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Literaturkreis ‘Zauberwort’ aus Zug / Schweiz

 

Literaturkreis Zauberwort aus Zug / Schweiz

Hat Ihre Gruppe einen Namen oder ein Thema?
Literaturkreis „Zauberwort“, Kanton Zug, CH. (Den Namen haben wir gestern abend erst gefunden…)

Wie lange gibt es Ihre Gruppe schon?
Seit dem 31.3.2009, wir haben uns seitdem bereits 24 x in regelmässigen Abständen getroffen.

Wie viele Mitglieder haben Sie?
Wir sind 9 Frauen im Alter zwischen 35 und 65 Jahren. Wir stammen alle aus Deutschland und freuen uns über die neuen Kontakte, die wir im Literaturkreis knüpfen konnten.

Wie oft treffen Sie sich? Wo?
Wir treffen uns alle 6-8 Wochen reihum bei einer der Frauen, manchmal auch zwischendurch zu einer Geburtstagsfeier oder zum Schauen eines Filmes, der zum Literaturthema passt („Schiller“, „Mephisto“, „Goethe“)

Gibt es Speisen oder Getränke auf Ihren Treffen? Wenn ja, was essen Sie (Snacks, warm/kalt, mehrere Gänge)?
Wer bereitet das Essen vor? Es gibt nur Getränke und Knabbereien, nichts Aufwendiges oder Warmes. Wenn, dann separat vom Literaturkreistreffen.

Wer leitet die Diskussion? Werden Informationen über den Autor/die Autorin oder das Buch vorbereitet? Wenn ja, von wem?
Unsere Gründerin leitet die Diskussion, jedes Mitglied bringt seine Beiträge aber frei ein. Wir diskutieren dann nicht nur über das Thema und den Autor des Buches, sondern auch über dazugehörende Themen wie Erziehung, Aufwachsen in einer Diktatur, Zeitgeschehen, etc. Manchmal bereitet diejenige, die das Buch vorgeschlagen hat, einen Bericht über den Autor vor (z.B. über Sandor Marai).

Welche Arten von Büchern lesen Sie?
Romane, Biographien und Sachbücher.

Wie wählen Sie Ihre Bücher aus? Wird bei jedem Treffen ein neues Buch ausgesucht oder bestimmen Sie die Bücher für mehrere Treffen?
Bei jedem Treffen werden Bücher zum Lesen für die nächste Runde vorgeschlagen und dann stimmen wir ab. Wir erstellen auch eine Liste aller bereits vorgeschlagenen Bücher, greifen aber meist nicht darauf zurück, sondern wählen neu.

Gibt es Bücher, die Sie aufgrund der Diskussion in Ihrer Gruppe ganz besonders anderen Literaturkreisen empfehlen möchten?
„Die Atemschaukel“ von Hertha Müller, „Frau Thomas Mann“ von Inge und Walter Jens, danach „Der Zauberberg“ von Thomas Mann oder „Mephisto“ von Klaus Mann, Bücher von Sandor Marai (wir haben „Wandlungen einer Ehe“ gelesen) oder Mario Vargas Llosa.

Wie erhalten Sie Ihren Spaß?
Erstens mögen wir uns untereinander sehr gern und es sind im Kreis neue Freundschaften entstanden. Dann haben wir einen ausgewogenen Mix zwischen Diskussionen über das Buch und privatem Austausch. Zusätzlich organisieren wir immer mal einen Abend, an dem wir einen Film zusammen schauen (z.Bsp. „Schiller“) oder wir gehen gemeinsam ins Museum mit anschliessendem Mittagessen. Nun planen wir im Herbst ein gemeinsames Wochenende, vielleicht nach Gaienhofen/Bodensee zu Hermann Hesses Wohnhaus.

Welche Tipps oder Ratschläge würden Sie anderen Literaturkreisen geben?
Wir haben gleich zu Beginn ein Buch angelegt, in dem wir über jedes Treffen Notizen machen: Anwesenheit, Gesprächsthemen, neue Buchvorschläge und Entscheidung, Termine. So haben wir eine gute Chronik über Jahre hinweg. Am Treffen vor Weihnachten haben wir „Bücherwichtel“ gespielt: jede hat den Namen eines Mitglieds gezogen und ihr anonym ein Buch geschenkt. Das war sehr spannend.

