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Die Stunde des Schmetterlings
Karl Blessing Verlag
EUR 19,99

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Die Stunde des Schmetterlings

Im Juli 1915 steht Julius Reinhardt in den Trümmern einer Kirche und setzt sich die Pistole an die Kehle. Ein alter Mann tritt von hinten an ihn heran und sagt, dass der Tod nie eine Lösung sei. Es ist der Pfarrer, einer der wenigen Überlebenden des fast vollständig zerstörten Dorfes. Er führt Julius ins Pfarrhaus und zeigt ihm seine Schmetterlingssammlung. Diese Tiere, die ihre Schönheit in einem sehr kurzen Leben und vergeblichen Überlebenskampf verschwenden, und nicht die Menschen, die Kriege anzetteln, sind für ihn die Krone der Schöpfung.

Julius fasst Vertrauen und erzählt dem Pfarrer von seiner Seelennot. Sein Kamerad, sein bester Freund, ist ausgerechnet in einer Feuerpause, als Franzosen und Deutsche Fußball spielten statt aufeinander zu schießen, mit einem Bajonett im Rücken tot aufgefunden worden. Julius fühlt sich dafür verantwortlich. Nach und nach gibt er sich seinen Erinnerungen hin: an vier unzertrennliche Freunde, die arglos in einem Dorf aufwuchsen, an eine große Liebe und an eine Enttäuschung, die übermächtig war …

Pressestimmen

„Pieter Webeling findet einen wunderbaren Erzählton. Seine Geschichte … wirkt damit sehr bildhaft und lässt die damalige Zeit atmosphärisch dicht wieder aufleben.“, Bücherkaffee

„Pieter Webelings Roman Die Stunde des Schmetterlings gleicht einer Beichte, in der ein vom Bajonett aufgespießter Soldat und eine nicht minder mörderische Schmetterlingssammlung noch die kleinsten Sünden sind.“ Britta Heidemann, WAZ

Über Pieter Webeling

Pieter Webeling, 1965 in Den Helder geboren, veröffentlichte 2008 seinen ersten Roman, Veertig dagen. Als Journalist führt Pieter Webeling für angesehene holländische Zeitungen viel beachtete Interviews. Sein Roman über einen Komiker in Auschwitz und über die ambivalente Rolle des Humors in einem totalitären System (Das Lachen und der Tod, 2013 bei Blessing) erregte internationales Aufsehen und wird verfilmt.

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    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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