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Der alte König in seinem Exil

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Persönliche Bewertung:
4,4/5 (10)

Eignung für Lesekreise:
5/5 (1)


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Der alte König in seinem Exil

Was ist wichtig? Was macht unser Leben lebenswert? Arno Geiger erzählt von seinem Vater, dem die Erinnerungen langsam abhanden kommen, dessen Orientierung in der Gegenwart sich auflöst: „Da mein Vater nicht mehr über die Brücke in meine Welt gelangen kann, muss ich hinüber zu ihm.“ Offen, liebevoll und heiter beginnt Arno Geiger seinen Vater von neuem kennenzulernen; geht mit ihm durch die Landschaft, in der sie beide ihre Kindheit verbracht haben, hört auf seine nur scheinbar sinnlosen und oft so wunderbar poetischen Sätze, erzählt von Gegenwart und Vergangenheit des Vaters und der eigenen Kindheit im Dorf. Ein lichtes, lebendiges, oft auch komisches Buch über ein Leben, das es immer noch zutiefst wert ist, gelebt zu werden, und das sich vielleicht nur wenig unterscheidet von dem Leben, das wir alle tagtäglich führen.

Pressestimmen

„Ein Autor, der uns das Verstehen ins Herz schreibt.“ Brigitte

„Eine tiefgründige, charaktervolle und zeitlos gültige Auseinandersetzung mit dem, was jeden angeht: Alter und Krankheit, Heimat und Familie.“ von Lovenberg in der FAZ

Über das Buch

Für sein Buch “Der alte König in seinem Exil” erhielt Arno Geiger 2011  einen Ehrenpreis des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbandes (DHPV) sowie ebenfalls 2011 den Preis “Die zweite Realität” der Schweizer Demenz-Stiftung “Sonnweid”.

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Über Arno Geiger

Arno Geiger, geboren 1968 in Bregenz, wuchs in Wolfurt/Vorarlberg auf. Er studierte Deutsche Philologie, Alte Geschichte und vergleichende Literaturwissenschaft in Innsbruck und Wien. Von 1986 – 2002 arbeitete Arno Geiger als Videotechniker auf den Bregenzer Festspielen. Seit 1993 ist er als freiberuflicher Schriftsteller tätig. 1996 Einladung zum Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 debütierte er mit dem Roman ‚Kleine Schule des Karusselfahrens‘.

Auszeichnungen

1998 erhielt er den New Yorker Abraham-Woursell- Award, 2005 für ‚Schöne Freunde‘ den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis und den Deutschen Buchpreis für ‚Es geht uns gut‘. 2008 wurde ihm der Johann Peter Hebel-Preis verliehen, 2011 der Literaturpreis der Konrad-Adenauer-Stiftung für sein Werk. Arno Geiger lebt in Wolfurt und Wien.

Weitere Werke von Arno Geiger

  • Das Kürbisfeld. Erzählung, 1996 (in: manuskripte 134)
  • Koffer mit Inhalt. 1997 (in: Literatur und Kritik 315/316)
  • Kleine Schule des Karussellfahrens. Roman. 1997
  • Irrlichterloh. Roman. 1999
  • Alles auf Band oder Die Elfenkinder. Drama. 2001 (mit Heiner Link)
  • Schöne Freunde. Roman. 2002
  • Es geht uns gut. Roman, 2005
  • Anna nicht vergessen. Erzählungen. 2007
  • Alles über Sally. Roman. Carl Hanser Verlag, München 2010
  • Der alte König in seinem Exil. 2011
  • Jona tobt. 2012

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    Rónán Hession: „Leonard und Paul“
    Jarka Kubsova: „Marschlande“
    *Caroline Wahl: „22 Bahnen“ (Lieblingsbuch)

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