• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Butcher’s Crossing
dtv Verlagsgesellschaft
0

* * * * ½
9 Bewertungen
» bei Amazon kaufen

Butcher’s Crossing

Es war um 1870, als Will Andrews der Aussicht auf eine glänzende Karriere und Harvard den Rücken kehrt. Beflügelt von der Naturauffassung Ralph W. Emersons, sucht er im Westen nach einer »ursprünglichen Beziehung zur Natur«. In Butcher’s Crossing, einem kleinen Städtchen in Kansas, am Rande von Nirgendwo, wimmelt es von rastlosen Männern, die das Abenteuer suchen und schnell verdientes Geld ebenso schnell wieder vergeuden. Einer von ihnen lockt Andrews mit Geschichten von riesigen Büffelherden, die, versteckt in einem entlegenen Tal tief in den Colorado Rockies, nur eingefangen werden müssten: Andrews schließt sich einer Expedition an, mit dem Ziel, die Tiere aufzuspüren. Die Reise ist aufreibend und strapaziös, aber am Ende erreichen die Männer einen Ort von paradiesischer Schönheit. Doch statt von Ehrfurcht werden sie von Gier ergriffen – und entfesseln eine Tragödie. Ein Roman darüber, wie man im Leben verliert und was man dabei gewinnt.

Pressestimmen

»Ein bewegendes Buch, das um die Suche nach Freiheit und Identität kreist und um die Lust am Töten – gespiegelt in sinnlich dichten Bildern einer grandiosen (Seelen-)Landschaft.« Rainer Moritz, chrismon

»John Williams, der mit ›Stoner‹ einen Welterfolg feierte, schreibt in ›Butcher’s Crossing‹ aus dem Jahr 1960 eine Prosa, die so kühl, glatt und präzise funktioniert wie eine Revolvertrommel.« Sonja Zekri, Süddeutsche Zeitung

»John Williams‘ Roman ›Butcher’s Crossing‹ ist von überwältigender Anschaulichkeit und zugleich eine bittere, eindringliche Parabel darüber, wie der Wilde Westen gewonnen und dadurch zerstört und verloren wurde.« Eberhard Falcke, BR 2, Diwan

»Es ist ein Buch, dessen verstörende Schönheit und klare, in Stein gemeißelte Sprache sich tief ins Gedächtnis eingraben.« Roana Bogsitter, B5 aktuell, Neues vom Buchmarkt

»Wenn man ›Stoner‹ als Kammerspiel bezeichnen kann, variiert Williams sein Thema, nämlich das Scheitern, hier in voller epischer Breite.« Ö1, Ex libris

»Aber wieder gelingt es Williams, etwas Urmenschliches beeindruckend in Worte zu fassen: Die Sehnsucht, die uns in die Natur treibt, und die Gier, die sie uns zerstören lässt.« Jan Ehlert, NDR, Neue Bücher

»Wohl selten ist der Mythos vom zu erobernden Land im Westen unerbittlicher entzaubert worden, als in diesem sprachlich grossartigen Buch.« Andreas Wirthensohn, Schweiz am Sonntag

»›Butcher’s Crossing‹ ist ein Entwicklungsroman mit umgekehrten Vorzeichen, der nicht die Natur verherrlicht, sondern von Verrohung erzählt. Er tut es mit grosser Poesie und zeitloser Schönheit.« Anne-Sophie Scholl, Berner Zeitung

»Grossartig schliesslich, wie Williams alle Klischees vom Wilden Westen unterwandert. Hier gibt es kein Gut und kein Böse, kein falsch und kein Richtig, keine Gnade und keine Rache, sondern nur: den blanken Überlebenswillen.« Jochen Schmid, Basler Zeitung

Leseprobe ‚Butcher’s Crossing‘

Über John Williams

John Williams wurde 1922 in Texas geboren. Seine Großeltern waren Farmer, seinen Vater kannte er nicht; sein Stiefvater arbeitete im Postamt. Er besuchte zunächst nur ein Jahr das College, arbeitete dann aber für Zeitungen und einen Radiosender.

1942 meldete er sich zur Air Force und verbrachte 2 ½ Jahre in Indien und Burma. Während dieser Zeit entstand die Erstfassung seines ersten Romans.

Nach Kriegsende studierte er englische Literatur an der University of Denver. Bereits während seines Studiums wurden seine ersten beiden Bücher veröffentlicht; ein Roman und ein Gedichtband Anschließend wechselte er an die University of Missouri, wo er einen Lehrauftrag erhielt. 1954 promovierte er dort in Englische Literatur. 1955 kehrte Williams an seine alte Universität zurück, die ihn als Assistenzprofessor einstellte. 1960 erschien sein zweiter Roman Butcher’s Crossing, ein klassischer Western.

Sein dritter Roman mit dem Titel Stoner hat Leben und Karriere eines Professors für Englische Literatur an der University of Missouri zu Thema und erschien 1965. Sein letzter Roman Augustus ist ein historischer Roman über Kaiser Augustus. Das Buch wurde 1973 mit dem renommierten National Book Award für Belletristik ausgezeichnet. Ein fünfter Roman blieb unvollendet.

An der Universität gab er bis zu seiner Emeritierung 1985 Kurse in Creative Writing und lehrte Englische Literatur. John Williams starb 1994 in Fayetteville, Arkansas.

