zu sich kommen und erteilt diesem den Auftrag, seinen Fall unter der Annahme neu zu untersuchen, er sei nicht der Mörder gewesen. Der junge Anwalt, der den scheinbar sinnlosen Auftrag annimmt, erkennt zu spät, in welche Falle ihn die Justiz geraten läßt, weil er sie mit der Gerechtigkeit verwechselt.

Pressestimmen

»Dürrenmatt schrieb nicht nur einen Schweizer Krimi, sondern einen gesellschaftskritischen Roman, in dem philosophische Reflexionen über Recht und Gerechtigkeit, Mögliches und Wirkliches, über die Wahrheit hinter der Wahrheit einfließen und Akzente setzen.« Luzerner Zeitung

Über Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern geboren. Ursprünglich wollte er Kunstmaler werden, studierte dann aber Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik in Bern und Zürich. Nach dem Studium beschloss er Schriftsteller zu werden.

Dürrenmatt heiratete nach Ende des Studiums. Die ersten Jahre als freier Schriftsteller waren wirtschaftlich schwierig für ihn und seine bald fünfköpfige Familie. Seine ersten (Theater-)stücke fanden wenig Aufmerksamkeit. Dann besserte sich die finanzielle Situation allmählich, besonders aufgrund von Aufträgen für Hörspiele. Seine beiden Krimis ‘Der Richter und sein Henker’ und ‘Der Verdacht’ wurden ab 1950 zuerst als Fortsetzungsgeschichten veröffentlicht. Die Dürrenmatts bezogen 1952 ihren dauerhaften Wohnsitz im neu gebauten Haus oberhalb von Neuenburg.

Weltweiten Ruhm erzielte er mit drei seiner Werke: 1956 mit seiner Tragikomödie ‘Der Besuch der alten Dame’, (der überragende Erfolg ermöglichte ihm eine finanzielle Unabhängigkeit), ‘Die Physiker’ 1962 und 1966 mit ‘Der Meteor’, seinem persönlichsten Stück.

Später nahm Dürrenmatt als gesellschaftskritischer Autor in Essays, Vorträgen und Festreden Stellung zur internationalen Politik. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.

Wir haben zu Friedrich Dürrenmatt eine ausführliche Autorenseite zusammengestellt mit vielen Informationen zu seinem Leben und Büchern: » zur Dürrenmatt Autorenseite

Verfilmung

Justiz wurde 1993 unter der Regie von Hans W. Geißendörfer filmt; er schrieb auch – zusammen mit Dürrenmatt – das Drehbuch. Die Hauptrolle spielte Maximilian Schell.

Der Film war 1994 für den Golden Globe Award nominiert; als deutscher Beitrag war er für den Oscar im Rennen, wurde aber nicht nominiert.

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