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Der erste Mensch

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Persönliche Bewertung:
2,8/5 (4)

Eignung für Lesekreise:
4,5/5 (2)


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Der erste Mensch

Gespiegelt in der Figur Jacques Comery erzählt Camus von seiner Kindheit, die er mit seiner fast tauben, analphabetischen Mutter und einer dominanten Großmutter im Armenviertel Algiers verbringt. Auf der Suche nach einer Vaterfigur beginnt er, über die eigene Herkunft zu reflektieren.

Hinweis des Verlags: Das handgeschriebene Manuskript wurde bei dem tödlichen Autounfall Camus’ in seiner Mappe gefunden. Es erscheint, ohne dass an dem unkorrigierten Fragment Änderungen vorgenommen wurden.

Pressestimmen

«Inszeniert wie ein Roman, enthält ‚Der erste Mensch‘ eine bewegende Autobiographie der algerischen Kindheit Albert Camus´: das intimste Selbstzeugnis, dass der diskrete und scheue Autor hinterlassen hat.» Der Spiegel

«Ein überwältigendes posthumes Comeback.» FAZ

Leseprobe aus ‚Der erste Mensch‘ von Albert Camus

Über das Buch

4. Januar 1960 stirbt Albert Camus als Beifahrer bei einem Autounfall auf einer Landstraße in Frankreich. Dabei hat er ein handschriftliches Manuskript. Das Manuskript ist ein Fragment, 144 Seiten eng handgeschrieben, nicht überarbeitet. Seine Witwe Francine tippt es mit der Schreibmaschine ab. Nach dem Tod der Mutter zögert die Tochter Catherine lange einer Veröffentlichung zuzustimmen. Erst 1994, 34 Jahre nach Camus Tod, wirde es veröffentlicht. Die unleserlichen Stellen werden als solche gekennzeichnet, die Arbeitsnotizen sind mit aufgeführt. Dadurch erhält man einen Einblick in den Schaffensprozess des Autors, sieht, welche Worte er als Alternativn gedacht hatte und welche Stellen er noch einmal überdenken wollte.

Wie der Titel ‚Der erste Mensch‘ sagt, geht es um einen Menschen ohne Wurzeln, weder in Algerien noch in Frankreich, und der sich deshalb selber neu zu einem Menschen mit einer eigenen Moral formen muss.

Das abrupte Ende des Buches, bedingt durch den fruehen Tod Camus‘ tut der Schoenheit des Buches keinen Abbruch.

Das aus diesem Jungen Albert schließlich ein Nobelpreisträger geworden ist, hat er sicher auch seinem Lehrer Louis Germain zu verdanken. Der Brief, den Camus ihm nach der Verleihung des Literaturnobelpreises an ihn schickt, ist im Anhang des Buches abgedruckt. Er dankt ihm dafür, dass er in ihm den Bildungshunger erkannt hatte und ihn förderte. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch ein vortreffliches Buch darüber was Literatur alles vermag,

Über Albert Camus

Ausführliche Informationen zum Leben und Werk von Albert Camus finden Sie auf unserer Camus-Autorenseite. » zur Albert Camus – Autorenseite

 

  1. It is avery touching book about how a three generations poor family struggle to be alive.
    And a devoted teacher encouraged and supported the young man to endeavor his own identity.

    17. April 2018 | 18:05 | duh chuen wang pries

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