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Literaturkalender 2018: Für Tisch, Tasche und Tapete

Unser Thema des Monats: Literaturkalender 2018

Kalender sind tolle Geschenke – für andere und sich selbst. Und wer gerne Bücher liest, wird literarische Kalender lieben.

Wir stellen ÜBER FÜNFZIG Literaturkalender ausführlich vor.

Die vier großen Literaturkalender-Pakete, die wir mit den Zusendungen der Verlage zusammengestellt haben, haben folgende Lesekreise gewonnen: eine Gruppe aus Nordhorn, eine aus Visselhövede  sowie eine Runde aus Werne und eine aus Bad Honnef. 

Es gibt sie ganz klein für die Handtasche oder in XXL für die Wand. Für den Schreibtisch, das Wohnzimmer oder sogar – in einer wasserfesten Version – für das Bad. Auch in Zeiten von Computer, Smartphone und App ist der gute alte Kalender aus Papier noch nicht tot. Im Gegenteil: In vielen Formaten und neuen Themen erlebt er jedes Jahr aufs Neue eine Renaissance.

Das Kalender 1 x 1

Grundsätzlich lassen sich Kalender unterscheiden nach

  • der Art ihrer Nutzung: so gibt es Taschen- oder Buchkalender (zum Mitnehmen), Tischkalender (zum Hinlegen oder zum Aufstellen) und Wandkalender,
  • ihrem Inhalt: liegt der Schwerpunkt eher auf Fotos oder Texten, gibt es ein Schwerpunktthema,
  • der Art des Kalendariums (Tages-, Wochen-, Monatskalender) und
  • dem Format, also der Größe des Kalenders.

Daneben gibt es Kalender mit zusätzlichen Funktionen wie beispielsweise die Abreißkalender, bei denen der nächste Tag oder Monat durch ‚abreißen’ des vorherigen Kalenderblattes nutzbar wird. Oder Kalender mit Zusatznutzen wie die Postkartenkalender oder Lesezeichen-Kalender, bei denen das Kalenderblatt später als Postkarte verschickbar bzw. als Lesezeichen nutzbar ist.

Neben den weitverbreiteten Fotokalendern für die Wand oder den kleinen Taschenkalendern für die Eintragung von Terminen finden auch Literaturkalender immer mehr Liebhaber. Diese verbinden Elemente eines Kalenders mit literarischen Häppchen und Informationen wie Zitaten, Leseproben oder Geburtstagen bekannter Autoren. Dabei sorgt ein einfallsreiches Layout für einen immer neuen Mix aus Bildern, Fotos und Texten.

Literaturkalender – die Klassiker

Ein Klassiker – er erscheint bereits seit über drei Jahrzehnten – ist der ‚Arche Literatur Kalender’. Typografisch spannend gestaltet und mit Zitaten aus der Weltliteratur, besonderen Autorenfotos und weiteren Zusatzinformationen ergänzt, schmückt er die Wand jedes Lesers. Elke Heidenreich gefällt der Kalender übrigens so gut, dass sie seine unbedruckten Rückseiten als Briefpapier nutzt.

Das Original unter den literarischen Kalendern ist der Wandkalender vom Aufbauverlag: Der „dienstälteste Literaturkalender Deutschlands“ erscheint 2018 bereits im 51. (!) Jahr. Vom gleichen Verlag gibt es den passenden ‚Literarischen Wochenplaner’ für den Schreibtisch. Der Kalender im Taschenformat, der uns mit seinem ausführlichen Serviceteil mit vielen Literatur-Infos besonders gut gefallen hatte, wurde leider eingestellt.

Ein literarisches Duo bietet auch der ars vivendi Verlag mit seinem ‚Literarischen Wandkalender‘ und dem ‚Literarischen Wochenplaner‘ an: Für Literaturfreunde gibt es im Wandkalender viel Interessantes: Zitate und poetische Texte, Wissenswertes aus der Welt der Bücher und Autoren, interessante Daten aus der Buchbranche, alles kombiniert mit stilvollen Fotografien. Zusätzlich wird an jedem Tag (!) auf die Geburts- bzw. Todestage von vier AutorInnen hingewiesen.

Wer viel liest und viele Bücher besitzt, weiß um das Problem der ‚Unterbringung‘. Der ‚Leselust‘-Kalender (Korsch) kombiniert farbige Fotos von Bücherregalen und schönen Bibliotheken mit literarischen Zitaten.

