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Max Frisch

Unser Autor des Monats April 2016

Die zwei Buchpakete mit jeweils vier Büchern von Max Frisch (Fragebogen-Buch, Der Mensch erscheint im Holozän, Entwürfe zu einem dritten Tagebuch und die Max-Frisch-Biografie von Julian Schütt) haben gewonnen: der Literaturkreis ‚Literatur am Samstag‘ der Stadtbücherei Recklinghausen und eine private Gruppe aus Nahe, die sich erst kürzlich zusammen gefunden hat.

max-frischMax Frisch wurde 1911 in Zürich geboren. Er studierte Germanistik und Architektur und arbeitete zunächst als Journalist, später als freier Schriftsteller. Max Frisch hat ein großes literarisches Werk geschaffen, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – u.a. mit dem Georg- Büchner-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Max Frisch starb 1991 in Zürich.
Foto: Katja Snozzi / Max Frisch-Archiv, Zürich

Im Gedenken an Max Frisch vergibt die Stadt Zürich seit 1998 den Max Frisch-Preis.

Max Frisch – Eine Biographie (Dauer ca. 30 Minuten)
Portrait eines englischen Filmteams aus dem Jahr 1967. Viele für Max Frisch zentrale Themen kommen zur Sprache. Außerdem werden seine Wohn- und Arbeitsorte in Zürich und dem Tessin gezeigt.

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Weitere Informationen zum Autor und seinen Werken

Max-Frisch-Archiv in der Bibliothek der ETH-Hochschule Zürich
Aufgaben: Schaffung eines Archives in der Schweiz, Arbeitsstätte der Frisch-Forschung, Verwaltung des literarischen Nachlasses » zur Webseite des Archivs

Weiterführende Bücher

  • Max Frisch – Biographie eines Aufstiegs von Julian Schütt: Erzählt von den entscheidenden Stationen auf dem Weg zum Weltautor – von Frischs Geburt 1911 bis zum ersten großen Erfolg mit ‚Stiller‘ 1954
  • Max Frisch – Sein Leben, seine Bücher von Volker Weidermann
  • Max Frisch – Sein Leben in Bildern und Texten, hrg. von Volker Hage: aufwendig gestalteter Bildband

Auszeichnungen und Ehrungen 

Max Frisch wurde vielfach ausgezeichnet und erhielt die Ehrendoktorwürde mehrerer Universitäten. Eine Auswahl der wichtigsten Auszeichnungen:

  • 1935: Einzelwerkpreis für Jürg Reinhart der Schweizerischen Schillerstiftung
  • 1938: Conrad-Ferdinand-Meyer-Preis der Stadt Zürich
  • 1945: Preis der Welti-Stiftung für das Drama für Santa Cruz
  • 1954: Wilhelm-Raabe-Preis der Stadt Braunschweig
  • 1955: Gesamtwerkspreis der Schweizerischen Schillerstiftung
  • 1955: Schleußner-Schueller-Preis des Hessischen Rundfunks
  • 1958: Georg-Büchner-Preis
  • 1958: Charles-Veillon-Preis der Stadt Lausanne
  • 1958: Literaturpreis der Stadt Zürich
  • 1962: Großer Kunstpreis der Stadt Düsseldorf
  • 1965: Jerusalempreis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft
  • 1965: Schiller-Gedächtnispreis des Landes Baden-Württemberg
  • 1973: Grosser Schillerpreis der Schweizerischen Schillerstiftung
  • 1974: Ernennung zum ausländischen Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Letters
  • 1976: Friedenspreis des Deutschen Buchhandels
  • 1984: Ernennung zum Commandeur dans l’ordre des arts et des lettres (Frankreich)
  • 1985: Commonwealth-Preis (Chicago)
  • 1985: Ernennung zum ausländischen Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences
  • 1986: Neustadt International Prize for Literature der University of Oklahoma
  • 1989: Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf

Werke

Frischs Werk ist umfangreich. Neben Erzählungen und Romanen enthält es auch zahlreiche Essays, Tagebücher, Hörspiele, Filmvorlagen, die Poetikvorlesungen und Briefwechsel (u.a. die veröffentlichten mit Uwe Johnson und Friedrich Dürrenmatt)

Daneben hat er auch zahlreiche Theaterstücke geschrieben, die vielfach aufgeführt wurden. Größtenteils wurden sie auch veröffentlicht, so u.a. Mein Name sei Gantenbein, Andorra, Biedermann und die Brandstifter, Don Juan oder die Liebe zur Geometrie

Bekannt ist auch sein ‚Fragebogen‚, aus seinen Tagebüchern 1966-1971 (erschienen 1972) entnommen.

