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Die Physiker

Eine Komödie in zwei Akten

Kernphysiker Möbius, Entdecker einer furchtbaren und gefährlichen Formel, flüchtet, seine Familie preisgebend, ins Irrenhaus. Er spielt Irrsinn, er fingiert die Heimsuchung durch den Geist Salomos, um das, was er entdeckte, als Produkt des Irrsinns zu diffamieren. Doch zwei Geheimagenten, ebenfalls als Wahnsinnige getarnt, sind ihm auf der Spur.

Pressestimmen

»Eine groteske und bekümmerte Komödie, gespickt mit vielen Lachern und der ganzen übersteigerten Unmenschlichkeit einer sehr menschlichen Geschichte, die als Warnung wirken will.« The Times

Weitere Informationen zum Buch

‚Der Richter und sein Henker‘ erschien erstmals vom 15. Dezember 1950 bis zum 31. März 1951 in acht Folgen in der Wochenzeitschrift ‚Der Schweizerische Beobachter‘.

Er ist Dürrenmatts berühmtester Kriminalroman (mit einer weltweiten Gesamtauflage von über 5 Millionen).

Die Ausgabe enthält umfangreiche Zusatzinfos: viele Standfotos aus dem 1975 von Maximilian Schell gedrehten Film und sowie die wichtigsten Kritiken und Interpretationen des Romans, mit Daten und Dokumenten zu Autor und Werk, reich bebildert mit Ausschnitten aus dem gleichnamigen Comic und mit zum Teil unveröffentlichten Selbstzeugnissen, mit Briefen und Interviews, Lebens– und Werkchronik sowie Bibliographie von Werk und Kritik.

Das Buch wurde 1975 verfilmt (siehe unten). 2008 enstand durch Franz Hummel (Musik) und Sandra Hummel (Libretto) eine Oper. Die Oper besteht aus 11 Szenen und entstand im Auftrag des Theater Erfurt und wurde dort am 8. November 2008 uraufgeführt.

Dürrenmatt über seinen Roman ‚Der Richter und sein Henker‘

»So bin ich denn ein abgedankter Dramatiker. Ich schreibe an einem Kriminalroman, und es macht mir Spaß. Ich ziehe mich in Gebiete zurück, wo niemand Literatur vermutet, und mache sie dort.« Brief von Dürrenmatt an Max Frisch

Über Friedrich Dürrenmatt

Friedrich Dürrenmatt wurde 1921 in Konolfingen bei Bern geboren. Ursprünglich wollte er Kunstmaler werden, studierte dann aber Philosophie, Naturwissenschaften und Germanistik in Bern und Zürich. Nach dem Studium beschloss er Schriftsteller zu werden.

Dürrenmatt heiratete nach Ende des Studiums. Die ersten Jahre als freier Schriftsteller waren wirtschaftlich schwierig für ihn und seine bald fünfköpfige Familie. Seine ersten (Theater-)stücke fanden wenig Aufmerksamkeit. Dann besserte sich die finanzielle Situation allmählich, besonders aufgrund von Aufträgen für Hörspiele. Seine beiden Krimis ‘Der Richter und sein Henker’ und ‘Der Verdacht’ wurden ab 1950 zuerst als Fortsetzungsgeschichten veröffentlicht. Die Dürrenmatts bezogen 1952 ihren dauerhaften Wohnsitz im neu gebauten Haus oberhalb von Neuenburg.

Weltweiten Ruhm erzielte er mit drei seiner Werke: 1956 mit seiner Tragikomödie ‘Der Besuch der alten Dame’, (der überragende Erfolg ermöglichte ihm eine finanzielle Unabhängigkeit), ‘Die Physiker’ 1962 und 1966 mit ‘Der Meteor’, seinem persönlichsten Stück.

Später nahm Dürrenmatt als gesellschaftskritischer Autor in Essays, Vorträgen und Festreden Stellung zur internationalen Politik. Friedrich Dürrenmatt starb 1990 in Neuchâtel.

Wir haben zu Friedrich Dürrenmatt eine ausführliche Autorenseite zusammengestellt mit vielen Informationen zu seinem Leben und Büchern: » zur Dürrenmatt Autorenseite

Verfilmung

‚Der Richter und sein Henker‘ wurde 1975 unter der Regie Maximilian Schell verfilmt; er schrieb auch – zusammen mit Dürrenmatt – das Drehbuch.

Die Hauptrollen übernahmen Jon Voight als Walter Tschanz, Martin Ritt (Hans Bärlach) und Robert Shaw als Richard Gastmann. Die gegenüber dem Buch stark ausgebaute Rolle von Schmieds Verlobter Anna spielte Jacquelline Bisset. In weiteren kleineren Rollen agierten Helmut Qualtinger sowie Donald Sutherland als Leiche des ermordeten Schmied. Dürrenmatt hatte einen kurzen Auftritt als Schriftsteller Friedrich.

Der Film wurde für den internationalen Markt in Englisch gedreht und erst später deutsch synchronisiert. Er erhielt den Deutschen Filmpreis in Silber.

Bereits 1957 produzierte SDR und DRS nach dem Roman unter der Regie von Franz Peter Wirth einen Fernsehfilm, an dessen Drehbuch Dürrenmatt ebenfalls mitwirkte. Auch weitere Länder (Frankreich, Italien und Großbritannien) setzte den Stoff filmisch um.

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