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Frau Sartoris

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Frau Sartoris

Auf den ersten Blick scheint Margarethe Sartoris eine einfache Frau zu sein. Sie lebt in einer deutschen Kleinstadt, respektiert ihren trägen und anspruchslosen Ehemann Ernst, liebt ihre Schwiegermutter und hat eine schwierige Tochter. Auch wenn sie sich hochfliegende Erwartungen verbietet, ist ihr Verlangen nach Glück nicht erstickt – und Glück, das ist für sie die große Liebe. Und dann schlägt diese Liebe noch einmal zu.

Frau Sartoris stürzt sich in eine leidenschaftliche Amour fou mit dem neuen Kulturamtsleiter Michael. Sie plant eine gemeinsame Flucht, will ihr provinzielles Leben hinter sich lassen. Doch Michael kommt nicht zum vereinbarten Treffpunkt – auch er lässt sie im Stich, wie früher Philip, ihre erste große Liebe. Sie kehrt nach Hause zurück. Eine Aussprache mit Ernst findet nicht statt. Margarethes Leben scheint zerstört.

Dieses Mal aber lenkt die Verlassene die Wut ihrer Enttäuschung nicht gegen sich selbst …

Pressestimmen:

»Elke Schmitter erzählt faszinierend von einer Ehebrecherin.« (Berliner Zeitung, B.Z. 2.11.2012)

Über Elke Schmitter

Elke Schmitter wurde 1961 in Krefeld geboren. Sie studierte in München Philosophie und war von 1992 bis 1994 Chefredakteurin der taz. Seitdem schreibt sie als freie Autorin, unter anderem für Die Zeit, die Süddeutsche Zeitung und den Spiegel. 1981 veröffentlichte sie den Lyrikband „Windschatten im Konjunktiv“, 1998 einen Essayband über Heinrich Heine, „Und grüß‘ mich nicht unter den Linden“ und den Roman „Frau Sartoris“ (2000), der bislang in 17 Sprachen übersetzt wurde. Es folgten der Roman „Leichte Verfehlungen“, und der Lyrikband „Kein Spaniel“.

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    Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Ein Mann streut Sand aus Süditalien auf den Straßen von Berlin aus. In Zeiten des Kriegs ist solch ein Verhalten nicht nur seltsam, sondern verdächtig. Der Kommissar, der den Fall übernimmt, stößt unter dem Sand auf eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau. Ein Zeitbild von 1914, aus drei ungewöhnlichen Perspektiven.

    Das Buch wurde 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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