• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Alles Licht, das wir nicht sehen
btb Verlag
EUR 11,00

* * * *  
6 Bewertungen

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Alles Licht, das wir nicht sehen

Saint-Malo 1944: Die erblindete Marie-Laure flieht mit ihrem Vater, einem Angestellten des „Muséum National d’Histoire Naturelle“, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer. Verborgen in ihrem Gepäck führen sie den wahrscheinlich kostbarsten Schatz des Museums mit sich.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert und landet auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht, die die Feindsender der Widerstandskämpfer aufzuspüren versucht. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, der die Résistance mit Daten versorgt…

Hochspannend und mit einer außergewöhnlichen Sprachkunst erzählt Anthony Doerr die berührende Geschichte von Marie-Laure und Werner, deren Lebenswege sich für einen schicksalsträchtigen Augenblick kreuzen.

Pressestimmen

„Doerr verbindet die Last der Geschichte mit der Leichtigkeit des Geschichtenerzählens.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein romantisches Buch mit Passagen voller Poesie, eine Kriegs- und Abenteuergeschichte und ein Schmöker.“ Deutschlandfunk

„Was für eine reiche Sprache! Was für eine Beobachtungsgabe! (…) Applaus!“ Westdeutsche Allgemeine

„Letztlich glückt Anthony Doerr dank kluger Balance von Schönheit und Schrecken ein rares Kunststück: ein Roman, der ebenso schonungslos wie subtil zeigt, was der Krieg aus Träumern macht.“ Kölnische Rundschau

„Ein Roman, in dem man lebt, von dem man lernt, um den man trauert, wenn man die letzte Seite gelesen hat.“ Booklist

Leseprobe von ‚Alles Licht, das wir nicht sehen‘

Mein-Literaturkreis.de Rezension
von Literaturkreismitglied Karin K., Wesel

„Wer dieses Buch in die Hand bekommt … wird sich lange (oder immer) daran erinnern!“

Bewertung des Buches: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮
Bewertung der Eignung zur Diskussion in Literaturkreisen: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮

Wer dieses Buch in die Hand bekommt – durch einen glücklichen Zufall oder die sachkundige Empfehlung von „mein-literaturkreis“ – wird sich lange (oder immer) daran erinnern!
Anfangs könnte der schnelle Wechsel von Zeiträumen und Schauplätzen störend wirken – aber er ist notwendig zur Entwicklung einer Spannung, die bis zur letzten Seite anhält.
Der rote Faden: Ein blindes Mädchen aus Paris und ein Bergmannssohn aus Essen geraten auf verschlungenen Wegen nach Saint-Malo, eine Festung an der Nordwestküste Frankreichs. Dort gerät der deutsche Soldat, ein genialer Techniker, in den Besitz eines kleinen Holzmodells, ohne zu wissen, dass sich ein ungewöhnlicher Diamant darin befindet.
Was sich hier wie eine abstruse Fantasie anhört, wird plausibel dargestellt vor dem Hintergrund exakter historischer Recherche. Zum Stil: Neben extrem brutalen Beschreibungen von Kriegsgräueln gibt es anrührende Szenen poetischer Zartheit. Beispiel: Sie (das blinde Mädchen) kann „die Tageszeit daran ablesen, wie weit sich die Blüten der Schlüsselblumen geöffnet haben“ (S. 501).

Anthony Doerr über die Entstehungsgeschichte des Buches (Dauer: 3 1/2 Minuten, Englisch)

Über Anthony Doerr

Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ (2007) veröffentlichte Doerr die Romane „Winklers Traum vom Wasser“ (2005) und „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2014), für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Der Roman, der in den USA annähernd 2 Millionen Exemplare verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt.

Webseite des Autors Anthony Doerr: www.anthonydoerr.com

Auszeichnungen

  • 2014: Andrew Carnegie Medal für Excellence in Fiction and Nonfiction für Alles Licht, das wir nicht sehen
  • 2015: Pulitzer-Preis/Belletristik für Alles Licht, das wir nicht sehen

Werke

  • 2002: The Shell Collector (Der Muschelsammler. Erzählungen 2007)
  • 2004: About Grace (Winklers Traum vom Wasser. Roman 2005)
  • 2007: Four Seasons in Rome: On Twins, Insomnia and the Biggest Funeral in the History of the World. Memoirs
  • 2010: Memory Wall. Short story collection (Memory Wall. Erzählung 2016)
  • 2014: All the Light We Cannot See (Alles Licht, das wir nicht sehen 2016)

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Unsere Neuentdeckung des Monats Mai 2018: Trennung von Katie Kitamura

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Trennung von Katie Kitamura

    Unsere Testleserin war begeistert: „… ein grandioser Roman über das Ende einer Ehe und über das Abschied nehmen.“

    Katie Kitamura wurde als Tochter japanischer Immigranten 1979 in den USA geboren. Sie arbeitet als Journalistin und Autorin.

    Trennung ist ihr fünftes Buch, aber das erste, das auf Deutsch erschienen ist. Eine Verfilmung ist in Vorbereitung.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats Mai 2018: Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro

    Unser Buch des Monats:

    ‚Was vom Tage übrig blieb‘ von Kazuo Ishiguro

    Stevens ist Butler in einem englischen Landhaus. Würde ist ihm wichtig; sein Beruf geht ihm über alles. Leider verpasst er dadurch auch eine mögliche Liebe.

    1993 wurde der Roman verfilmt mit Anthony Hopkins und Emma Thompson in den Hauptrollen.

    Kazuo Ishiguro, 1954 in Nagasaki/Japan geboren, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Großbritannien. ‚Was vom Tage übrig blieb‘ ist sein bekanntester Roman. Ishiguro erhielt 2017 den Literaturnobelpreis.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket an einen Lesekreis:
    » zum Buch

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    Im MAI diskutieren:

    +++ WAS ICH EUCH NICHT ERZÄHLTE VON CELESTE NG +++

    Im JUNI diskutieren:

    +++ DER MALER UND DAS MÄDCHEN VON MARGRIET DE MOOR +++

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Umfrage

    FÜR LESEKREISMITGLIEDER: Wie viele Bücher lesen Sie persönlich im Jahr? (inklusive der Bücher, die Sie für Ihren Lesekreis lesen)

    » Ergebnisse anzeigen

  • » hier geht’s zu weiteren Fragen unserer Umfrage für Lesekreise

  • Unser Autor des Monats März 2018: Heinrich Böll

    Unser Autor des Monats:

    Heinrich Böll

    Böll gilt als einer der bedeutendsten deutschen Autoren der Nachkriegszeit. In seinen Werken setzte er sich vor allem mit der jungen Bundesrepublik auseinander.

    1972 erhielt Böll den Literaturnobelpreis. Letzten Dezember hätte er seinen 100. Geburtstag gefeiert.

    Wir stellen Heinrich Böll ausführlich vor und verlosen mehrere Buchpakete vom dtv-Verlag an Lesekreise:
    » zum Autor