Stimmen über John Williams

»Er war ein Mann mit einem unverschnörkelten Charakter. Sentimentalität und Beschönigungen lehnte er ab. Er pflegte zu sagen, wenn er nicht Schriftsteller geworden wäre, dann vielleicht Klempner.« Nancy Williams, seine vierte Ehefrau, die fünfunddreißig Jahre mit ihm lebte

»Er hatte eine private Seite, die er für sich behielt, ohne dass es seine Freundlichkeit oder Zuvorkommenheit beeinträchtigt hätte. Er hielt sich nicht mit Selbstmitleid auf, selbst als er später mit einem Sauerstoffgerät unterwegs war. Er fühlte sich wohl, wo und wie er war.« Richard Richardson, Autor und langjähriger Kollege

Werke von John Williams

Romane
Nothing But the Night, 1948
Butcher’s Crossing, 1960
Stoner, 1965
Augustus, 1972

Lyrik
The Broken Landscape, 1949
The Necessary Lie, 1965

Einen Kommentar hinterlassen

You must be logged in to post a comment.

Werbung

Anzeige

     Neues Buch der koreanischen Bestseller-Autorin

Sun-mi Hwang, Der Hund, der zu träumen wagte

Der erstmals auf Deutsch erhältliche Klassiker ist eine Fabel über Liebe und Verlust, über Vertrauen und Enttäuschung und darüber, dass der Unterschied zwischen Mensch und Tier kleiner ist, als man meint.

» Infos und Leseprobe

FOLGEN SIE KEIN & ABER

 auf Facebook

Werbung – Winterson

Anzeige

     Ein Roman über die heilenden Kräfte der Zeit

Winterson-Der-weite-Raum-der-Zeit

Jeanette Winterson erzählt Shakespeares ‚Das Wintermärchen‘ neu. An der Vorlage entlang entwickelt sie eine moderne Geschichte über zerstörerische Eifersucht und die Sehnsucht, Fehler wiedergutzumachen.

» Infos und Leseprobe

FOLGEN SIE KNAUS

 auf Facebook

  • UNSER NÄCHSTES FACEBOOK-LESECLUB-BUCH:

    +++ BUTCHER’S CROSSING VON JOHN WILLIAMS +++

    Im Juli lesen und im August diskutieren.

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Unsere Autorin des Monats Juli 2017: Jane Austen

    Unsere Autorin des Monats:

    Jane Austen

    Jane Austen (1775 – 1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus, mit ihren Romanen erobert sie jedoch bis heute ein Millionenpublikum.

    Wir stellen Jane Austen ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket an einen Lesekreis:
    » zur Autorin

  • Unsere Neuentdeckung des Monats Juli 2017: Ein wenig Glück von Claudia Pineiro

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    ‚Ein wenig Glück‘ von Claudia Pineiro

    Ein kleiner Fehler führt zur Katastrophe. Zwanzig Jahre später kehrt Mary zurück in die Vergangenheit, aus der sie geflohen ist. Zwischen herbeigesehnten Begegnungen und erschütternden Enthüllungen begreift sie endlich, dass ihre Rückkehr vielleicht so etwas wie ein wenig Glück bedeutet.

    Claudia Piñeiro, ist der Shootingstar der argentinischen Literatur. Ihre Romane sind auf den Bestsellerlisten zu finden, sind mehrfach ausgezeichnet und werden in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt.

    Von dem Buch war auch unsere Testleserin, Lesekreismitglied Ruth L. aus Baden-Baden überzeugt: „Ein wenig Glück ist ein packender Roman über Schuld und Vergebung und Entscheidungen, die einem das Leben aufzwingt. Sprachlich, literarisch und psychologisch überzeugend, dabei ganz ohne Larmoyanz und ohne jeden Kitsch.“

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Buch des Monats Juni 2017

    Unser Buch des Monats:

    ‚Die Betäubung‘ von Anna Enquist

    Facettenreich schildert die Autorin, wie Menschen mit dem Schmerz durch Tod eines ihnen nahe stehenden Menschen umgehen. Geschickt baut die Autorin die Handlung analog einer musikalischen Komposition auf. Auch der Inhalt offenbart zahlreiche musikalische Anknüpfungspunkte.

    Die Niederländerin Anna Enquist  ist ausgebildete Konzertpianistin und arbeitete lange Jahre als Psychoanalytikerin. Seit 1991 veröffentlicht sie Gedichte, Romane und Erzählungen. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:

    » zum Buch, Leseprobe und Diskussionsfragen

  • Werbung Sidebar rechts

    Anzeige

    Für Fans intelligenter Krimis!

    Werbung-Noll-Der-MittagstischNelly kocht für zahlende Mittagsgäste, darunter ein hübscher Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Allergie …

    Ingrid Noll, die Grande Dame der Krimis, serviert eine Kriminalkomödie.

    » Infos und Leseprobe

    FOLGEN SIE DIOGENES: 
     auf Facebook

  • Bücher online in Ihrer Buchhandlung kaufen!

    Bücher online in Ihrer Buchhandlung kaufen!

    Über buchhandlung-finden.de kann man bewusst, lokal und online einkaufen. Bestellte Titel können nicht nur nach Hause geliefert, sondern sogar direkt vor Ort in der Lieblingsbuchhandlung abgeholt werden. Viele Buchhandlungen sind bereits dabei. 

    »zur Webseite der Buchhandlungen