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Die Birken wissen`s noch
Insel Verlag
EUR 12,00

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3 Bewertungen

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Die Birken wissen`s noch

Auf einem entlegenen Bergbauernhof im norwegischen Gudbrandstal wächst Edvard mit seinem wortkargen Großvater Sverre auf. An seine Mutter hat er nur eine vage Erinnerung – an einen Duft, ein Gefühl von Wärme, einen blauen Rock. Denn die Eltern sind ums Leben gekommen, als Edvard drei Jahre alt war. Um ihren Tod wird ein Geheimnis gemacht, und auch um den Ort, an dem sie starben.
Zu diesem Geheimnis gehört auch das Schicksal Einars, des Bruders des Großvaters. Edvard weiß nur, dass er ein Meistertischler war und als junger Mann zur Ausbildung nach Paris ging. Dass er seine Werkstatt mitsamt dem Wald von Flammenbirken zurückließ. Dass für den Großvater ein Sarg geliefert wurde, lange vor dessen Tod – ein Stück Kunsttischlerei, wie es noch nie jemand gesehen hat –, und dass Einar womöglich gar nicht tot ist, wie es der Großvater behauptete.
Als dieser gestorben ist, macht Edvard sich auf die Suche nach dem Geheimnis seiner Familie. Es wird eine lange Reise, an deren Ende er mehr als nur ein Geheimnis kennt.
Die Geschichte einer verzweifelten Suche nach der Mutter, dem Vater, den eigenen Wurzeln – und einer Reise, die Edvard durch fremde Länder führt und dessen Familiengeschichte ein ganzes Jahrhundert umfasst: das Jahrhundert der großen Tragödien.

Pressestimmen

»Lars Mytting hat einen opulenten Familienroman geschrieben, in dem er souverän nutzt, was das Genre zu bieten hat.« WDR

»Der Buchhersteller hat in diesem Fall ein Meisterstück der Buchgestaltung geliefert. … Ein ruhig fließender Roman mit einer Handlung, die von intensiver, innerer Spannung vorangetrieben wird.« Annemarie Stoltenberg, ndr.de

»Lars Mytting verwebt grandios das Kriegsgeschehen des 20. Jahrhunderts mit einer Familiensaga zu einem ungewöhnlichen Thriller.« Brigitte

Leseprobe von ‚Die Birken wissen’s noch‘

Mein-Literaturkreis.de Rezension
von Literaturkreismitglied Julia H., Nahe

„Dazu der wunderschön gestaltete Einband des Insel-Verlags, dessen Umschlag sich wirklich fast wie Birkenrinde anfühlt…ein fast ganzheitliches Leseerlebnis. Macht auf jeden Fall Lust auf noch mehr Holz. bzw. Mytting-Bücher.“

Bewertung des Buches: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮
Bewertung der Eignung zur Diskussion in Literaturkreisen:✮ ✮ ✮ ✮ ✮

„Als Skandinavien-und Psycho-Literatur-Liebhaberin war in diesem Buch für mich alles drin:

Landschaftsbeschreibungen von den norwegischen Wäldern und der Arbeit auf dem Land. Außerdem sehr spannend, auch einmal neue Regionen wie hier die rauhen Shetland-Inseln zu entdecken.

Die Spannung eines über Jahrzehnte bzw. Jahrhunderte zurückliegendes Familiengeheimnisses wird konsequent durch das ganze Buch getragen. Es entstehen über den ganzen Romanverlauf hinweg immer wieder neue Wendungen und unvorhergesehene Ereignisse, die nicht konstruiert wirken, sondern neugierig machen, so dass ich das Buch ab Beginn des zweiten Drittels gar nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Dass in einer eher düsteren Familientragödie auch noch gekonnt eine überhaupt nicht kitschige Liebesgeschichte eingeflochten war, überraschte und erhöhte die Spannung umso mehr.

Dazu der wunderschön gestaltete Einband des Insel-Verlags, dessen Umschlag sich wirklich fast wie Birkenrinde anfühlt…ein fast ganzheitliches Leseerlebnis. Macht auf jeden Fall Lust auf noch mehr Holz. bzw. Mytting-Bücher.“

Über Lars Mytting

Lars Mytting, geboren 1968, stammt aus Fåvang im Guldbrandsdalen in Norwegen. Zuletzt erschien ‚Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen, eine kleine Kulturgeschichte des Holzes‘. Die Birken wissen’s noch ist sein dritter Roman. Mytting ist selbst begeisterter Holzfäller und Kaminofenliebhaber und hat erst kürzlich seine ramponierte Motorsäge Partner 500 Professional in Pension geschickt und sich eine Husqvarna 353G angeschafft.

Webseite (Englisch und Norwegisch): www.larsmytting.net/In_English.html

Werke

  • Fyksens Tankstelle, 2007 (norw.: Hestekrefter, 2006)
  • Vårofferet, 2010 (nicht auf deutsch)
  • Der Mann und das Holz. Vom Fällen, Hacken und Feuermachen, 2014 (norw.: Hel ved, 2011), Sachbuch
  • Die Birken wissen’s noch, 2016 (norw.: Svøm med dem som drukner, 2014)

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    Unsere Neuentdeckung des Monats:

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    Unser Buch des Monats:

    ‚Was vom Tage übrig blieb‘ von Kazuo Ishiguro

    Stevens ist Butler in einem englischen Landhaus. Würde ist ihm wichtig; sein Beruf geht ihm über alles. Leider verpasst er dadurch auch eine mögliche Liebe.

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    Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki/Japan geboren, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Großbritannien. ‚Was vom Tage übrig blieb‘ ist sein bekanntester Roman. Ishiguro erhielt 2017 den Literaturnobelpreis.

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