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Lesekreis Arabische Literatur aus Wien / Österreich

Lesekreis Arabische Literatur in Wien / Österreich

Lesekreis Arabische Literatur in Wien / Österreich

Hat Ihr Literaturkreis einen Namen oder ein sich durch alle Treffen durchziehendes Thema?
Unser Literaturkreis wurde vom Österreichisch-Arabischen Kulturzentrum (OKAZ) mit dem Namen „Lesekreis Arabische Literatur“ gegründet. Dieser Schwerpunkt zieht sich entsprechend durch alle Treffen.

Wie lange gibt es Ihre Gruppe schon?
Das erste Treffen des Lesekreises fand im Herbst 2009 statt. Wir bemühen uns seit damals um einen monatlichen Rhythmus.

Wie viele Mitglieder haben Sie? Wie viele Männer, wie viele Frauen? Wie alt sind Ihre Mitglieder?
Es gibt eine gewisse Fluktuation. Die Anzahl der Teilnehmer schwankt zwischen vier und zehn. Im Moment haben wir neun Mitglieder, fünf Frauen und vier Männer. Wir erwarten eine Zunahme der Teilnehmerzahl bei den nächsten Terminen. Das jüngste Mitglied ist 24 Jahre alt, das älteste etwa 60.

Wie oft treffen Sie sich? Wo?
Die Gruppe trifft sich ein Mal im Monat in den Räumlichkeiten des OKAZ.

Gibt es Speisen oder Getränke auf Ihren Treffen? Wenn ja, was essen Sie (Snacks, warm/kalt, mehrere Gänge)? Wer bereitet das Essen vor?
Die Küche des OKAZ bietet Getränke an. Ein Tee ist selbstverständlich auf dem Tisch. Süßigkeiten oder Obst werden manchmal von den Teilnehmern mitgebracht.

Wer leitet die Diskussion? Werden Informationen über den Autor/die Autorin oder das Buch vorbereitet? Wenn ja, von wem?
Die Diskussion wird vom Organisator, Mohammad Aburous geleitet, der auch die AutorInnen und Bücher vorstellt und eine Einleitung über den jeweiligen Kontext und das jeweilige arabische Land präsentiert. Häufig kommen aber Vorschläge von den Teilnehmern, die mehr Kontakt mit dem Arabischen Raum haben.

Welche Arten von Büchern lesen Sie?
Die Gruppe konzentriert sich auf arabische moderne literarische Werke (oft mit politischem Hintergrund), vor allem Romane und Erzählungen, die auch in deutscher Übersetzung vorhanden sind.

Wie wählen Sie Ihre Bücher aus? Wird bei jedem Treffen ein neues Buch ausgesucht oder bestimmen Sie die Bücher für mehrere Treffen?
Meistens wird zu jedem Treffen das gelesene Buch besprochen und ein neues Buch ausgewählt. Größere Werke benötigen mehrere Treffen. Das war ein Mal der Fall mit dem Roman „Salzstätte“, von Abdulrahman Munif.

Gibt es Bücher, die Sie aufgrund der Diskussion in Ihrer Gruppe anderen  Literaturkreisen empfehlen wollen?
Durchaus. Einige Werke gehen über die arabische Eigenheit hinaus und bieten eine gute Grundlage für Diskussionen, die universelle Fragestellungen ansprechen. Darunter fallen z.B Tahir Wattar „Maultierhochzeit“; Emil Habibi „Der Peptimist“, Sonallah Ibrahims „Der Prüfungsausschuss“.. Die letzten zwei sind vor allem aufgrund ihrer humoristischen Qualität sehr empfehlenswert. Auch Ala al-Aswanis „Der Jakubijân-Bau“.

Welche Flops in der Buchauswahl hatten Sie schon?
Im Sinne von „Enttäuschung“ gab es keine Flops. Als schlecht geschrieben bzw. übersetzt wurde als einziger der Roman „Ich lebe“ der libanesischen Schriftstellerin Leila Baalbaki empfunden.