Literarische Tierkalender: Literatur auf vier Pfoten

Auch wenn die Anzahl der literarischen Katzenkalender fast inflationär steigt, ist der vom Schöffling Verlag das Original. Regelmäßig findet man ihn unter den bestverkauften Kalendern des Jahres. Schon Elke Heidenreich sagte: „Ich verschenke ihn jedes Jahr. Wer eine Katze im Haus hat, kommt um diesen Kalender nicht herum!“ Und wer an der Wand keinen Platz mehr hat – für den gibt es den Kalender auch in einer Taschenversion.

Diesem Trend folgen auch andere Verlage: So wurde beispielsweise 2005 die Edition Martin Gold gegründet, um einen literarischen Hundekalender herauszugeben. 2018 erscheint nun bereits der 14. Kalender (übrigens zusätzlich auch im kleineren Format). Um die Kombination von Literatur und Tieren bemüht ist insbesondere der Korsch Verlag, der literarische Kalender zum Thema Katzen, Hunde und Pferde zusammenstellt.

Die Liebe zum Haustier verbinden mit literarischen ‚Schnipseln‘ auch die schönen Katzenkalender von Harenberg und von ars edition. Letzterer ist mit seinem kompakten Format und dem guten Preis-Leistungsverhältnis auch ein schönes Geschenk.

Sie mögen es lieber dezenter? Dann empfehlen wir den Katzen- oder den Mops-Kalender von Heye. Tierfotografin Monika Wegler hat die Tiere in schwarz-weiß auf das Papier gebannt.

Inzwischen kann mein sein Lieblingstier auch jeden Tag bei sich tragen: Anaconda oder Schöffling bieten Taschenkalender für Katzen-Liebhaber an.

Tageskalender: Literatur für jeden Tag

Wer sich eine tägliche Dosis Literatur gönnen möchte, dem sei der Harenberg Tageskalender Literatur empfohlen. Er bietet neben einem Überblick über zahlreiche Autoren und viele Bücher (mit Leseproben) auch Geburtstage von Schriftstellern und jeden Monat ein Gedicht. Meist liegt er auf dem Schreibtisch; mit seinem stabilen Aufstellelement ist er aber auch zum Hinstellen geeignet.

Freunde dieses Kalendertyps sollten sich den Gedichtekalender vom Südwest Verlag anschauen, der jeden Tag ein Gedicht oder einen Vers präsentiert. Dabei konzentriert sich der Kalender auf deutsche Lyriker, umfasst aber die Zeitspanne vom Barock bis zur Gegenwart.

Literarische Reisekalender: Unterwegs mit Literatur

Eine literarische Reise um die Welt ermöglichen die Reisekalender, die Literatur mit stimmungsvollen Fotos kombinieren. Im Angebot sind Reisekalender, die Städte oder Landschaften aus aller Welt präsentieren (z.B. von Schöffling oder Harenberg) oder solche, die sich auf eine deutsche Region konzentrieren. Dazu gehört auch der Kalender ‚Literarische Ostsee‘ von der edition ebersbach.

Und dieses Jahr ganz neu: Der Segelkalender von Delius Klasing. Fotos vom Segelalltag, kombiniert mit Zitaten unterschiedlichster Autoren der Segelliteratur lassen literarisch durchs Jahr segeln.

Gedichtekalender: Literatur in Versen

Den Mut, Gedichten einen ganzen Kalender zu widmen, haben immer mehr Verlage. Und gerade bei den Gedichtekalendern ist die Kreativität besonders hoch.

Neben dem bereits erwähnten Tischkalender vom Südwest Verlag bietet auch Harenberg einen Abreißkalender der deutschen Gedichten gewidmet ist.

Für die Wand gibt es verschiedene Formate und Stilrichtungen: Schön schlicht ist der Kalender vom C.H. Beck Verlag, handgeschrieben sind die Gedichte im Wetzstein-Kalender (Klöpfer & Meyer), der nach dem Tod von Buchhändler Thomas Bader vom Verleger Hubert Klöpfer jetzt selbst kalligrafiert wird.

Mit stimmungsvollen großformatigen Fotografien ergänzt der Kalender von Harenberg seine Gedichte und „zum Verschreiben und Verbleiben“ sind sie im Kalender ‚Fliegende Wörter‘ vom Daedalus Verlag, dessen Gedichte als Postkarten gestaltet sind und so auch auf die Reise geschickt werden können.

