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Die Erfindung des Lebens

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Die Erfindung des Lebens

Die Erfindung des Lebens« ist die Geschichte eines jungen Mannes von seinen Kinderjahren bis zu seinen ersten Erfolgen als Schriftsteller. Als einziges Kind seiner Eltern, die im Zweiten Weltkrieg und in der Zeit danach vier Söhne verloren haben, wächst er in Köln auf. Die Mutter ist stumm geworden, und auch ihr letzter Sohn lebt stumm an ihrer Seite. Nach Jahren erst kann er sich aus der Umklammerung der Familie lösen, in Rom eine Karriere als Pianist beginnen und nach deren Scheitern mit dem Schreiben sein Glück zu machen versuchen …

Pressestimmen

„Hanns-Josef Ortheil hat den Roman seines Lebens geschrieben …“ Titel, Thesen, Temperamente

„Ein überwältigendes Buch, das ich geradezu verschlungen habe.“ Giovanni di Lorenzo, 3 nach 9

Leseprobe

Ortheil über ‚Die Erfindung des Lebens‘

Ortheil erzählt über die Geschichte des stark autobiografisch geprägten Romans (Dauer ca. 10 Minuten).

Über Hanns-Josef Ortheil

Hanns-Josef Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Er ist Schriftsteller, Pianist und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. Seit vielen Jahren gehört er zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Sein Werk ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, darunter dem Thomas-Mann-Preis der Hansestadt Lübeck und zuletzt dem Stefan-Andres-Preis. Seine Romane wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

Ausführlichere Vita

Ortheil wurde 1951 in Köln geboren. Da seine Mutter aufgrund traumatischer Kriegsereignisse (seine vier älteren Brüder kamen ums Leben) an einer Sprachstörung litt, wuchs Ortheil in einer Art autistischer Sprachlosigkeit auf, die sich erst durch den frühen Schreibunterricht seines Vaters langsam behob. Schon im Alter von acht Jahren veröffentlichte Ortheil seine ersten Erzählungen in Tageszeitungen, das Schreiben wurde immer mehr zu einem existentiellen Medium des Überlebens. (Ausführlich hat er diese Jahre seiner frühen Kindheit in dem Buch Das Element des Elephanten. Wie mein Schreiben begann dargestellt.)

Neben der Literatur hatte die Musik für den anfangs Sprachlosen die größte Bedeutung. Er erhielt früh Klavierunterricht und setzt seine pianistische Ausbildung später als Schüler von Daniela Ballek und Claudia Arrau fort. In Wuppertal und im Westerwald aufgewachsen, machte er 1970 in Mainz Abitur und ging danach für längere Zeit nach Rom. Dort finanzierte er sein pianistisches Studium als Organist an einer deutschen Kirche; seit 1970 arbeitete er auch als Film- und Musikkritiker. Nach einem krankheitsbedingten Abbruch seiner pianistischen Laufbahn begann er ein Studium der Musikwissenschaften, Philosophie und Germanistik in Mainz, Rom, Göttingen und Paris, das er 1976 in Mainz mit der Promotion abschloß.

Von 1976 bis 1988 war er Assistent am Deutschen Institut der Universität Mainz, seit 1990 ist er Dozent für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim. 1988 war er „Writer in residence“ an der Washington-University in St. Louis/Missouri. In den Jahren 1991 und 1993 verweilte er als Villa Massimo-Stipendiat in Rom. 1993/94 hielt er die Poetik-Vorlesung an der Universität Paderborn und 1994/95 an der Universität Bielefeld. Im Jahre 1998 übernahm er die Heidelberger Poetik-Dozentur. 2002 wurde er in Hildesheim zum Professor berufen. Hanns-Josef Ortheil lebt seit 1982 in Stuttgart.

Auszeichnungen

1979: Aspekte-Literaturpreis
1981: Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für Literatur
1982: Sonderpreis der Lektoren beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb
1988: Literaturpreis der Stadt Stuttgart
1991: Villa-Massimo-Stipendium
2000: Brandenburgischer Literaturpreis
2000/2001: Mainzer Stadtschreiber
2001: Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
2002: Thomas-Mann-Preis
2004: Georg-K.-Glaser-Preis
2006: Koblenzer Literaturpreis
2007: Nicolas-Born-Preis
2009: Elisabeth-Langgässer-Literaturpreis
2013: Stefan-Andres-Preis

Werke von Hanns-Josef Ortheil

Sachliteratur

  • Der poetische Widerstand im Roman. 1980.
  • Mozart im Innern seiner Sprachen. 1982.
  • Das Glück der Musik – Vom Vergnügen Mozart zu hören. 2006.
  • Wie Romane entstehen. Gemeinsam mit Klaus Siblewski. 2008.
  • Lesehunger. Ein Bücher-Menu in 12 Gängen. 2009.
  • Schreiben dicht am Leben. Notieren und Skizzieren. 2012 (Reihe Kreatives Schreiben.)
  • Schreiben auf Reisen. 2012 (Reihe Kreatives Schreiben.)
  • Schreiben über mich selbst. Spielformen des autobiografischen Schreibens. 2014, (Reihe Kreatives Schreiben.)

Biografien

  • Wilhelm Klemm – Ein Lyriker der „Menschheitsdämmerung“. 1979.
  • Jean Paul. 1984.

Drehbücher

  • 1985: Dämonen der Städte
  • 1986: Ezra Pound – Ein amerikanischer Hochverräter. (Fernsehfilm)

Zeitgeschichtliche/zeitgenössische Romane und autobiographische Essays

  • Fermer. 1979.
  • Hecke. 1983.
  • Köder, Beute und Schatten. 1985.
  • Schwerenöter. 1987.
  • Agenten. 1989.
  • Schauprozesse. 1990.
  • Abschied von den Kriegsteilnehmern. 1992.
  • Römische Sequenz. 1993.
  • Familienbande. 1994.
  • Das Element des Elephanten. 1994.
  • Blauer Weg. 1996.
  • Beschreibung: Erwin Wortelkamps Tal bei Hasselbach im Westerwald. 2000.
  • Lo und Lu. 2001.
  • Die große Liebe. 2003.
  • Venedig. 2004.
  • Die weißen Inseln der Zeit. 2004.
  • Die geheimen Stunden der Nacht. 2005.
  • Das Verlangen nach Liebe. 2007.
  • Die Erfindung des Lebens. 2009.
  • Rom. Eine Ekstase. Oasen für die Sinne. 2009.
  • Die Moselreise. Roman eines Kindes. 2010.
  • Liebesnähe. Luchterhand, 2011.
  • Das Kind, das nicht fragte. Roman. 2012.
  • Berlinreise. 2014.

Historische Romane

als Herausgeber

  • Wilhelm Klemm: Ich lag in fremder Stube. 1981.
  • Robert Schumann: Briefe einer Liebe. 1982.
  • Hanns-Josef Ortheil: Mein Sommer. 2012.
  • Stephan Porombka: Schreiben unter Strom. Experimentieren mit Twitter, Blogs, Facebook & Co. 2012. (Reihe Kreatives Schreiben.)
  • Christian Schärf: Schreiben Tag für Tag. Journal und Tagebuch. 2012. (Reihe Kreatives Schreiben.)
  • Christian Schärf: Spannend schreiben. Krimi, Mord- und Schauergeschichten. 2013. (Reihe Kreatives Schreiben.)
  • Mit Imma Klemm: Danke für die Einladung. 2013.

  1. Die Erfindung des Lebens – großartig, mich wieder ans Lesen gebracht!

    3. September 2019 | 08:06 | Balduin Renate

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