Wie erhalten Sie Ihren Spaß?
Als Organisator finde ich meinen Spaß einerseits in der Vorfeldarbeit, die ich zu jedem Thema machen muss, um dieses einem nicht-arabischen Publikum vorzustellen. Die teils individuell, teils kulturell bedingte Wahrnehmung desselben Buches resultiert in spannenden Diskussionen, die mein eigenes Blickfeld zu diesen Themen erweitern.
Die Teilnehmer erhalten, fern von den hiesigen Stereotypen, einen Insiderblick in die arabische Gesellschaft, Geschichte und moderne Literatur, wo die Eigenheiten und Gemeinsamkeiten dieses großen Raums dargestellt und in ihren Zusammenhängen erklärt werden.
Die Teilnehmer finden Spaß an der lebhaften Diskussion, an den vielen Neuigkeiten, und an den Vergleichen mit hiesigen und eigenen persönlichen Erfahrungen. Alle Teilnehmer/innen haben ein lebhaftes Interesse an arabischer Literatur.

Welche Tipps können Sie anderen Literaturkreisen geben?
Eine kurze Vorstellung des Buches (Autor, Umfeld, thematischer Kontext) durch den Leiter/die Leiterin trägt viel zum Verständnis und zum Lesevergnügen bei. Vorab spezifische Fragen zum Buch zu präsentieren ist ebenfalls nützlich und erhöht die Spannung.

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Die besten Buchempfehlungen und Buchtipps dieses Lesekreises und der anderen Literaturkreise des Monats haben wir für Sie zusammengestellt. » zu den Buchempfehlungen und Buchtipps

Sie sind Mitglied eines Literaturkreises und möchten Ihn gerne auf unserer Webseite vorstellen? Schreiben Sie eine kurze Mail an kontakt@mein-literaturkreis.de und überzeugen Sie uns, dass Ihre Gruppe ‘Literaturkreis des Monats’ werden soll.

Die Vorstellungen weiterer Literaturkreise oder Lesekreise finden sie hier.

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    » zu den Buchtipps aus Asien

  • Buch des Monats April 2017

    Unser Buch des Monats:

    ‘Das Lächeln meiner Mutter’ von Delphine de Vigan

    Ein Schock: Gerade hatte Delphine de Vigan Erfolg als Schriftstellerin, da findet sie ihre Mutter – Selbstmord. Sie entscheidet sich das Leben ihrer Mutter nachzuvollziehen und schreibt ein Buch, um ihren Freitod zu verstehen.

    De Vigan gelingt nicht nur eine Annäherung an ihre Mutter, sie zeichnet auch ein Zeitbild der 50er, 60er und 70er Jahre in Frankreich. Auf dem Weg dahin läßt sie uns Leser teilhaben.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Droemer Verlag an einen Lesekreis:

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    ‘Unsere Seelen bei Nacht’ von Kent Haruf

    Kent Haruf (1943–2014) war ein amerik. Schriftsteller; ‘Unsere Seelen bei Nacht’ war sein letzter Roman.

    Die ältere Witwe Addie klingelt eines Abends bei Louis, ihrem Nachbarn: Ob sie nicht ab und zu die Nacht zusammen verbringen wollen? Denn nachts ist die Einsamkeit am schlimmsten. Es geht nicht um Sex, sondern um Nähe und Geborgenheit. Ein berührender und lebensweiser Roman über zweite Chancen und die Freiheit des Alters.

    Alle Romane von Kent Haruf spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt in Colorado. Er selbst wurde in diesem US-Bundesstaat geboren, lebte lange und starb dort.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
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  • Autor des Monats: Franz Kafka

    Unser Autor des Monats:

    Franz Kafka

    Kafka war zu seinen Lebzeiten wenig bekannt. Der Qualität seiner Werke war er sich nicht bewußt.

    Er wies seinen Freund und Nachlassverwalter Max Brod an, die noch nicht veröffentlichten Texte zu vernichten. Nach seinem frühen Tod mit 40 Jahren hielt sich Brod jedoch nicht an den Wunsch Kafkas; er überarbeitete und veröffentlichte die Schriften und verhalf ihm so – posthum – zu Weltruhm. Heute gilt Kafka als einer der meistgelesene Autoren deutscher Sprache.

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