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Ian McEwan

Über Ian McEwan

Ian McEwan, geboren 1948 in Großbritannien, wuchs aufgrund der Tätigkeit seines Vaters, eines Berufssoldaten, unter anderem in Singapur und Libyen auf. Er studierte englische und französische Literatur und unterrichtete an der Universität. Seit dem Erfolg der Kurzgeschichtensammlung Erste Liebe, letzte Riten (1975) lebt er als freier Schriftsteller.

Ian McEwan ist in zweiter Ehe mit der Journalistin Annalena McAfee verheiratet und lebt in London. Mit seiner ersten Ehefrau Penny Allen hat er zwei Söhne.

Webseite von Ian McEwan: www.ianmcewan.com

Facebookseite von Ian McEwan: www.facebook.com/pages/Ian-McEwan/305499726425

Sehr interessante Zusammenstellung zu den Themen seiner Bücher:
Teil 1 (von A wie Adulthood bis M wie Music) und Teil 2 (von N wie No bis ZZZZ)

Auszeichnungen

  • 1976: Somerset Maugham Award für die Kurzgeschichte First Love, Last Rites
  • 1987: Whitbread Novel Award für den Roman The Child in Time
  • 1989: Ehrendoktor der University of Sussex
  • 1993: Prix Femina Étranger für den Roman The Child in Time in der französischen Übersetzung L´enfant volé
  • 1993: Ehrendoktor der University of East Anglia
  • 1998: Booker Prize für den Roman Amsterdam
  • 1999: Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung für das Gesamtwerk
  • 1999: Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences
  • 2001: People´s Booker für den Roman Atonement
  • 2002: National Book Critics’ Circle Fiction Award für den Roman Atonement
  • 2002: W.H. Smith Literary Award für den Roman Atonement
  • 2003: Deutscher Bücherpreis für den Roman Atonement
  • 2003: Los Angeles Times Prize for Fiction für den Roman Atonement
  • 2004: Santiago Prize for the European Novel für den Roman Atonement
  • 2005: James Tait Black Memorial Prize für den Roman Saturday
  • 2010: Bollinger Everyman Wodehouse Prize für Solar
  • 2011: Jerusalem-Preis für die Freiheit des Individuums in der Gesellschaft

Werke

McEwans Werke umfassen Romane, Kurzgeschichten, Drehbücher, Libretti und Theaterstücke.

Romane und Kurzgeschichten

  • 1975: First Love, Last Rites; dt. Erste Liebe, letzte Riten
  • 1978: The Cement Garden; dt. Der Zementgarten
  • 1978: In Between the Sheets; dt. Zwischen den Laken
  • 1981: The Comfort of Strangers; dt. Der Trost von Fremden
  • 1985: Rose Blanche.
  • 1987: The Child in Time; dt. Ein Kind zur Zeit
  • 1990: The Innocent; dt. Unschuldige. Eine Berliner Liebesgeschichte
  • 1992: Black Dogs; dt. Schwarze Hunde
  • 1995: The Daydreamer; dt. Der Tagträumer
  • 1997: Enduring Love; dt. Liebeswahn
  • 1998: Amsterdam; dt. Amsterdam
  • 2001: Atonement; dt. Abbitte
  • 2005: Saturday; dt. Saturday
  • 2007: On Chesil Beach; dt. Am Strand
  • 2010: Solar; dt. Solar
  • 2012: Sweet Tooth; dt. Honig
  • 2014: The Children Act; dt. Kindeswohl
  • 2016: Nutshell; dt. Nussschale

Verfilmungen

Mehrere von McEwans Werken wurden verfilmt:

  • 1988: Schmetterlinge (Kurzgeschichte aus Erste Liebe, letzte Riten)
  • 1990: Der Trost von Fremden
  • 1993: Der Zementgarten
  • 1993: … und der Himmel steht still (Unschuldige)
  • 1997: Solid Geometry (Kurzgeschichte aus Erste Liebe, letzte Riten)
  • 2004: Liebeswahn – Enduring Love
  • 2007: Abbitte; seine berühmteste Verfilmung. Regie führte Joe Wright, die Hauptrollen spielten Keira Knightley und James McAvoy.
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    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

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  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

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