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Bonjour tristesse
Ullstein Taschenbuch
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Bonjour tristesse

Millionenbestseller und Skandalroman: Die freizügige Sommergeschichte um einen charmanten Witwer und seine Tochter Cécile, die die neue Liebhaberin ihres Vaters in den Tod treibt, machte die damals 18jährige Sagan mit einem Schlag berühmt.

Über Francoise Sagan

Françoise Sagan wurde 1935 geboren. Mit achtzehn Jahren schrieb sie in wenigen Wochen ihren ersten Roman: Bonjour tristesse wurde 1954 mit dem Grand Prix des Critiques ausgezeichnet. Neben Romanen verfaßte sie Theaterstücke und Drehbücher. Françoise Sagan starb am 24. September 2004 in Honfleur.

Leseprobe

Ich zögere, diesem fremden Gefühl, dessen sanfter Schmerz mich bedrückt, seinen schönen und ernsten Namen zu geben: Traurigkeit. Es ist ein so ausschließliches, so egoistisches Gefühl, daß ich mich seiner fast schäme – und Traurigkeit erschien mir immer als ein Gefühl, das man achtet. Ich kannte es nicht; ich hatte Kummer empfunden, Bedauern und manchmal Reue. Jetzt hüllt mich etwas ein wie Seide, weich und ermattend, und trennt mich von den anderen.

Ich war siebzehn Jahre alt in jenem Sommer. Und ich war vollkommen glücklich. Die »anderen« waren mein Vater und Elsa, seine Geliebte. Diese Zusammenstellung mag befremdend klingen, und ich will sie gleich erklären. Mein Vater war vierzig Jahre alt und seit fünfzehn Jahren verwitwet; er war jung, voll Lebenskraft, voller Möglichkeiten; wie hätte ich, als ich zwei Jahre zuvor aus dem Pensionat gekommen war, nicht verstehen sollen, daß er mit einer Frau zusammenlebte? — Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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    Die Geschichte des Buches könnte ungewöhlicher nicht sein:
    Jamil Ahmad, geboren 1931, war pakistanischer Staatsbeamter in der Grenzregion. Anfang der 70er Jahre schrieb er den knapp 200-seitigen Text. Doch kein Verlag interessierte sich für das Manuskript. 35 Jahre später erzählt ihm sein Bruder von einem Literaturwettbewerb. Der Text erregt Aufmerksamkeit, findet einen Verleger in London. Das Buch wird für renommierte Literaturpreise nominiert und in mehrere Sprachen übersetzt. 2013 erscheint es auf Deutsch. 2014 stirbt der Ahmad.

     

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    Das große Lesekreis-Handbuch von Kerstin Hämke

    Was ist schöner als eine gute Geschichte? Eine gute Geschichte, die man mit jemandem teilen kann!

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    Ergänzt wird der Ratgeber durch 50 Buchtipps mit ausführlichen Diskussionsvorschlägen.

    Kerstin Hämke ist Gründerin von Mein-Literaturkreis.de, der größten Ratgeber- und Empfehlungsplattform für Lesekreise im deutschsprachigen Raum.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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