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An diesem Tage lasen wir nicht weiter – Das letzte Jahr mit meiner Mutter
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An diesem Tage lasen wir nicht weiter – Das letzte Jahr mit meiner Mutter

Unser Buch des Monats März 2016!

»Was liest du gerade?« So beginnt das Gespräch zwischen Will Schwalbe und seiner Mutter Mary Anne. Sie ist todkrank, doch anstatt zu verzweifeln, widmet sie sich ihrer großen Leidenschaft, dem Lesen. Die Liebe zur Literatur verbinden Mutter und Sohn. Über ein Jahr begleitet Will seine Mutter bis zum Ende ihres Lebens – und durch eine Welt von Büchern, die sie gemeinsam erkunden.

Will Schwalbe erzählt vom letzten Lebensjahr seiner Mutter. Er erzählt von den Büchern, die ihrer beider Leben geprägt haben… Und er erzählt von Trauer, Angst und der Erkenntnis, dass das Glück ganz unerwartet aus dem Moment heraus entsteht. Am Ende erkennt Will: Lesen ist nicht das Gegenteil von Handeln – es ist das Gegenteil von Sterben.

Will Schwalbe über das Buch und bei einem Book Club-Besuch (in Englisch, Dauer: 3 Minuten)

Pressestimmen

„Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Eine außergewöhnliche Betrachtung über das, was Bücher möglich machen.“ Edmund de Waal, Autor von ‚Der Hase mit den Bernsteinaugen‘

„Will Schwalbe erinnert uns daran, dass ein ganz besonderer Mensch und ein ganz besonderes Buch wie ein Licht in der Dunkelheit sein können.“ J.R. Moehringer, Autor von ‚Tender Bar‘

„Ein elegantes, intelligentes und feinfühliges Buch.“ Nordwestradio, Barbara Dobrick

Über Will Schwalbe

Will Schwalbe war Journalist bei der New York Times und danach Cheflektor bei den Verlagen William Morrow und Hyperion. Nach dem Ausstieg aus der Verlagswelt gründete er die Online-Kochrezeptsammlung Cookstr. Er lebt als Autor in New York.

Interview mit Will Schwalbe (2012; in Englisch, Dauer: 5 Minuten)

Diskussionsfragen

  • Will Schwalbe und seine Mutter lesen sich durch die ganze Vielfalt der Literatur: Neben Belletristik und Klassikern lesen sie auch Kinderbücher, Gedichte, Sachbücher… Finden Sie eine so große literarische Bandbreite für einen Lesekreis gut? Was sind eventuelle Vor-/Nachteile?
  • Wenn Sie Mr. Schwalbes Mutter Mary Anne hätten treffen können, was hätten Sie Ihr sagen oder sie fragen wollen?
  •  „Bücher waren für meine Mutter und mich immer eine Möglichkeit, Themen anzuschneiden und zu besprechen, die uns beschäftigten, manchmal aber auch unangenehm waren; außerdem lieferten sie uns sein Gesprächsthema, wenn wir gestresst oder verunsichert waren.“ Können Sie dieser Aussage Schwalbes zustimmen? Wie wichtig ist es für Sie, über Bücher nach der Lektüre mit anderen sprechen zu können?
  • „Sie (Anmerkung: Bücher) waren Moms Gefährten und Lehrmeister. Sie hatten ihr den Weg gewiesen.“ sagt Will Schwalbe kurz vor dem Tod seiner Mutter. Was bedeuten Ihnen Bücher? Gibt es welche, die für Ihr Leben besonders wichtig waren? Welche waren dies und warum?
  • Mary Anne Schwalbe las immer das Ende eines Buches zuerst, weil sie nicht erwarten konnte, zu erfahren, wie es ausging. Machen Sie das auch (manchmal)? Oder würde Ihnen dies die Motivation zum Weiterlesen nehmen?
  • In dem Buch geht es häufiger um E-books versus gedruckte Bücher. Warum bevorzugt Will die elektronische Version, während seine Mutter die Papierversion liest? Nutzen Sie E-Reader; wenn ja für Ihre gesamte Lektüre oder nur bestimmte Bücher? Wie ist das in Ihrem Literaturkreis? Welche Vor- bzw. Nachteile sehen Sie?
  • In Absprache mit seiner Mutter führt Will Schwalbe einen Blog, um Freunde aktuell über ihren Zustand zu informieren. Wie finden Sie diese Idee? Könnten Sie sich ein solches Kommunikationsmedium vorstellen, wenn Sie in einer ähnlichen Situation wären?
  • Welches Buch bzw. welche Bücher der Leseliste von Will Schwalbe und seiner Mutter haben Sie nach der Lektüre des Buches ihrer persönlichen Leseliste hinzugefügt, welche für eine Diskussion in ihrem Lesekreis notiert und warum?
  • Der Leseclub von Will Schwalbe und seiner Mutter besteht nur aus diesen beiden. Muß ein Leseclub/Lesekreis eine bestimmte Größe haben? Was sind Vor- und Nachteile von großen bzw. kleinen Gruppen? Sind Sie mit der Größe Ihrer Gruppe zufrieden?
  • Lesen Sie ein Buch ‚anders‘ (bspw. bewußter, langsamer), wenn Sie wissen, dass Sie es in Ihrem Lese- oder Literaturkreis diskutieren werden? Informieren Sie sich über die Biografie des Autors, andere Werke, etc.?
  • „Wie in vielen Leseclubs üblich sprangen wir in unseren Debatten zwischen dem Leben der Romancharaktere und unserem eigenen hin und her.“  Hat Will Schwalbe mit seiner Aussage Recht? Wie ist dies in Ihrem Lesekreis? Macht es, Ihrer Meinung nach, bei diesem Thema einen Unterschied, ob ein Lesekreis in einer private Runde stattfindet oder eher öffentlich, z.B. in der VHS, einer Kirchengemeinde oder online organisiert ist?
  • Der englische Buchtitel lautet „The End of Your Life Book Club“. Welcher Buchtitel gefällt Ihnen besser: der originale oder die deutsche Übersetzung? Warum?

 

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  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

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    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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