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Club der Töchter

Eine Inspiration für jede Frau, ihr eigenes Verhältnis zur Mutter zu klären

Natasha Fennell steht mitten im Leben, als ihre Mutter ins Krankenhaus kommt. Plötzlich fragt sie sich: Wie ist das Verhältnis zu meiner Mutter? Bin ich eine gute Tochter? Über ihre Gedanken schreibt sie einen Zeitungsartikel. Als sich darauf Hunderte Frauen bei ihr melden, ist sie überwältigt – und lädt neun von ihnen ein. Daraus wird ein langer Abend mit sehr viel Rotwein, Gelächter, Tränen und bewegenden Geschichten über Mütter und Töchter. Am Ende beschließen sie: Wir treffen uns wieder – und gründen einen Club. Jede Tochter bekommt ungewöhnliche Hausaufgaben – um das Verhältnis zu ihrer Mutter zu klären oder zu verbessern. Haarsträubende, traurige, urkomische, berührende Geschichten sind die Folge. Die Frauen lernen ihre Mütter besser kennen – und auch sich selbst. Am Ende dieser wahren Geschichte steht das Manifest des Clubs der Töchter: Zehn Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist.

Leseprobe zu ‚Club der Töchter‘

Weitere Informationen

Webseite zum Buch (auf Englisch): www.thedaughterhood.com

Facebookseite zum Buch: www.facebook.com/thedaughterhood

Auf der Webseite zum Buch können Frauen ihre Tochter-Mutter-Geschichte erzählen. Eine Reihe von Geschichten können bereits gelesen werden (auf Englisch): www.thedaughterhood.com/stories

Das Buch wurde oder wird veröffentlicht in: Irland, Großbritannien, Australien, Südafrika, Neuseeland, Deutschland, Italien, Portugal, Korea.

Über Natasha Fennell und Roisin Ingle

Natasha Fennell ist Kommunikationsberaterin, Róisín Ingle ist Redakteurin und Kolumnistin. Beide leben in Dublin.

