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Jeder stirbt für sich allein

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Persönliche Bewertung:
4,3/5 (6)

Eignung für Lesekreise:
5/5 (1)


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Jeder stirbt für sich allein

Ein Berliner Ehepaar wagte einen aussichtslosen Widerstand gegen die Nazis und wurde 1943 hingerichtet. Von ihrem Schicksal erfuhr Hans Fallada aus einer Gestapo-Akte, die ihm durch den Dichter und späteren Kulturminister Johannes R. Becher in die Hände kam. Fieberhaft schrieb Fallada daraufhin im Herbst 1946 in weniger als vier Wochen seinen letzten Roman nieder und schuf ein Panorama des Lebens der „normalen“ Leute im Berlin der Nazizeit: Nachdem ihr Sohn in Hitlers Krieg gefallen ist, wollen Anna und Otto Quangel Zeichen des Widerstands setzen. Sie schreiben Botschaften auf Karten und verteilen sie in der Stadt. Die stillen, nüchternen Eheleute träumen von einem weitreichenden Erfolg und ahnen nicht, dass Kommissar Escherich ihnen längst auf der Spur ist.

Ergänzt wird der Roman durch fast 30 Seiten mit umfangreiche Zusatzinformationen: ein Nachwort, Glossar, biografische Daten zu Rudolf Ditzen alias Hans Fallada und Dokumente zum historischen Kontext.

Pressestimmen

„Ein ganz und gar großartiger Roman.“ Die Zeit

„Die literarische Wiederentdeckung des Jahres.“ Der Tagesspiegel

 

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    Doch die Vergangenheit ist nicht vergessen und die Zukunft bringt weitere tragische Ereignisse.

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