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Diskussionsfragen für Literaturverfilmungen / Buchverfilmungen

Viele gute Bücher sind verfilmt worden. Daher bietet es sich an, die Verfilmung eines für den Lesekreis gelesenen Buches (allein oder gemeinsam in der Gruppe) anzuschauen und zusätzlich zum Buch zu diskutieren.

Wir haben einige Fragen für eine solche Diskussion für Sie zusammengestellt:

  • Welche Themen / welche Charaktere im Buch empfanden Sie als besonders wichtig? Spielen diese im Film eine ebenso große Rolle?
  • Welche Abschnitte des Buches haben im Film die größte Bedeutung? Welche Aspekte wurden hervorgehoben, welche im Hintergrund gelassen?
  • Wurden Charaktere hinzufügt oder weggelassen? Wenn ja, wie wirkt sich dies auf die Handlung oder Entwicklung des Films aus?
  • Wurden bestimmte Handlungsstränge weggelassen? Wenn ja, welche Bedeutung hatten diese Nebenhandlungen im Buch? Wie hat sich die Geschichte durch Weglassen oder Änderungen geändert?
  • Wurde der Film an einem passenden Ort gedreht? Ist der Ort so wie Sie ihn sich nach der Lektüre des Buches vorgestellt hatten? Hat die Wahl des Drehortes, der Aufbau des ‚Sets‘ dazu beigetragen, dass Sie das Buch besser verstanden haben?
  • Haben Sie sich Charaktere so vorgestellt, wie sie dargestellt wurden? Wenn nicht, haben Sie einen Alternativvorschlag für einzelne Besetzungen? Gab es Charaktere, die ihnen allein durch die Wahl des jeweiligen Schauspielers bzw. Schauspielerin sympathischer oder unsympathischer  als im Buch waren? Sollte ein Regisseur eher bekannte oder unbekannte Darsteller wählen?
  • Wie geht der Film mit Szenen um, in denen die Charaktere denken, aber nicht sprechen? Überzeugt der Film darin, die Gefühle und Gedanken glaubwürdig und nachvollziehbar darzustellen?
  • Wie beurteilen Sie die Kameraführung? Nimmt die Kamera manchmal eine andere Sichtweise ein als der Erzähler im Buch?
  • Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile der beiden Medien Buch und Film? Was kann das eine Medium, was das andere nicht kann?
  • Gab es Szenen, die Ihnen nach dem Film klarer waren? Wenn ja, woran lag es? (z.B. Mimik, bessere Übersicht der Szene, gute visuelle Umsetzung, etc.)
  • Von diversen älteren Werken gibt es mehr als eine Verfilmung. Wenn Sie die Zeit und Lust haben, schauen Sie sich doch zwei oder drei verschiedene Versionen an. Vergleichen Sie die Filme, indem Sie zu allen die obigen Fragen (und andere) beantworten und die Antworten gegeneinander abwägen. Aufgrund dessen können Sie sich dann am Ende ein Fazit bilden. Welches war Ihrer Meinung nach der ‚beste’ Film?
  • Zuerst das Buch lesen und dann den Film anschauen? Oder umgekehrt? Was ist Ihre Meinung dazu?
  • Wie nah soll sich die Verfilmung an das Buch anlehnen? Oder muss sie das nicht?
  • Sie haben sicherlich schon viele Literaturverfilmungen gesehen und die dazu gehörigen Bücher gelesen. Was ist meist besser: Das Buch oder der Film zum Buch?

Wir haben Sie neugierig gemacht? Hier finden Sie eine Liste empfehlenswerter Bücher und ihrer Umsetzung in Filme:

» Empfehlenswerte Buchverfilmungen / Literaturverfilmungen 

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  • Unsere Autorin des Monats Juli 2017: Jane Austen

    Unsere Autorin des Monats:

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    Jane Austen (1775 – 1817) gilt als die große Dame der englischen Literatur, der es als erster gelang, die Komik des Alltäglichen zu gestalten. Nach außen hin führte sie ein ereignisloses Leben im elterlichen Pfarrhaus, mit ihren Romanen erobert sie jedoch bis heute ein Millionenpublikum.

    Wir stellen Jane Austen ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket an einen Lesekreis:
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  • Unsere Neuentdeckung des Monats Juli 2017: Ein wenig Glück von Claudia Pineiro

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    ‚Ein wenig Glück‘ von Claudia Pineiro

    Ein kleiner Fehler führt zur Katastrophe. Zwanzig Jahre später kehrt Mary zurück in die Vergangenheit, aus der sie geflohen ist. Zwischen herbeigesehnten Begegnungen und erschütternden Enthüllungen begreift sie endlich, dass ihre Rückkehr vielleicht so etwas wie ein wenig Glück bedeutet.

    Claudia Piñeiro, ist der Shootingstar der argentinischen Literatur. Ihre Romane sind auf den Bestsellerlisten zu finden, sind mehrfach ausgezeichnet und werden in mehrere Sprachen übersetzt und verfilmt.

    Von dem Buch war auch unsere Testleserin, Lesekreismitglied Ruth L. aus Baden-Baden überzeugt: „Ein wenig Glück ist ein packender Roman über Schuld und Vergebung und Entscheidungen, die einem das Leben aufzwingt. Sprachlich, literarisch und psychologisch überzeugend, dabei ganz ohne Larmoyanz und ohne jeden Kitsch.“

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Buch des Monats Juni 2017

    Unser Buch des Monats:

    ‚Die Betäubung‘ von Anna Enquist

    Facettenreich schildert die Autorin, wie Menschen mit dem Schmerz durch Tod eines ihnen nahe stehenden Menschen umgehen. Geschickt baut die Autorin die Handlung analog einer musikalischen Komposition auf. Auch der Inhalt offenbart zahlreiche musikalische Anknüpfungspunkte.

    Die Niederländerin Anna Enquist  ist ausgebildete Konzertpianistin und arbeitete lange Jahre als Psychoanalytikerin. Seit 1991 veröffentlicht sie Gedichte, Romane und Erzählungen. Ihre Werke wurden mehrfach ausgezeichnet.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:

    » zum Buch, Leseprobe und Diskussionsfragen

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