Und wer schöne Gedichte immer dabei haben möchte, dem sei der Lyrik-Taschenkalender des kleinen, aber feinen Verlages Wunderhorn empfohlen.

In diesem Jahr zum zweiten Mal erscheint der Japanische Taschenkalender. In einem aufwendig gestalteten Bändchen (in Leinen gebunden und mit Lesebändchen) stellt die Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung 53 Haikus kombiniert mit zarten Zeichnungen vor. Die bekannte japanische Gedichtform wird im Buchkalender zudem ausführlich beschrieben.

Krimikalender: Jede Woche eine Leiche

Auch Kriminalromane sind Literatur und dieses Genre hat viele Fans. Für diese ist der ars vivendi Krimikalender ein ’spannendes‘ Geschenk: Jede Woche präsentiert das Kalenderblatt einen Kurzkrimi, geschrieben von renommierten Krimiautoren.

Literatur-Küchenkalender: Literarische Köstlichkeiten

Die Diskussion von Büchern in Lesekreisen wird oft von einem Snack oder sogar einem ganzen Menü begleitet. Dazu passt der ‚Arche Küchen Kalender’ perfekt. Der Kalender wird jedes Jahr von Sybil Gräfin Schönfeldt zusammengestellt, die auch in weiteren schönen Büchern die Themen Literatur und Essen aufs Interessanteste verbindet. Für diesen Kalender hat sie Zitate aus der Weltliteratur gesammelt und mit passenden Rezepten ergänzt. Ein Beispiel aus dem letzten Jahr: Im Mai wurde Harper Lee eine Kalenderseite mit einem Zitat aus ihrem Buch ’Wer die Nachtigall stört…’ gewidmet. ”Für solche Anstrengungen ist er eben zu alt, und das habe ich ihm auch gesagt. Sobald ich wieder saubere Hände habe und Stephanie Crawford nicht zusieht, backe ich ihm einen Topfkuchen. Seit dreißig Jahren ist diese Stephanie hinter dem Rezept her….” Komplettiert wurde diese Seite mit einer Kurzinfo zu Harper Lee und ihrem Buch sowie einem Rezept für Englische Napfkuchen.

Eine heiße Tasse Tee oder eine Kaffee-Spezialität versprechen – zusammen mit einem guten Buch – einen gemütlichen Lesenachmittag. Zu diesem guten Gefühl passt perfekt der Literaturkalender Café vom ars vivendi Verlag, der stimmungsvolle Fotos von Cafés oder Getränken mit literarischen Zitaten kombiniert.

Naturkalender: Eine literarische Reise durch den Garten

Ein Garten – das ist für viele Muße und Entspannung. Der Garten ist aber auch der perfekte Ort für Literatur: Für den Leser, um ein gutes Buch zu lesen, für den Autor, um seine Gedanken zu formulieren. Schriftsteller und Künstler aller Epochen haben sich mit dem Thema ‘Garten’ befasst.

Passend dazu gibt es eine wachsende Anzahl von Kalendern, die Literatur und Natur miteinander verbinden. Sie inspirieren meist mit großformatigen Fotos begleitet durch Zitate bekannter Schriftsteller. Die Fotos stellen Garten- und Parkansichten, aber auch einzelne Pflanzen und Blumen dar. Schöne Gartenkalender mit Fotos bieten die Verlage Schöffling und Harenberg an. Und Heye widmet dem deutschen Wald gleich einen ganzen Kalender und verführt zu einem literarischen Spaziergang. Die Autoren Eva und Erwin Strittmatter waren ihrer uckermärkischen Heimat zeitlebens eng verbunden und verarbeiteten ihr Naturerleben und -empfinden in ihrem umfangreichen literarischen Werk. Dumont hat ausgewählte Zitate mit Bezug zur Natur in einem Kalender mit schönen Landschaftsfotos kombiniert.

