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Fieber am Morgen
HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH
EUR 22,00

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Fieber am Morgen

„Wie viele haben geantwortet?“ „Beinah zwanzig.“ „Willst du jeder von ihnen zurückschreiben?“ „Sie ist die Richtige“, antwortete Miklós. „Und woher weißt du das?“ „Ich weiß es einfach.“

Im Juli 1945 wird Miklós, ein junger Ungar, nach Schweden gebracht. Er hat das KZ Bergen-Belsen überlebt, besteht nur noch aus Haut und Knochen, Zähne hat er auch keine mehr. Sein Arzt gibt ihm sechs Monate. Doch er hat andere Pläne. 117 junge Frauen aus Miklós‘ Heimatstadt haben wie er die Vernichtungslager überlebt und es nach Schweden in Erholungsheime geschafft. Jeder einzelnen von ihnen schreibt er einen Brief. Eine dieser Frauen wird er heiraten, das hat er sich fest vorgenommen. Hunderte Kilometer entfernt liest Lili seinen Brief und beschließt, ihm zu antworten. Brief um Brief verlieben sich die beiden ineinander. Im Dezember 1945 treffen sich Miklós und Lili zum ersten Mal. Sie haben nur drei Tage. Und lieben sich vom ersten Augenblick. Nun müssen sie nur noch einen Weg finden, wie sie heiraten können. Und Miklós darf nicht sterben.

Pressestimmen

»Péter Gárdos hat mit „Fieber am Morgen“ ein mitreißendes Werk über die Liebe und das Überleben in lebensfeindlichen Zeiten geschrieben.« Katharina Erlenwein, Nürnberger Nachrichten

»Man liest es leicht, mit Anteilnahme an den so sympathischen Figuren und einer Art moralischer Freude.« Stephan Speicher, Die Zeit

»Als Filmemacher versteht er was von Geschichten – und er erzählt die Geschichte, der er sein Leben verdankt, in einem verblüffend leichten Tonfall.« Stephanie Lambrecht, Hamburger Morgenpost

»Eine leichthändig niedergeschriebene Liebesgeschichte, die auf einem Menschheitsverbrechen als Fundament fußt.« Hamburger Abendblatt

»Es ist ein sehr bewegendes Buch. Ich finde man kann dieser vollkommen lebensbejahenden Liebesgeschichte in alle 29 Sprachen, in die sie übersetzt werden, nur sehr viele Leserinnen und Leser wünschen.« Thomas Böhm, RBB

»Mit seinem leichtfüßigen Schreibstil und ein wenig Phantasie verarbeitete Gárdos diese ungewöhnliche Liebesgeschichte zu einem inzwischen vielfach übersetzten, warmherzigen Roman.« Astrid Benölken, SZ

»Diese Geschichte ist zu schön, um wahr zu sein. Gárdos gelingt es, die Schwere der Umstände mit einer stillen Heiterkeit auszubalancieren.« Meike Schnitzler, Brigitte

Leseprobe ‚Fieber am Morgen‘

Über Péter Gárdos

Péter Gárdos, 1948 in Budapest geboren, ist ein vielfach ausgezeichneter Film- und Theaterregisseur. Fieber am Morgen ist sein erster Roman, den er zudem selbst verfilmt hat. Die ungarisch-schwedisch-israelische Koproduktion kommt voraussichtlich im 2016 in die Kinos. Der Roman erscheint weltweit in sechsundzwanzig Ländern.

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  • Unser Buch des Monats März 2018: Das etruskische Lächeln von José Luis Sampedro

    Unser Buch des Monats:

    ‚Das etruskische Lächeln‘ von José Luis Sampedro

    Kinostart: 12. April!

    Sampedro erzählt die bewegende Geschichte eines grantigen alten Mannes, der sich aus gesundheitlichen Gründen vom Land auf den Weg in die Stadt zu seinem Sohn macht. Sie hatten sich über die Jahre entfremdet und zunächst fällt es beiden schwer einen Zugang zueinander zu finden.

    José Luis Sampedro wurde 1917 in Spanien geboren und starb 2013. ‚Das etruskische Lächeln‘ war sein bekanntester Roman.

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats März 2018: Ikarien von Uwe Timm

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Ikarien von Uwe Timm

    Uwe Timm wendet sich in seinem neuen Roman wieder einem historischen Thema von aktueller gesellschaftspolitischer Relevanz zu: Er beschreibt den intellektuellen Werdegang und wissenschaftlichen Forschungsweg des Eugenikers Alfred Ploetz.

    Einem internationalen Publikum bekannt wurde Timm mit seiner Novelle ‚Die Entdeckung der Currywurst‘.
    Übrigens: Von wenigen Autoren empfehlen wir auf unserer Webseite so viele Bücher wie von Uwe Timm.

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  • Unser Autor des Monats März 2018: Heinrich Böll

    Unser Autor des Monats:

    Heinrich Böll

    Böll gilt als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. In seinen Werken setzte er sich vor allem mit der jungen Bundesrepublik auseinander.

    1972 erhielt Böll den Literaturnobelpreis. Letzten Dezember hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

    Wir stellen Heinrich Böll ausführlich vor und verlosen mehrere Buchpakete vom dtv-Verlag an Lesekreise:
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