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Julian Barnes

Julian Barnes: Unser Autor des Monats Juli 2018!

Wir verlosen ein Buchpaket vom Verlag Kiepenheuer & Witsch mit verschiedenen Büchern von Julian Barnes an einen Lesekreis.

Wie können Sie teilnehmen? Schicken Sie uns bis zum 5. August 2018 eine Mail an kontakt@mein-literaturkreis.de und stellen Sie uns Ihren Lese- oder Literaturkreis vor (Adresse bitte nicht vergessen).

Und das Beste: Einmal angemeldet nehmen Sie automatisch auch an allen unseren zukünftigen Buchpaket-Verlosungen teil.

Julian Barnes, geboren 1946 in Leicester, England, ist einer der wichtigsten zeitgenössischen britischen Autoren.

Er wuchs in London und Northwood auf. Bis 1968 studierte er am Magdalen College in Oxford Moderne Sprachen und schloss das Studium mit Auszeichnung ab. Drei Jahre lang arbeitete er als Lexikograph für das »Oxford English Dictionary supplement«, trat dann eine Stelle als Redakteur bei der »New Review« und dem »New Statesman« an, bevor er von 1979 bis 1986 erst als Fernsehkritiker für den »New Statesman« und den »Observer« tätig war.

1979 heiratete Barnes seine Agentin Patricia Olive Kavanagh, die 2008 den Folgen eines Gehirntumors erlag.

Julian Barnes setzt sich mit dem plötzlichen Tod seiner Frau in seinem Buch »Lebensstufen« auseinander. Er widmet ihr den Großteil seiner Werke. Julian Barnes lebt und arbeitet in London.

Auszeichnungen

2016 Siegfried Lenz Preis
2013 Sunday Times Award for Literary Excellence
2012 Europese Literatuurprijs für Vom Ende einer Geschichte
2011 David Cohen Prize for Literature, Booker Prize für Vom Ende einer Geschichte
2008 San Clemente Literary Prize für Arthur & George
2004 Österreichischer Staatspreis für Europäische Literatur
2004 Commandeur de L’Ordre des Arts et des Lettres
1995 Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres
1993 Shakespeare Prize
1992 Prix Femina étranger für Darüber reden
1988 Grinzane Cavour Prize für Flauberts Papagei
1988 Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres
1987 Gutenberg Prize
1986 E. M. Forster Award from the American Academy and Institute of Arts and Letters und Prix Médicis étranger für Flauberts Papagei
1985 Geoffrey Faber Memorial Prize für Flauberts Papagei
1981 Somerset Maugham Award für Metroland

Werke

Schon 1980 veröffentlichte Julian Barnes mit »Metroland« seinen ersten Roman. Der Roman ist in drei Teile gegliedert, ein wiederkehrendes Strukturelement in Barnes` Werken. Mit »Flauberts Papagei«, seinem dritten Roman, gelang Barnes 1984 der internationale Durchbruch, mit diesem Titel stand er zum ersten Mal auf der Shortlist des »Man Booker Prize«, den er 2011 für »Vom Ende einer Geschichte« erhielt. Neben seinen Romanen verfasste Barnes zahlreiche Essays und Kurzgeschichten, unter dem Pseudonym „Dan Kavanagh“ veröffentlichte er eine Reihe von Kriminalromanen.
Für seine Bücher wurde er mit zahlreichen europäischen und amerikanischen Literaturpreisen ausgezeichnet, 2011 mit dem »Man Booker Prize« für »Vom Ende einer Geschichte«. Julian Barnes hat ein umfangreiches erzählerisches Werk vorgelegt, u.a. die Romane »Flauberts Papagei« und »Darüber reden«, die beide auf der Shortlist des »Man Booker Prize« standen.

Romane

  • Metroland, 2006. (engl. OT: Metroland, 1980)
  • Vor meiner Zeit, 2006. (engl. OT: Before She Met Me, 1982)
  • Flauberts Papagei, 2012. (engl. OT: Flaubert´s Parrot, 1984)
  • In die Sonne sehen, 1991. (engl. OT: Staring at the Sun, 1986)
  • Eine Geschichte der Welt in 10 1/2 Kapiteln, 1992. (engl. OT: A History of the World in 10 ½ Chapters, 1989)
  • Darüber reden, 2013. (engl. OT: Talking It Over, 1991)
  • Das Stachelschwein, 2006. (engl. OT: The Porcupine, 1992)
  • England, England, (engl. OT: England, England, 1998)
  • Liebe usw., 2002. (engl. OT: Love etc., 2000)
  • Arthur & George, 2007. (engl. OT: Arthur & George, 2005)
  • Nichts, was man fürchten müsste, 2010. (engl. OT: Nothing To Be Frightened Of, 2008)
  • Vom Ende einer Geschichte, 2011. (engl. OT: The Sense of an Ending, 2011)
  • Lebensstufen, 2014. (engl. OT: Levels Of Live, 2013)
  • Am Fenster,  2016. (engl. OT: Through the Window, 2015)
  • Der Lärm der Zeit, 2017. (engl. OT: The Noise of Time, 2016)

Erzählungen

  • Dover – Calais, 1996. (engl. OT: Cross Channel, 1996)
  • Der Zitronentisch, 2005. (engl. OT: The Lemon Table, 2004)
  • Unbefugtes Betreten, 2012. (engl. OT: Pulse, 2011)
  • Unsere Neuentdeckung des Monats: Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

    20 Jahre, von 1938 – 1958, umspannt der Debütroman der Berliner Autorin. Als LeserIn wird man mitgenommen in das Leben von Elly Berger, die von der Köchin in einer jüdischen Familie zur heimlichen Heldin wird. Sie rettet deren Sohn Leon vor den Nazis, um ihn nach Ende des Krieges den Eltern zurück zu geben. Doch ihre Flucht aus Berlin wird beschwerlicher, dauert länger und endet anders, als geplant.

    „Als Autorin will ich die wahren Schicksale verstehen… Ich will nachfühlen, wie es wirklich geschah.“, so beschreibt die Autorin Marie Sand die Motivation für ihren historischen Roman.

    Wir stellen den Roman und die Autorin ausführlich vor und haben Diskussionsfragen sowie weitere Infos zusammengestellt.

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

    Unser Taschenbuchtipp:

    Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

    Der Roman erzählt die Geschichte von Kya Clark, die isoliert und allein im Marschland lebt und unter Verdacht gerät, als ein Mordfall die kleine Küstenstadt Barkley Cove erschüttert.

    Delia Owens „Der Gesang der Flusskrebse“ wurde zum globalen Phänomen und war 2019 Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen in Deutschland. Im August 2022 kam die Literaturverfilmung in die Kinos.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor; zum Roman haben wir Diskussionsfragen und weitere Infos zusammengestellt.

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    Literaturverfilmungen – Vorschau:

    Mittagsstunde (ab 22.9.)

    Verabredungen mit einem Dichter – Michael Krüger (ab 22.9)

    Sonne und Beton (ab 22.9.)

    Der Gesang der Flusskrebse (ab 18.8.)

    Warten auf Mr. Bojangles (ab 4.8.)

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