Autoren- oder Buchkalender

Was haben Paul Coelho, Erich Kästner und der kleine Prinz gemeinsam? Allen sind literarische Kalender gewidmet. Der Diogenes Verlag bietet Fans des brasilianischen Bestsellerautors Paul Coelho gleich zwei ganz unterschiedliche Kalender an: Der kleinformatige Buchkalender punktet durch viele Zitate des Autors aus seinen Büchern sowie den farbintensiven Illustrationen der kolumbianischen Künstlerin Catalina Estrada, während der größere Wandkalender durch seine Schlichtheit und den Sätzen aus einem Buch jeden Monat zum Nachdenken anregt.

Einem kleinen berühmten Buch gewidmet sind mehrere Kalender von ars edition. Diese kombinieren jede Woche ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry mit Originalillustrationen vom kleinen Prinzen. Zur Auswahl stehen Buchkalender, Wochenplaner und ein Postkartenkalender. Wer einen Taschenkalender bevorzugt, dem sei der kleine kompakte, aber aufwendig ausgestattete Kalender vom Karl-Rauch-Verlag empfohlen.

Jeden Monat ein schön gestaltetes Kalenderblatt mit einer Illustration und passendem Zitat aus seinem Werk findet sich im Erich-Kästner-Wandkalender (Atrium-Verlag). Die Zeichnungen, die man alle schon aus Kästners Werken kennt, stammen von Walter Trier. Wer mehr für die Klassiker schwärmt, dem seien die kompakten Buchkalender Goethe (Anaconda Verlag) und Jane Austen (Reclam) empfohlen. Übrigens war 2017 das Jane Austen Jahr! Am 18. Juli 1817 starb die heute so beliebte Autorin.

Kalender für Frauen: Das literarische Geschlecht

Frauen lesen nicht nur viel mehr als Männer, auch Lesekreise und Literaturkreise sind meist weiblich. Da wundert es nicht, dass dem ‚literarischen Geschlecht‘ eigene Kalender gewidmet sind.

Besonders gut gefällt uns der literarische Frauenkalender von Ebersbach & Simon, der sich jedes Jahr eines anderen Schwerpunktthemas annimmt. In diesem Jahr haben die Verlegerinnen ‚Büchernärrinnen‘ ausgewählt und setzen damit dem schönen Geschlecht ein Denkmal.

Korsch bietet gleich zwei ‚Frauen-Kalender‘ an: Im Kalender ‚Frauen lieben lesen‘ werden schöne farbige Frauenporträts aus der Welt der Bücher mit inspirierenden literarischen Zitaten berühmter Schriftsteller und Persönlichkeiten kombiniert. Im Kalender ‚Frauen‘ wird jede Woche ein Kalenderblatt einer besonderen Frauenpersönlichkeit gewidmet, ergänzt durch ein Zitat.

Postkarten- und Lesezeichen-Kalender: Punkten durch Zusatznutzen

Die Postkarten-Kalendern mit Gedichten (Daedalus) und Zeichnungen zum ‚Kleinen Prinzen‘ (ars edition) haben wir schon vorgestellt. Der Gedichte-Kalender lässt sich aufhängen, während der andere Kalender mit einer Aufstellhilfe versehen ist und seinen Platz auf dem (Schreib-)Tisch findet. Nach Gebrauch können jeweils über 50 Postkarten herausgetrennt und verschickt werden – eine gute Idee!

Der Lesezeichen-Kalender ‚Frauen & Lesen‘ (Heye) punktet durch einen literarischen Zweitnutzen: Denn wer viel liest, freut sich über Lesezeichen. Der niedrige Preis macht den Kalender zu einer idealen Ergänzung von Buchgeschenken.

Literaturkalender für Kinder: Für Gedichte ist man nie zu jung

Und da man mit Literatur ja  nicht früh genug anfangen kann, gibt es für den Nachwuchs seit einigen Jahren den Arche Kinder Kalender. Dieser wunderschöne Kalender nimmt Kinder mit auf eine literarische Weltreise: Jede Woche wird ein Gedicht präsentiert – insgesamt 53 Kindergedichte aus 35 Ländern. Die Gedichte werden durch großformatige Illustrationen und den Gedichten in der Originalsprache ergänzt.

Und zu guter Letzt: Literarische Adventskalender

Jeder kennt die Weihnachts- bzw. Adventskalender. Auch dazu gibt es eine passende literarische Version: die literarischen Adventskalender, die mit kurzen Geschichten 24 Tage lang auf das Weihnachtsfest einstimmen.

