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Ein Mensch brennt

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Ein Mensch brennt

Wenn es um Fußball geht, kann man dem zehnjährigen Hanno Kelsterberg nichts vormachen. In Sachen Protest allerdings auch nicht. Seit zwei Jahre zuvor der asketische Hartmut Gründler ins Souterrain der Familie zog und sich als unbeugsamer Politkämpfer entpuppte, steht Hannos einst heile Welt auf dem Kopf. Statt Fußball zu spielen, muss er nun mit zu Demos und verteilt Handzettel. Während der Vater den Mann im Keller zunächst belächelt, gerät die Mutter in den Bann des kompromisslosen Idealisten, die Ehe zerbricht. Ein provokanter und berührender Roman über eine Familie, die unversehens von der Zeitgeschichte gestreift wird.

Pressestimmen:

»Ljubić fesselt den Leser, er erzählt bildhaft und anekdotenreich zugleich.« Stefan Maelck, MDR Kultur, Buch der Woche 05.09.2017

»Das alles ist packend, anekdotenreich und vom sprachlichen Sound her passgenau erzählt.« Harald Asel, RBB Inforadio, quergelesen 08.10.2017

»Ein Stück vergessene bundesrepublikanische Geschichte, betrachtet mit den Augen eines Kindes.« Thomas Andre, Hamburger Abendblatt 12.10.2017

»Dem glänzenden Erzähler Ljubić ist mit diesem Roman das berührende Psychogramm einer eigentlich verlorenen Kindheit gelungen.« Friedemann Kluge, Neues Deutschland 10.10.2017

Über Nicol Ljubic:

Nicol Ljubić, 1971 in Zagreb geboren, wuchs in Schweden, Griechenland, Russland und Deutschland auf. Er studierte Politikwissenschaften und arbeitet als freier Journalist und Autor. Für seine Reportagen wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Theodor-Wolff-Preis. Für seinen zweiten Roman, ›Meeresstille‹, erhielt er 2011 den Adelbert-von-Chamisso-Förderpreis sowie den Ver.di-Literaturpreis, zudem stand der Roman auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Zuletzt erschien der Roman ›Als wäre es Liebe‹. In den Jahren 2014 und 2016 war er Mitinitiator der Europäischen Schriftstellerkonferenz. Nicol Ljubić lebt in Berlin.

 

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