• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Der Zauberberg
FISCHER Taschenbuch
EUR 15,00

* * * *  
8 Bewertungen

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Der Zauberberg

Der 24-jährige Hamburger Patriziersohn Hans Castorp reist vor Antritt seiner Ingenieursausbildung zu Besuch seines lungenkranken Vetters in das Sanatorium Bergfried im schweizerischen Davos. Aus den geplanten drei Wochen Aufenthalt werden sieben Jahre. In der gewissermassen zeitentrückten, atmosphärisch von Krankheit und Tod geprägten Berg- bzw. Sanatoriumswelt erweist sich der ‚einfache junge Mensch‘ als leicht empfänglich für die sinnlichen und geistigen Einflüsse und die von den einzelnen Romanpersonen vertretenen weltanschaulichen Positionen. … Während der Vetter Joachim nach seiner verfrühten Abreise zurückkehrt und an seiner Krankheit stirbt (‚Als Soldat und brav‘), findet Hans Castorps Aufenthalt und damit der Roman sein abruptes Ende in dem ausbrechenden Weltkrieg, in dem sich die Spur des Helden verliert.

Geplant als Novelle, als heiteres Gegenstück zum ‚Tod in Venedig‘, entstand mit dem ‚Zauberberg‘ einer der großen Romane der klassischen Moderne. Ein kurzer Besuch in einem Davoser Sanatorium wird für den Protagonisten Hans Castorp zu einem siebenjährigen Aufenthalt, der Kurort wird zur Bühne für die europäische Befindlichkeit vor dem Ersten Weltkrieg. Im Juli 1913 begonnen, während des Krieges durch essayistische Arbeiten, vor allem durch die ‚Betrachtungen eines Unpolitischen‘, unterbrochen, konnte der Roman 1924 abgeschlossen und veröffentlicht werden.

Der Film zum Buch

Der Roman wurde 1982 unter seinem Buchtitel ‚Der Zauberberg‘ als deutsch-französisch-italienische Koproduktion verfilmt. Regie führte Hans W. Geißendörfer. Der Film ist als Kinoversion 153 Minuten lang, sowie mehr als doppelt so lang in der dreiteiligen Fernsehfassung. Mit Christoph Eichhorn als Hans Castorp, Marie-France Pisier als Clawdia Chauchat, sowie Flavio Bucci (Ludovico Settembrini), Charles Aznavour (Leo Naphta) und Rod Steiger (Mynheer Peperkorn).

„Aufwendige Literaturverfilmung von unterschiedlicher Qualität, die die großen Themenverschachtelungen des Lebensbuches“ von Thomas Mann zugunsten vordergründiger Betriebsamkeit verwischt. Von der Studie europäischer Seelenverfassungen und der geistigen Problematik im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts bleiben jedoch nur Spuren übrig. Bemerkenswert vor allem auf Grund glänzender Schauspielerleistungen und wegen des hohen handwerklichen Niveaus.“ Lexikon des Internationalen Films

Über Thomas Mann

Paul Thomas Mann wurde 1875 in Lübeck geboren und starb 1955 in Zürich. 1933 emigrierte er in die Schweiz, später (1941) in die USA, wo er 1943 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm. 1952 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er 1955 starb.

Ausführliche Informationen zu Thomas Mann und seinen Werken finden Sie auf unserer Thomas Mann Autorenseite: » zur Thomas Mann Autorenseite

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Umfrage

    Woher beziehen Sie normalerweise die Bücher, die Sie in Ihrem Literaturkreis lesen? (Bitte markieren Sie alle zutreffenden Antworten.)

    » Ergebnisse anzeigen

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    UNSER NÄCHSTES BUCH:

    +++ BLAUSCHMUCK VON KATHARINA WINKLER +++

    Im Dezember lesen und im Januar diskutieren.

    UNSER AKTUELLES BUCH:

    +++ DIE GESCHENKE MEINER MUTTER VON CECILIE ENGER +++

    Im November lesen und im Dezember diskutieren.

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Thema des Monats: Literaturkalender 2018

    Unser Thema des Monats:

    Literaturkalender 2018

    Kalender sind tolle Geschenke – für andere und sich selbst. Und wer gerne Bücher liest, wird literarische Kalender lieben. Wir stellen über fünfzig Literaturkalender ausführlich vor und verlosen mehrere Kalender-Pakete an Lesekreise:

    »zum Special ‚Literaturkalender‘

    »zu den einzelnen Literaturkalendern

  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

    Unser Autor des Monats:

    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

    Wir stellen Mitch Albom ausführlich vor:
    » zum Autor

  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Werbung Sidebar rechts

    Anzeige

    Für Fans intelligenter Krimis!

    Werbung-Noll-Der-MittagstischNelly kocht für zahlende Mittagsgäste, darunter ein hübscher Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Allergie …

    Ingrid Noll, die Grande Dame der Krimis, serviert eine Kriminalkomödie.

    » Infos und Leseprobe

    FOLGEN SIE DIOGENES: 
     auf Facebook