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Der Report der Magd

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3,7/5 (3)

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Der Report der Magd

In der Republik Gilead lässt man Desfred keine Wahl: sie muss gebären. Sonst wird sie, wie alle Abweichler, entweder an der »Mauer» gehenkt oder in einen langsamen Strahlentod geschickt. Aber kein noch so totalitärer Staat kann das Begehren auslöschen – weder das von Desfred noch das der beiden Männer, die ihre Zukunft in der Hand haben… Brillant erdacht und geschrieben: Margaret Atwoods messerscharfer Blick und ihr beißender Witz machen diese beängstigende Beschwörung eines Amerikas des 21. Jahrhunderts zu einem beunruhigenden und vielschichtigen Meisterwerk, das längst zum Kultbuch avanciert ist.

Leseprobe Der Report der Magd

Pressestimmen
»Mit ›Der Report der Magd‹ hat sich Margaret Atwood in die Nachfolge von Aldous Huxley und George Orwell hineingeschrieben.« Der Spiegel

»›Der Report der Magd‹ ist brandaktuell und Atwoods freundliche Warnung so wichtig wie nie: Auf die Annahme ›Das kann uns nie passieren‹ dürfen wir uns nicht verlassen.« Emotion

Verfilmung

Das Buch wurde 1990 von Volker Schlöndorf unter dem Titel ‚Die Geschichte der Dienerin‘ verfilmt. Die Hauptrollen spielten Natasha Richardson (Kate / Offred), Faye Dunaway (Serena Joy), Robert Duvall (Kommandant Fred) und Aidan Quinn (Nick). Die Kritiken waren eher negativ.

Über Margaret Atwood

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit.

Sie studierte Englische Sprache und Literatur und schloss mit einem Master ab. Anschließend unterrichtete sie an verschiedenen Universitäten. Zunächst schrieb Atwood Lyrik und arbeitete als Literaturkritikerin. Ihren ersten Roman veröffentlichte sie 1969. Bekannt wurde sie durch ‚Der Report der Magd‘, der 1985 erschien.

Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.

Webseite der Autorin: www.margaretatwood.ca

Auszeichnungen (Auswahl)

  • Arthur C. Clarke Award for best Science Fiction, 1987
  • Canadian Booksellers Association Author of the Year, 1989
  • Booker Prize, 2000
  • Prinz von Asturien Preis, Spanien, 2008
  • Dan David Prize, Israel, 2010
  • Queen Elizabeth II Diamond Jubilee Medal, Canada, 2012
  • Franz Kafka Preis, Tschechische Republik, 2017
  • Friedenspreis des deutschen Buchhandels, 2017

Werke

Atwood schreibt Romane, Essays, Kurzgeschichten und Lyrik.

Romane

  • 1969 (D: 1985): Die eßbare Frau. (The Edible Woman.)
  • 1972 (D: 1978): Der lange Traum. / Strömung. (DDR) (Surfacing.)
  • 1976 (D: 1984): Lady Orakel. (Lady Oracle) (Toronto Book Awards zusammen mit Margaret Gibson)
  • 1979 (D: 1980): Die Unmöglichkeit der Nähe. (Life before Man.)
  • 1981 (D: 1982): Verletzungen. (Bodily Harm.)
  • 1985 (D: 1987): Der Report der Magd. (The Handmaid’s Tale.)
  • 1988 (D: 1990): Katzenauge. (Cat’s Eye.) Toronto Book Awards 1989
  • 1993 (D: 1994): Die Räuberbraut. (The Robber Bride.) Trillium Book Award
  • 1996 (D: 1996): Alias Grace. (Alias Grace.) 1974 schrieb Atwood zum gleichen Thema das Fernsehspiel The Servant Girl (Das Dienstmädchen).
  • 2000 (D: 2000): Der blinde Mörder (The Blind Assassin.)
  • 2003 (D: 2003): Oryx und Crake (Oryx and Crake.)
  • 2005 (D: 2005): Die Penelopiade (The Penelopiad.)
  • 2009 (D: 2009): Das Jahr der Flut. (The Year of the Flood.)
  • 2013 (D: 2014): Die Geschichte von Zeb. (MaddAddam.)
  • 2015 (D: 2017): Das Herz kommt zuletzt. (The Heart Goes Last.)
  • 2016 (D: 2017): Hexensaat. (Hag Seed.)

 

 

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    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor – inklusive Themen für eine Diskussion im Lesekreis:

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Zwei Fremde im Zug von Patricia Highsmith

    Taschenbuch des Monats:

    Zwei Fremde im Zug von Patricia Highsmith

    Der ‚perfekte Mord‘: zwei Personen, die scheinbar in keiner Verbindung zueinander stehen, sollen für den jeweils anderen einen Mord begehen. Gleich dieser Debütroman wurde 1951 von Alfred Hitchcock verfilmt und machte Highsmith im Alter von 29 Jahren weltweit bekannt.

    Highsmith schrieb vor allem Kriminal- sowie zeitgenössische Romane. Im Mittelpunkt ihrer oft psychologischen Werke steht nicht die Aufklärung von Verbrechen, sondern die Umstände und Motive, die einen unauffälligen Durchschnittsmenschen ins Verbrechen treiben.

    Übrigens hätte sie in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag gefeiert. Wir stellen Buch und Autorin ausführlich vor und haben Diskussionsfragen zum Roman zusammengestellt:

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