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Jakob der Lügner

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Jakob der Lügner

Unser Buch des Monats Juli 2017!

Wir verlosen ein Buchpaket mit 8 Exemplaren des Romans an einen Lesekreis.

Wie können Sie teilnehmen? Schicken Sie uns bis zum 10. August 2017 eine Mail mit Ihrer Adresse an kontakt@mein-literaturkreis.de und stellen Sie uns Ihren Lese- oder Literaturkreis vor.

Und das Beste: Einmal angemeldet nehmen Sie automatisch auch an allen unseren zukünftigen Buchpaket-Verlosungen teil.

Die Rote Armee ist nur noch wenige hundert Kilometer entfernt, das hat Jakob Heym zufällig erfahren. Und er erzählt es den anderen, die mit ihm eingeschlossen sind im Ghetto einer polnischen Stadt und schon fast alle Hoffnung verloren haben. Und damit die anderen ihm auch glauben, behauptet Jakob, er habe ein Radio. Nun kommen alle zu ihm, um nach Neuigkeiten zu fragen, die Mut machen, weiter auszuhalten in einer Welt, in der die Deutschen die Vernichtung der Juden betreiben. So wird aus ihm Jakob der Lügner, er lügt, um den Menschen wieder Hoffnung zu geben und damit die Kraft zu widerstehen.

Das Buch erzählt eine Geschichte aus dem Ghetto während des Krieges. Es ist nicht eine Geschichte vom Widerstand, sondern von einem Heldentum ganz anderer Art; eine melancholisch-heitere, leise, eine kunstvoll komponierte Geschichte ist es, die ohne Phantasie und Menschlichkeit nicht denkbar wäre und deren Held Jakob ein »Lügner aus Barmherzigkeit« ist.

Über den Roman ‚Jakob der Lügner‘

Jakob der Lügner erschien erstmals 1969. Jurek Beckers außerordentlicher Debütroman wurde inzwischen in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt und gehört zum Kanon der deutschen Literatur, ja der Weltliteratur.

Pressestimmen

„Seine Prosa beschwört die Poesie des Lebens, und mit dem Poetischen zeigt er die Prosa des Alltags.“ Marcel Reich-Ranicki

Über Jurek Becker

Jurek Becker wurde am 30. September 1937 in Lodz/Polen geboren und starb am 14. März 1997 in Sieseby/Schleswig-Holstein. Von 1939 bis 1945 wuchs Becker im Ghetto in Lodz auf und wurde später in den Konzentrationslagern Ravensbrück und Sachsenhausen inhaftiert. 1945 siedelte er in den Ostteil Berlins über, wo er von 1957 bis 1960 Philosophie an der Humboldt-Universität studierte. 1960 wurde Becker aus politischen Gründen vom Studium ausgeschlossen und ging an die Filmhochschule Babelsberg. Becker ist Autor zahlreicher Drehbücher. 1969 wurde sein erster Roman veröffentlicht –Jakob der Lügner wurde weltbekannt.

Auszeichnungen

  • 1971 – Heinrich-Mann-Preis und Charles-Veillon-Preis
  • 1974 – Literaturpreis der Freien Hansestadt Bremen
  • 1975 – Nationalpreis der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur
  • 1982/83 – Stadtschreiber von Bergen-Enkheim
  • 1987 – Adolf-Grimme-Preis in Gold für Liebling Kreuzberg
  • 1988 – Telestar
  • 1988 – Goldener Gong für Liebling Kreuzberg
  • 1990 – Bayerischer Fernsehpreis für Liebling Kreuzberg zusammen mit Werner Masten und Manfred Krug
  • 1990 – Hans-Fallada-Preis der Stadt Neumünster
  • 1991 – Bundesfilmpreis – Filmband in Gold
  • 1992 – Bundesverdienstkreuz

Werke

  • Jakob der Lügner, Roman, 1969
  • Irreführung der Behörden, Roman, 1973
  • Der Boxer, Roman, 1976
  • Schlaflose Tage, Roman, 1978
  • Nach der ersten Zukunft, Erzählungen, 1980
  • Aller Welt Freund, Roman, 1982
  • Bronsteins Kinder, Roman, 1986
  • Warnung vor dem Schriftsteller, Drei Vorlesungen in Frankfurt, 1990
  • Amanda herzlos, Roman, 1992
  • Ende des Größenwahns, Aufsätze, Vorträge, 1996
  • Jurek Beckers Neuigkeiten an Manfred Krug & Otti, Postkarten an das Ehepaar Krug, hrsg. von Manfred Krug, 1997
  • Ihr Unvergleichlichen, Briefe, 2004
  • Lieber Johnny, Postkarten an seinen Sohn Jonathan, 2004
  • Mein Vater, die Deutschen und ich, Aufsätze, Vorträge, Interviews, 2007
  1. Dieser Roman zählt seit meiner Studienzeit zu meinen absoluten Lieblingsbücher. Ich würde ihm gerne 5 Sternchen gebe, weiß aber nicht, wie das funktioniert.

    18. Januar 2020 | 21:50 | Ruth Leukam

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats: Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Ein Kind namens Hoffnung von Marie Sand

    20 Jahre, von 1938 – 1958, umspannt der Debütroman der Berliner Autorin. Als LeserIn wird man mitgenommen in das Leben von Elly Berger, die von der Köchin in einer jüdischen Familie zur heimlichen Heldin wird. Sie rettet deren Sohn Leon vor den Nazis, um ihn nach Ende des Krieges den Eltern zurück zu geben. Doch ihre Flucht aus Berlin wird beschwerlicher, dauert länger und endet anders, als geplant.

    „Als Autorin will ich die wahren Schicksale verstehen… Ich will nachfühlen, wie es wirklich geschah.“, so beschreibt die Autorin Marie Sand die Motivation für ihren historischen Roman.

    Wir stellen den Roman und die Autorin ausführlich vor und haben Diskussionsfragen sowie weitere Infos zusammengestellt.

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

    Unser Taschenbuchtipp:

    Der Gesang der Flusskrebse von Delia Owens

    Der Roman erzählt die Geschichte von Kya Clark, die isoliert und allein im Marschland lebt und unter Verdacht gerät, als ein Mordfall die kleine Küstenstadt Barkley Cove erschüttert.

    Delia Owens „Der Gesang der Flusskrebse“ wurde zum globalen Phänomen und war 2019 Lieblingsbuch der unabhängigen Buchhandlungen in Deutschland. Im August 2022 kam die Literaturverfilmung in die Kinos.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor; zum Roman haben wir Diskussionsfragen und weitere Infos zusammengestellt.

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    Literaturverfilmungen – Vorschau:

    Mittagsstunde (ab 22.9.)

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    Sonne und Beton (ab 22.9.)

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    Unser Thema des Monats:

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    Seit 2015 küren die unabhängigen Buchhandlungen ihr Lieblingsbuch. Dafür nominieren die Buchhändler*innen ihren Lieblingsroman aus dem laufenden Jahr und stimmen dann ab, welcher ihr Lieblingstitel ist.

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