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Tirza

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Tirza

Jörgen Hofmeester, Ende fünfzig, wohlhabend, aber freigestellt, geht ganz auf in seiner Vaterrolle. Vor allem, seit seine Frau ihn verlassen hat. Tirza, so heißt sein Augenstern, die jüngere Tochter. Nach dem Abitur will sie auf Reisen nach Afrika gehen. Dann hat Hofmeester ausgedient, wird keine Rolle mehr spielen – und deshalb fällt er aus der Rolle …

Jörgen Hofmeester ist Vater von zwei Töchtern und arbeitet für einen renommierten Verlag. Er hat sich in seinem Leben an erster Adresse in Amsterdam bestens eingerichtet. In Stille liebt er seine Töchter. Dass seine Ehefrau ihn gegen ihre Jugendliebe und ein Leben auf dem Wohnboot eingetauscht hat und ein beachtlicher Teil seines Vermögens durch dunkle Mächte verschwunden ist, stört ihn nicht wirklich. Solange er seine Kinder nur lieben darf. Doch eines Abends steht die Ehefrau wieder vor der Tür. Und dann tritt ein Mann in Jörgen Hofmeesters Leben, der so etwas wie ein Wiedergänger von Mohammed Atta zu sein scheint… ›Tirza‹ ist ein Buch darüber, was es heißt, krank zu sein vor Liebe zum eigenen Kind, immer in dem Glauben, sein Bestes zu geben, ja mehr, als dem Menschen möglich ist.

Pressestimmen

»›Tirza‹ ist ein Roman, der den Leser aufwühlt.« Ariane Wälzer / Norddeutscher Rundfunk

»Die bestürzende Geschichte einer Verkennung. Grünberg beschreibt mit dramaturgischer Souveränität und maßvollem Witz die Geschichte eines schleichenden Verfalls. Absolut lesenswert.« Die Welt

»Arnon Grünberg hat ein Vater-Tochter-Drama entworfen, mit dem stärksten Finale, das bei einer Familiengeschichte denkbar ist.« Brigitte

„`Tirza´ handelt – genial erzählt – von der Entfesselung des Tiers im Biedermann.“ NRC Handelsblad

Leseprobe von ‚Tirza‘

Über Arnon Grünberg

Arnon Grünberg, geboren 1971 in Amsterdam, lebt und schreibt in New York. Neben allen großen niederländischen Literaturpreisen erhielt er 2002 den NRW-Literaturpreis für sein Gesamtwerk. Neben seinen literarischen Arbeiten verfasst Arnon Grünberg einen täglichen Blog und ist in den Niederlanden bekannt für seine Kolumnen und Reportagen.

Webseite des Autors: www.arnongrunberg.com/

Arnon Grünberg im Interview
SWR1 Leute Night (März 2015) (Dauer: ca. 30 Minuten)

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Auszeichnungen

  • 2009: Constantijn Huygensprijs
  • 2007: Goldene Büchereule für Tirza
  • 2007: Libris-Literaturpreis für Tirza
  • 2004: F. Bordewijkpreis für Der Vogel ist krank
  • 2004: AKO Literaturpreis für Der Vogel ist krank
  • 2002: Goldene Büchereule für De Mensheid Zij Geprezen
  • 2000: AKO Literaturpreis für Phantomschmerz
  • 1998: Charlotte Köhler Stipendium
  • 1996: Goldenes Eselsohr für Blauer Montag
  • 1994: Anton-Wachter-Preis für Blauer Montag

Werke

  • 2013 – Couchsurfen und andere Schlachten. Reportagen. Hrsg. von Ilija Trojanow , (2013)
  • 2012 – De man zonder ziekte, Roman (Der Mann, der nie krank war, 2014)
  • 2012 – Mit Haut und Haaren Roman
  • 2010 – Mitgenommen Roman (2010)
  • 2006 – Tirza Roman (2008)
  • 2004 – Grunberg rond de wereld
  • 2004 – Het aapje dat geluk pakt Novelle (Gnadenfrist, 2006)
  • 2004 – De joodse messias Roman (Der jüdische Messias, 2013)
  • 2003 – De asielzoeker Roman (Der Vogel ist krank, 2005)
  • 2002 – Geweigerde liefde
  • 2002 – Sterker dan de waarheid: de geschiedenis van Marek van der Jagt
  • 2000 – Fantoompijn. Roman. (Phantomschmerz, 2003)
  • 1999 – Liefde is business. Gedichte.
  • 1998 – De heilige Antonio (Der Heilige des Unmöglichen, 2007)
  • 1998 – De troost van de slapstick. Essays.
  • 1997 – Figuranten Roman (Statisten, 1999)
  • 1994 – Blauwe maandagen Roman (Blauer Montag, 1997)
  • 1994 – De advocaat, de leerlooier en de forellen.
  • 1994 – Rattewit.
  • 1993 – De dagen van Leopold Mangelmann , Brief aan M , Schoonheid en bier.
  • 1990 – De Machiavellist.

Unter dem Pseudonym Marek van der Jagt:

  • 2005 – Otto Weininger, of bestaat de Jood? Essay.
  • 2002 – Gstaad 95-98. Roman.
  • 2002 – Monogaam, Essay (Monogam, 2003)
  • 2000 – De geschiedenis van mijn kaalheid, Roman (Amour Fou, 2002)

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    Elena Fischer: „Paradise Garden“
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    Rónán Hession: „Leonard und Paul“
    Jarka Kubsova: „Marschlande“
    *Caroline Wahl: „22 Bahnen“ (Lieblingsbuch)

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