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Japanischer Taschen-Kalender von der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung (Buchkalender)

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Japanischer Taschen-Kalender von der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung (Buchkalender)

Das bietet der Kalender: Der Kalender im kompakten Format (etwas größer als Din-A6) bietet für jede Woche zwei Doppelseiten, also vier Seiten. Davon sind zwei Seiten für die Wochentage und Eintragungen vorgesehen und zwei Seiten einem Haiku gewidmet. Diese Gedichtform wird in Deutsch wie auch in Japanisch aufgeführt, begleitet von einer Zeichnung und einer ausführlichen Erklärung. Die Haikus sind von dem Meister Matsuo Bashō oder einem seiner Meisterschüler.
Ergänzt wird der Kalender durch ein Jahreskalendarium für 2019 (und 2020), eine Übersicht der deutschen Ferientermine sowie der deutschen und japanischen Feiertage.
Die Ausstattung ist sehr hochwertig, in Leinen gebunden und mit Lesebändchen.

Das gefällt uns: Das kompakte Format lässt das Büchlein zum ständigen Begleiter werden. Jedes der 53 Haikus wird ausführlich erklärt. Am Anfang des Kalenders führt eine Einleitung in die Dichtkunst, die Autoren sowie die Zeichnungen ein.

Kleines Manko: Wir hätten uns am Kalenderende einige leere Seiten für Notizen gewünscht. Auch ist der Preis recht hoch.

Preis / Format: 24,00 Euro, 240 Seiten, 11,6 x 17,7 cm, Buchkalender

Fazit: Aufgrund des kompakten Formats passt der Kalender in jede (auch noch so kleine) Handtasche. Ein schöner Begleiter für Japan-Fans. Sicherlich einer der ungewöhnlichsten Literaturkalender.

Anmerkung: Der Kalender widmet sich den japanischen ‚Haikus‘, das ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die heute weltweit verbreitet ist. Das Haiku gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt.

Japanische Haiku bestehen meistens aus drei Wortgruppen von 5 – 7 – 5 Lauteinheiten (Moren), wobei die Wörter in den Wortgruppen vertikal aneinandergereiht werden. Unverzichtbarer Bestandteil von Haiku sind Konkretheit und der Bezug auf die Gegenwart. Vor allem traditionelle Haiku deuten mit dem Kigo eine Jahreszeit an. Als Wesensmerkmal gelten auch die nicht abgeschlossenen, offenen Texte, die sich erst im Erleben des Lesers vervollständigen. Im Text wird nicht alles gesagt, Gefühle werden nur selten benannt. Sie sollen sich erst durch die aufgeführten konkreten Dinge und den Zusammenhang erschließen. (Quelle: Wikipedia)

Zu den bedeutendsten Haiku-Dichtern zählt u.a. Matsuo Bashō (1644–1694). Bashō erneuerte mit seinen Schülern die Haikai-Dichtung und ermöglichte ihr die Anerkennung als ernsthafte Literatur.

Ein Beispiel eines Haikus aus dem Kalender (8. Kalenderwoche):
Pflauenbäume blüh’n,
doch direkt daneben gibt’s
noch keinen Frühling

mume saite
atari ni haru wa
nakari-keri

Kalender sind tolle Geschenke – für andere und sich selbst. Und wer gerne Bücher liest, wird literarische Kalender lieben. Wir stellen über fünfzig Literaturkalender ausführlich vor: »Zur Übersicht der Literaturkalender

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