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Am schwarzen Berg
Suhrkamp Verlag
EUR 8,99

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1 Bewertung

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Am schwarzen Berg

Emil Bub, ein Lehrer kurz vor der Pensionierung, beobachtet von seinem Balkon aus, wie Peter, der Sohn seiner Nachbarn, in sein Elternhaus zurückkehrt. Peter ist krank und verwahrlost, seine Freundin Mia ist mit den gemeinsamen Kindern verschwunden. Der Verlust hat ihn völlig aus der Bahn geworfen. 

Seit den siebziger Jahren leben Emil und seine Frau Veronika, eine Bibliothekarin, am ‚Schwarzen Berg‘. Die kinderlosen Bubs bekommen plötzlich einen Wahlverwandten, als Peter mit seinen Eltern Hajo und Carla ins Nebenhaus einzieht. Hajo Rau verschreibt sich ganz der Arbeit in seiner Arztpraxis, seine Frau unterstützt ihn. So wird besonders Emil zur prägenden Gestalt für den sensiblen Nachbarsjungen. Er zieht Peter tief hinein in seinen Kosmos aus Dichtung und Leistungsverweigerung.

Der Sommer in den einsamen Häusern am Rande des Stuttgarter Kessels vergeht mit den hilflosen Versuchen der beiden älteren Paare, den Verzweifelten wieder aufzurichten. Auf der Suche nach Mia und den Kindern durchstreift Emil mit Peter die überhitzte Großstadt, und Hajo entwirft eine Therapie. Aber was hilft das jetzt noch? 

Anna Katharina Hahn erzählt auf unnachahmliche Weise von verzweifelter Liebe in all ihren Spielarten und davon, daß im entscheidenden Augenblick selbst die nächsten Menschen einander ein Rätsel bleiben.

Pressestimmen

»Ein Glücksfall für die deutsche Literatur.« Ina Hartwig

»Sie geht aufs Ganze – ohne daran zu scheitern.« Wilhelm Genazino

Leseprobe ‚Am schwarzen Berg‘

Video: Anna Katharina Hahn liest aus ‚Am schwarzen Berg‘ (Dauer ca. 3 1/2 Minuten)

Über Anna Katharina Hahn

Anna Katharina Hahn, geboren 1970, lebt in Stuttgart. 2009 erschien ihr Longseller ‚Kürzere Tage‘, der auch ins Englische und Finnische übersetzt wurde. Ihr Roman ‚Am Schwarzen Berg‘ stand 2012 auf der Shortlist für den Preis der Leipziger Buchmesse und auf Platz 1 der SWR-Bestenliste. Anna Katharina Hahn gilt als eine der wichtigsten Erzählerinnen ihrer Generation und wurde für ihre Romane u. a. mit dem Roswitha-Preis der Stadt Gandersheim und dem Heimito von Doderer-Literaturpreis ausgezeichnet.

Auszeichnungen

  • 1999 Literaturförderpreis der Stadt Hamburg
  • 2005 Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg
  • 2006 Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg
  • 2010 Heimito von Doderer-Literaturpreis
  • 2010 Roswitha-Preis
  • 2012 Wolfgang-Koeppen-Preis

Werke

  • 1997: als Herausgeberin: Historienbibel
  • 1995: Der Codex 8 in Scrinio der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Hamburg, 1995
  • 2000: Sommerloch, Erzählungen
  • 2004: Kavaliersdelikt, Erzählungen
  • 2009: Kürzere Tage, Roman
  • 2012: Am Schwarzen Berg
  • 2016: Das Kleid meiner Mutter

 

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    1972 erhielt Böll den Literaturnobelpreis. Letzten Dezember hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

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