Diskussionsfragen

  • „Mir gefällt ‚älter‘ ohnehin besser als ‚alt‘. Älter ist jeder. Teenager sind älter als Kleinkinder, Greise älter als Fünfzigjährige. Im Gegensatz dazu bedeutet ‚alt‘ so  viel wie ‚am Ende‘.“ So Autorin Natasha Fennell am Anfang des Buches. Ab welchem Alter ist man alt? Gibt es eine objektive Antwort oder ist das eine Frage der eigenen (Alters-)Perspektive?
  • Manche Menschen erscheinen älter als ihr (biologisches) Alter, manche jünger. Woran liegt das?
  • Hat das Buch Sie auch sensibel für Ihr eigenes ‚Älter-werden‘ gemacht?
  • Halten Sie sich für eine gute Tochter? Könnten Sie eine bessere Tochter sein? Wenn ja, was ‚hindert‘ Sie daran?
  • Was macht eine gute Mutter aus; was eine ‚schlechte‘? Ist es, Ihrer Meinung nach, besser keine Mutter zu haben als eine schlechte?
  • Ist dies ein Buch ausschließlich für Leserinnen? Können sich auch männliche Leser in den erzählten Geschichten des Buches wiederfinden und sie zum Nachdenken über ihre eigene Beziehung zu ihrer Mutter nutzen? Könnten Sie sich vorstellen, dass sich eine Gruppe von Männern zu einem ‚Clubs der Söhne‘ zusammenfindet? Fragen Sie dazu Ihre (Ehe)-Partner.
  • „Alle Frauen werden wie ihre Mütter. Das ist ihre Tragödie. Kein Mann wird wie seine Mutter. Das ist seine Tragödie.“ So ein Zitat von Oscar Wilde, das im Buch erwähnt wird. Diskutieren Sie es in Ihrem Lesekreis.
  • Was unterscheidet die Beziehung von einer Tochter zu ihrer Mutter von der zwischen Tochter und Vater?
  • Haben Sie eine Tochter oder Töchter? Was würden diese wohl über Sie sagen? Was würden Sie sich wünschen, dass diese über Sie berichten?
  • Im Buch wird die Beziehung zwischen Müttern und Töchtern als „die komplizierteste, anstrengendste, aber auch schönste und beständigste Beziehung“ in deren Leben bezeichnet. Stimmen Sie dem zu?
  • Im Buch werden verschiedene Tochtertypen beschrieben. Fühlen Sie sich einem Typ zugehörig? Oder sehen Sie sich eher als ‚Misch-Typ‘?
  • Könnten Sie sich vorstellen, an einem ‚Club der Töchter‘ teilzunehmen? (z.B. 6 Monate, 6 Treffen) Was würden Sie sich davon versprechen?
  • Was wäre Ihnen im Hinblick auf die Teilnehmerinnen lieber: eine anonyme Runde oder diese vorher (gut) zu kennen?
  • „Meine Kindheit hat mich zu der Mutter gemacht, die ich heute bin,…“ äußert sich Sophie. Können Sie dem zustimmen? Wie stark hat ihre eigene Kindheit Sie in ihrer heutigen Mutterrolle beeinflusst? Was haben Sie von Ihrer Mutter übernommen oder ‚geerbt‘? Fällt dies eher Ihnen oder anderen Mitgliedern Ihrer Familie auf? Wie fühlen Sie sich dabei?
  • Natasha hat am Ende des Buches ’10 Dinge, die man mit seiner Mutter tun sollte, bevor es zu spät ist‘ zusammengestellt. Finden Sie eine solche Liste sinnvoll? Welche davon haben Sie bereits mit Ihrer eigenen Mutter ‚erledigt‘? Fehlen Ihnen ‚Dinge‘?
  • Sollte man das Buch auch aus der Sicht einer Mutter lesen, um über sein Verhalten gegenüber der eigenen Tochter nachzudenken?
  • Zum Buch gibt es eine Webseite (www.thedaughterhood.com). Dort können Frauen ihre eigene Geschichte(n) erzählen; wenn gewünscht anonym. Könnten Sie sich vorstellen, dass Sie dies ebenfalls tun würden?
  • Die Autorinnen sind Irinnen. Überrascht Sie das oder ist die Idee des ‚Clubs der Töchter‘ eher typisch für den britischen/irischen Kulturkreis?
  • Es gibt einige Begriffe, in den das Wort ‚Mutter‘ vorkommt: Beispiele sind ‚Mutterliebe‘, ‚bemuttern‘, ‚Muttersprache‘. Fallen Ihnen weitere ein? Warum wird ‚Mutter‘ verwendet und nicht ‚Vater‘?
  • Wie gefällt Ihnen die Einteilung des Buches? Wie der literarische Stil?
  • Würden Sie das Buch anderen Lesekreisen zur Lektüre und Diskussion empfehlen?

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    Aktuelle Literaturverfilmungen:

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    Little Women / Romys Salon / Dr. Dolittle (alle ab 30.1.)

    Weitere Infos zu aktuellen Kinofilmen, die auf Büchern basieren:

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  • Unsere Neuentdeckung des Monats: Mittagsstunden von Dörte Hansen

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Mittagsstunde von Dörte Hansen

    Am Beispiel eines fiktiven Dorfes erzählt die Autorin vom Strukturwandel der Landwirtschaft ab den 1960er Jahren und seine Auswirkungen auf das Leben der Bewohner bis heute. Hansens erster Roman »Altes Land« wurde 2015 zum »Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels« gekürt.

    Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es außer Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Nach einem Sprachenstudium und einer Promotion in Linguistik arbeitet sie heute als Autorin für Hörfunk und Print.

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Unsere Taschenbuch des Monats:

    Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Ein Mann streut Sand aus Süditalien auf den Straßen von Berlin aus. In Zeiten des Kriegs ist solch ein Verhalten nicht nur seltsam, sondern verdächtig. Der Kommissar, der den Fall übernimmt, stößt unter dem Sand auf eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau. Ein Zeitbild von 1914, aus drei ungewöhnlichen Perspektiven.

    Das Buch wurde 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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