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Homo Faber – Ein Bericht

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Homo Faber – Ein Bericht

Max Frischs ‚Homo Faber‘ ist eines der wichtigsten und meistgelesenen Bücher des 20. Jahrhunderts: Der Ingenieur Walter Faber glaubt an sein rationales Weltbild, das aber durch eine ›Liebesgeschichte‹ nachhaltig zerbricht.

Pressestimmen

„In einem gewissen Sinne wird im neuen Roman von Max Frisch eine Erfahrung seines »Stiller« weitergeführt. Wenn Stiller um seine Identität kämpft – »nichts ist schwerer als sich selbst anzunehmen« -, so liegt Fabers Problem darin, daß es noch viel schwerer ist, einen anderen Menschen anzunehmen. Max Frischs Bericht »Homo faber« ist ein bedeutendes Buch. Ein Spiegel unserer Zeit, wer hineinblickt, erkennt darin einen Teil seiner selbst.“ Hansres Jacobi, Rhein-Neckar-Zeitung

Leseprobe

Themen des Romans

Autobiografische Motive zu Max Frisch, Konflikt zwischen persönlicher Identität und sozialer Rolle, Bestimmung des Daseins durch Schicksal oder Zufall, Gegensatz von Technik zu Natur und Mythos, Beziehung zwischen Mann und Frau.

Weitere Informationen zum Buch

Die Jahre 1954/1955 markierten einen Einschnitt im Leben des Autors. Der Erfolg des 1954 erschienenen Romans Stiller ermöglichte ihm die Aufgabe seiner Architektentätigkeit und die Konzentration auf die Literatur. Er trennte sich von seiner Frau Gertrud Frisch-von Meyenburg und den drei gemeinsamen Kindern und zog aus. Ende 1955 begann er seine Arbeit am ‚Homo Faber‘; 1957 erschien der Roman.

Der Roman ist Frischs erfolgreichstes Werk. Es wurde in 25 Sprachen übersetzt; allein die deutschsprachige Auflage erreichte bisher mehrere Millionen Exemplare. Es wird häufig als Schullektüre verwendet und ist zweimal verfilmt worden.

Das Literarische Quartett diskutierte ‚Homo Faber‘ 1991
Teil 1 (Dauer: ca. 10 Minuten)

Teil 2 (Dauer: ca. 9 Minuten)

Verfilmungen

1991: Homo Faber, Regie Volker Schlöndorff.

In den Hauptrollen Sam Shepard (Faber), Julie Delpy (Sabeth) und Barbara Sukowa (Hanna).

2014: Homo Faber (drei Frauen), unter der Regie von Richard Dindo

Mischung aus Dokumentar- und Spielfilm

Über Max Frisch

Max Frisch wurde 1911 in Zürich geboren. Er studierte Germanistik und Architektur und arbeitete zunächst als Journalist, später als freier Schriftsteller. Max Frisch hat ein großes literarisches Werk geschaffen, das mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde – u.a. mit dem Georg- Büchner-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Max Frisch starb 1991 in Zürich.

Zu Max Frisch haben wir eine ausführliche Autorenseite erstellt, die seine Biografie, Auszeichnungen, Übersicht seiner Werke, etc. enthält. » zur Max Frisch-Autorenseite

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    Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es außer Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Nach einem Sprachenstudium und einer Promotion in Linguistik arbeitet sie heute als Autorin für Hörfunk und Print.

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Unsere Taschenbuch des Monats:

    Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Ein Mann streut Sand aus Süditalien auf den Straßen von Berlin aus. In Zeiten des Kriegs ist solch ein Verhalten nicht nur seltsam, sondern verdächtig. Der Kommissar, der den Fall übernimmt, stößt unter dem Sand auf eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau. Ein Zeitbild von 1914, aus drei ungewöhnlichen Perspektiven.

    Das Buch wurde 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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