Eine Broschüre mit allen lieferbaren Büchern von und über Max Frisch des Suhrkamp Verlages finden Sie hier.

Erzählungen und Romane

Essays und sonstige Prosawerke

  • Achtung: Die Schweiz (Ein Pamphlet, zus. mit Lucius Burckhardt und Markus Kutter), 1955
  • Öffentlichkeit als Partner (Reden und Essays). 1967
  • Erinnerungen an Brecht (= erste Einzelausgabe). 1968
  • Wilhelm Tell für die Schule. Mit alten Illustrationen. 1971
  • Dienstbüchlein. Suhrkamp. 1974
  • Stich-Worte. Ausgesucht von Uwe Johnson. Einmalige Ausgabe zur Suhrkamp Buchwoche im September. 1975
  • Wir hoffen. Rede zum Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. 1976
  • Forderungen des Tages. Portraits, Skizzen, Reden 1943–1982. 1983
  • Schweiz ohne Armee? Ein Palaver. 1989
  • Schweiz als Heimat? Versuche über 50 Jahre. Herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Walter Obschlager. 1990
  • Unsere Entdeckung des Monats: Der große Sommer von Ewald Arenz

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Der große Sommer von Ewald Arenz

    „Es war dieser eine Sommer, wie es ihn wahrscheinlich nur einmal im Leben gibt. Dieser eine Sommer, den hoffentlich jeder hatte; dieser eine Sommer, in dem sich alles ändert.“

    Arenz beschreibt in wunderbarer Sprache den Sommer von Frieder, einem 16-jährigen Jungen zwischen Schule, Familie, Freunden und der ersten Liebe.

    Ewald Arenz, Jahrgang 1965, ist Autor und Lehrer an einem deutschen Gymnasium. Nachdem sein Roman ‚Alte Sorten‘ 2019 bereits auf der Shortlist zum Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen stand, wurde ‚Der grosse Sommer‘ 2021 von den deutschen BuchhändlerInnen zu ihrem Lieblingsbuch gekürt.

    Wir stellen das neue Buch und den Autor ausführlich vor; zum Roman haben wir Diskussionsfragen zusammengestellt.

    » zum Buch

  • Unser Taschenbuch des Monats: Ein Leben mehr von Jocelyne Saucier

    Taschenbuch des Monats:

    Ein Leben mehr von Jocelyne Saucier

    Freiheit und Selbstbestimmung sind das Einzige, was für Tom, Ted und Charlie zählt, drei alte Männer, die sich weit in die kanadischen Wälder zurückgezogen haben. Sie haben alles hinter sich gelassen, wollen selbst bestimmt leben. Dann wird ihr Leben abrupt unterbrochen durch den Besuch von zwei Frauen.

    Ein wundersam beseelter und berührender Roman, das vierte Werk der kanadischen Schriftstellerin und zugleich ihre Erstveröffentlichung in deutscher Sprache.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor, inklusive Themen für eine gute Diskussion in Ihrem Lesekreis.

    » zum Buch

  • Unser Thema des Monats: Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Unser Thema des Monats:

    Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Seit 2015 küren die unabhängigen Buchhandlungen ihr Lieblingsbuch. Dafür nominieren die Buchhändler*innen ihren Lieblingsroman aus dem laufenden Jahr und stimmen dann ab, welcher ihr Lieblingstitel ist.

    Bekannt gegeben wurde das Lieblingsbuch 2021 der Unabhängigen kürzlich auf der Frankfurter Buchmesse. 2021 haben rund 850 Buchhandlungen mitgemacht!

    Wir haben alle bisherigen Gewinner und die 5 Romane der Shortlist für jedes Jahr zusammengestellt – insgesamt 35 Buchtipps!

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