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Butcher’s Crossing
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Butcher’s Crossing

Das Buch erscheint am 1. März 2015

Es war um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer »ursprünglichen Beziehung zur Natur«. In Butcher’s Crossing, einem kleinen Städtchen in Kansas, am Rande von Nirgendwo, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten: Andrews schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren. Die Reise ist aufreibend und strapaziös, aber am Ende erreichen die Männer einen Ort von paradiesischer Schönheit. Doch statt von Ehrfurcht werden sie von Gier ergriffen – und entfesseln eine Tragödie. Ein Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dabei gewinnt.

Über John Williams

John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Seine Großeltern waren Farmer, seinen Vater kannte er nicht; sein Stiefvater arbeitete im Postamt. Er besuchte zunächst nur ein Jahr das College, arbeitete dann aber für Zeitungen und einen Radiosender.

1942 meldete er sich zur Air Force und verbrachte 2 ½ Jahre in Indien und Burma. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans.

Nach Kriegsende studierte er englische Literatur an der University of Denver. Bereits während seines Studiums wurden seine ersten beiden Bücher veröffentlicht; ein Roman und ein Gedichtband Anschließend wechselte er an die University of Missouri, wo er einen Lehrauftrag erhielt. 1954 promovierte er dort in Englische Literatur. 1955 kehrte Williams an seine alte Universität zurück, die ihn als Assistenzprofessor einstellte. 1960 erschien sein zweiter Roman Butcher’s Crossing, ein klassischer Western.

Sein dritter Roman mit dem Titel Stoner hat Leben und Karriere eines Professors für Englische Literatur an der University of Missouri zu Thema und erschien 1965. Sein letzter Roman Augustus ist ein historischer Roman über Kaiser Augustus. Das Buch wurde 1973 mit dem renommierten National Book Award für Belletristik ausgezeichnet. Ein fünfter Roman blieb unvollendet.

An der Universität gab er bis zu seiner Emeritierung 1985 Kurse in Creative Writing und lehrte Englische Literatur. John Williams starb 1994 in Fayetteville, Arkansas.

Stimmen über John Williams

»Er war ein Mann mit einem unverschnörkelten Charakter. Sentimentalität und Beschönigungen lehnte er ab. Er pflegte zu sagen, wenn er nicht Schriftsteller geworden wäre, dann vielleicht Klempner.« Nancy Williams, seine vierte Ehefrau, die fünfunddreißig Jahre mit ihm lebte

»Er hatte eine private Seite, die er für sich behielt, ohne dass es seine Freundlichkeit oder Zuvorkommenheit beeinträchtigt hätte. Er hielt sich nicht mit Selbstmitleid auf, selbst als er später mit einem Sauerstoffgerät unterwegs war. Er fühlte sich wohl, wo und wie er war.« Richard Richardson, Autor und langjähriger Kollege

Werke von John Williams

Romane
Nothing But the Night, 1948
Butcher’s Crossing, 1960
Stoner, 1965
Augustus, 1972

Lyrik
The Broken Landscape, 1949
The Necessary Lie, 1965

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