Haben Sie nette Anekdoten, die Sie mit anderen Literaturkreisen teilen möchten?
Wir haben im November zum ersten Mal ein Treffen mit unseren Ehemännern organisiert, das war sehr harmonisch. Einige der Männer haben jetzt eine Kartenspielrunde gegründet.

Gibt es noch etwas Besonderes oder Interessantes über Ihre Gruppe, das Sie gerne erzählen möchten?
Der Literaturkreis sollte nicht aus mehr als 8-10 Mitgliedern bestehen. Es kommen meist nicht alle, aber sie sollten um einen Esstisch passen und es sollten nicht zu viele Einzelgespräche möglich sein. Die Leiterin schreibt nach den Treffen immer Rund e-mails an alle mit Zusammenfassung der Ergebnisse, neuen Terminen etc.

Die besten Buchempfehlungen und Buchtipps dieses Lesekreises und der anderen Literaturkreise des Monats haben wir für Sie zusammengestellt. » zu den Buchempfehlungen und Buchtipps

Sie sind Mitglied eines Literaturkreises und möchten Ihn gerne auf unserer Webseite vorstellen? Schreiben Sie eine kurze Mail an kontakt@mein-literaturkreis.de und überzeugen Sie uns, dass Ihre Gruppe ‘Literaturkreis des Monats’ werden soll.

Die Vorstellungen weiterer Literaturkreise oder Lesekreise finden sie hier.

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» Infos und Leseprobe

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  • Buchtipps Asien

    Unser Thema des Monats:

    Buchtipps Asien: 10 Länder – 10 Bücher

    Sie würden in Ihrem Literaturkreis gerne ein Buch aus einem ganz anderen Kulturkreis diskutieren? Wie wäre es mit Asien? Zusammen mit Litprom e.V., einem Förderer der Literatur aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der Arabischen Welt, wollen wir Ihnen empfehlenswerte Bücher aus anderen Ländern vorstellen. Den Anfang macht ASIEN!

    » zu den Buchtipps aus Asien

  • Buch des Monats April 2017

    Unser Buch des Monats:

    ‘Das Lächeln meiner Mutter’ von Delphine de Vigan

    Ein Schock: Gerade hatte Delphine de Vigan Erfolg als Schriftstellerin, da findet sie ihre Mutter – Selbstmord. Sie entscheidet sich das Leben ihrer Mutter nachzuvollziehen und schreibt ein Buch, um ihren Freitod zu verstehen.

    De Vigan gelingt nicht nur eine Annäherung an ihre Mutter, sie zeichnet auch ein Zeitbild der 50er, 60er und 70er Jahre in Frankreich. Auf dem Weg dahin läßt sie uns Leser teilhaben.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Droemer Verlag an einen Lesekreis:

    »zum Buch und der Verlosung

  • Unsere Neuentdeckung des Monats

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    ‘Unsere Seelen bei Nacht’ von Kent Haruf

    Kent Haruf (1943–2014) war ein amerik. Schriftsteller; ‘Unsere Seelen bei Nacht’ war sein letzter Roman.

    Die ältere Witwe Addie klingelt eines Abends bei Louis, ihrem Nachbarn: Ob sie nicht ab und zu die Nacht zusammen verbringen wollen? Denn nachts ist die Einsamkeit am schlimmsten. Es geht nicht um Sex, sondern um Nähe und Geborgenheit. Ein berührender und lebensweiser Roman über zweite Chancen und die Freiheit des Alters.

    Alle Romane von Kent Haruf spielen in der fiktiven Kleinstadt Holt in Colorado. Er selbst wurde in diesem US-Bundesstaat geboren, lebte lange und starb dort.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Autor des Monats: Franz Kafka

    Unser Autor des Monats:

    Franz Kafka

    Kafka war zu seinen Lebzeiten wenig bekannt. Der Qualität seiner Werke war er sich nicht bewußt.

    Er wies seinen Freund und Nachlassverwalter Max Brod an, die noch nicht veröffentlichten Texte zu vernichten. Nach seinem frühen Tod mit 40 Jahren hielt sich Brod jedoch nicht an den Wunsch Kafkas; er überarbeitete und veröffentlichte die Schriften und verhalf ihm so – posthum – zu Weltruhm. Heute gilt Kafka als einer der meistgelesene Autoren deutscher Sprache.

    Wir stellen den Autor ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket an einen Lesekreis:

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