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Die Wunden unserer Brüder

Fernand Iveton ist dreißig, als er im November 1956 für die algerische Unabhängigkeitsbewegung in einem verlassenen Gebäude eine Bombe legt. Der Algerienfranzose will ein Zeichen setzen, ohne Opfer zu riskieren. Doch Iveton wird verraten und noch vor der Detonation verhaftet. Nach tagelanger Folter verurteilt ein Militärgericht in Algier ihn zum Tode, und unter Mitterrand, dem damaligen Justizminister Frankreichs, wird er am 11. Februar 1957 hingerichtet. Ein Franzose auf Seiten der Algerier ist nicht tragbar. Joseph Andras erzählt diese wahre, ungeheuerliche Geschichte in all ihrer Aktualität. Sein gefeiertes Debüt ist ein literarisches Kunststück, „kurz und dicht birgt es eine unerhörte Kraft.“ (Le Monde)

Pressestimmen:

“ „Die Wunden unserer Brüder“ ist nicht nur ein politisch wichtiges Buch, sondern auch sehr feine Literatur (…) Ein kleines, wichtiges, starkes Buch.“ Dina Netz, DLF Kultur, 22.07.17

„Es ist ein Buch, das kann man dem deutschen Leser noch mit auf den Weg geben, über ein hierzulande immer noch wenig bekanntes Kapitel französischer Nachkriegsgeschichte – sehr lesenswert.“ Jochen Kürten, Deutsche Welle, 24.07.17

Über Joseph Andras:

Joseph Andras wurde 1984 geboren. Er lebt in der Normandie. Für sein Debüt Die Wunden unserer Brüder (Roman, 2017) wurde er mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet, den er jedoch abgelehnt hat.

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