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Literatur- und Lesekreis Königswinter

Hat Ihr Literaturkreis einen Namen oder ein sich durch alle Treffen durchziehendes Thema?
Der Name: Literatur- und Lesekreis Königswinter.

Wie lange gibt es Ihre Gruppe schon?
Erstes Zusammentreffen im Januar 2011. Gründung im Rahmen des Programms „Aktiv im Alter“.

Wie viele Mitglieder haben Sie? Wie viele Männer, wie viele Frauen? Wie alt sind Ihre Mitglieder?
Die Mitgliederzahl schwankt zwischen 10 und 15. Nur drei Männer sind vertreten, einschließlich des Moderators. Das Alter der einzelnen Mitglieder ist nicht bekannt. Die meisten haben das 60. Lebensjahr überschritten, einige deutlich.

Wie oft treffen Sie sich? Wo?
Die Treffen finden ein Mal im Monat statt, jeweils am dritten Donnerstag des Monats ab 17 Uhr für zwei Stunden im Remigius-Haus, Königswinter-Altstadt.

Gibt es Speisen oder Getränke auf Ihren Treffen? Wenn ja, was essen Sie (Snacks, warm/kalt, mehrere Gänge)? Wer bereitet das Essen vor?
Wir begnügen uns mit einigen Flaschen Mineralwasser, die von Teilnehmern mitgebracht werden.

Wer leitet die Diskussion? Werden Informationen über den Autor/die Autorin oder das Buch vorbereitet? Wenn ja, von wem?
Es gibt einen Moderator (Dr. Erhard Schulte), der Material zum Thema bereit stellt und kleine Einführungen gibt, die von allen Teilnehmern ergänzt werden. Es wird Wert darauf gelegt, dass die Lektüre von allen gemeinsam erarbeitet wird, allerdings mit Freude, ohne literaturwissenschaftliche Ambitionen.

Welche Arten von Büchern lesen Sie?
Um dem Problem der Übersetzung zu entgehen, haben wir uns auf original-deutschsprachige Literatur beschränkt, Prosa und Dichtung. Seit einigen Monaten befassen wir uns mit der sog. „Wiener Moderne“: Stefan Zweig, Joseph Roth, Arthur Schnitzler, Rainer Maria Rilke. Es folgt noch Hugo von Hofmannsthal.

Wie wählen Sie Ihre Bücher aus? Wird bei jedem Treffen ein neues Buch ausgesucht oder bestimmen Sie die Bücher für mehrere Treffen?
Über die Auswahl der Lektüre wird gemeinsam befunden. Bewährt hat sich die Bildung von Schwerpunkten, wie oben genannt. Da es oft um umfängliche Gegenstände geht, planen wir für mehrere Monate im voraus.

Gibt es Bücher, die Sie aufgrund der Diskussion in Ihrer Gruppe anderen  Literaturkreisen empfehlen wollen?
Wie aus oben Gesagtem erkennbar, haben wir bisher mehr retrospektiv gearbeitet und Aktuelles ausgespart. Unter den vielen Werken, die wir behandelt haben, haben zuletzt die Werke Stefan Zweigs und Rainer Maria Rilkes große Zustimmung gefunden.

Welche Flops in der Buchauswahl hatten Sie schon? 
Bisher gab es keine ausgesprochenen „Flops“, aber doch gewisse Unterschiede in der Akzeptanz.

Wie erhalten Sie Ihren Spaß?
Unsere Freude an der Lektüre wächst mit unserem Bemühen um ein tieferes Verständnis der Werke großer Autoren. Inzwischen gewinnt auch die grundsätzliche Frage, was literarisches Schaffen als solches bedeutet, immer größeres Interesse.

Welche Tipps können Sie anderen Literaturkreisen geben?
Allgemeingültige Tipps erscheinen nicht zweckmäßig. Was auf welche Weise gelesen und behandelt werden soll, sollte Sache einer gemeinsamen Verständigung sein,wobei das Anspruchsniveau der Lektüre eine besondere Rolle spielt.

Haben Sie nette Anekdoten, die Sie mit anderen Literaturkreisen teilen möchten?
Keine Anekdoten, aber eine wichtige Erfahrung. Es hat sich gezeigt, dass wir von einigen Autoren nur eine eher oberflächliche Kenntnis hatten (z.B. aus dem Schulunterricht) und dass eine erneute, durch eigene Lebenserfahrung intensivierte Befassung meistens einen völlig neuen Zugang ermöglicht. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis aus der Arbeit in unserem Kreis: bei den Großen der Literatur lohnt sich die Vertiefung in ihr Werk, weil wir dadurch unsere eigene Weltsicht erweitern können.

Gibt es noch etwas Besonderes oder Interessantes über Ihre Gruppe, das Sie gerne erzählen möchten?
Gegenüber einigen Autoren bestanden in unserem Kreis anfangs gewisse Bedenken, manchmal auch eher ablehnende Haltungen. Diese Widerständigkeit wurde in der Regel überwunden. Dazu trug der gute Geist in unserem Kreis entscheidend bei. Wir fühlen uns der Herausforderung der Literatur gemeinsam verpflichtet. Wir freuen uns über gemeinsam erreichte neue Kenntnisse.

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Die besten Buchempfehlungen und Buchtipps dieses Lesekreises und der anderen Literaturkreise des Monats haben wir für Sie zusammengestellt. » zu den Buchempfehlungen und Buchtipps

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    Unser Thema des Monats:

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  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

    Unser Autor des Monats:

    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

    Wir stellen Mitch Albom ausführlich vor:
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  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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