Literaturkalender: Unsere Empfehlung

Durch die Angebotsvielfalt kann man sich guten Gewissens auch für mehrere dieser schönen Kalender entscheiden: einen für den Schreibtisch, einen für die Wand neben dem Bücherregal, einen für die Küche … und weitere zum Verschenken. Kalender sind übrigens auch noch in den ersten Monaten des kommenden Jahres ein schönes Geschenk!

Und wie finden Sie nun den richtigen Literaturkalender?

Wir haben uns über 50 Literaturkalender angeschaut und stellen sie Ihnen ausführlich vor: » zur Übersicht aller Kalender 2018

  1. Klasse Auswahl! Für jeden Geschmack der richtige Kalender!

    9. Dezember 2017 | 19:38 | Gabriele Freyermuth

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  • Unser Thema des Monats September 2018: Literaturverfilmung Kindeswohl

    Aktuelle Literaturverfilmungen:

    Ab 30. August im Kino: Kindeswohl

    Eine Richterin am höchsten Familiengericht, zwischen privater Ehekrise und einer lebenswichtigen beruflichen Entscheidung. Ein Junge braucht dringend eine Bluttransfusion. Doch seine Eltern und er selbst lehnen diese aus religiösen Gründen ab. Das Gericht muss entscheiden.

    Ein diskussionswürdiger Roman von Autor Ian McEwan, der jetzt ins Kino kommt! Mit Emma Thompson in der Hauptrolle.

    Wir stellen Buch und Film vor und verlosen zwei Buchpakete mit Büchern und Kinotickets an Lesekreise:
    » zum Buch und Film

  • Unser Autor des Monats September 2018: Ian McEwan

    Unser Autor des Monats:

    Ian McEwan

    Ian McEwan ist einer der wichtigsten zeitgenössischen britischen Autoren.

    Romane wie Abbitte, Am Strand, Kindeswohl und – sein aktuellstes Werk – Nussschale begründen seinen literarischen Ruhm.

    Mehrere seiner Bücher wurden bereits verfilmt. Am 30. August kommt nun die Literaturverfilmung von ‚Kindeswohl‘ in die Kinos.

    Wir stellen Ian McEwan ausführlich vor und verlosen zwei Buch-/Filmpakete vom Diogenes Verlag an einen Lesekreis:
    » zum Autor
    » zum Buch ‚Kindeswohl‘

  • Unser Buch des Monats September 2018: Der Weg des Falken von Jamil Ahmad

    Unser Buch des Monats:

    Der Weg des Falken von Jamil Ahmad

    Das Leben des Tor Baz, der schwarze Falke, ist das verbindende Element der neun Kurzgeschichten, die uns in eine uns fremde Welt der Nomaden in das pakistanisch-afghanisch-iranische Grenzland führen. Sie erzählen von Stammesriten, dem Kampf ums Überleben und kargen Landschaften.

    Die Geschichte des Buches könnte ungewöhlicher nicht sein:
    Jamil Ahmad, geboren 1931, war pakistanischer Staatsbeamter in der Grenzregion. Anfang der 70er Jahre schrieb er den knapp 200-seitigen Text. Doch kein Verlag interessierte sich für das Manuskript. 35 Jahre später erzählt ihm sein Bruder von einem Literaturwettbewerb. Der Text erregt Aufmerksamkeit, findet einen Verleger in London. Das Buch wird für renommierte Literaturpreise nominiert und in mehrere Sprachen übersetzt. 2013 erscheint es auf Deutsch. 2014 stirbt der Ahmad.

     

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2018: Ein gutes Buch kommt selten allein – Das große Lesekreis-Handbuch von Kerstin Hämke

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Das große Lesekreis-Handbuch von Kerstin Hämke

    Was ist schöner als eine gute Geschichte? Eine gute Geschichte, die man mit jemandem teilen kann!

    Immer mehr Menschen treffen sich in Lesekreisen, um neue Literatur kennenzulernen und sich über ihre Lektüre auszutauschen. Kerstin Hämke zeigt, wie man selbst einen Lesekreis gründen kann und wie bestehende Gruppen für Abwechslung sorgen können.

    Ergänzt wird der Ratgeber durch 50 Buchtipps mit ausführlichen Diskussionsvorschlägen.

    Kerstin Hämke ist Gründerin von Mein-Literaturkreis.de, der größten Ratgeber- und Empfehlungsplattform für Lesekreise im deutschsprachigen Raum.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
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