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Alles Licht, das wir nicht sehen
btb Verlag
EUR 11,00

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8 Bewertungen

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Alles Licht, das wir nicht sehen

Saint-Malo 1944: Die erblindete Marie-Laure flieht mit ihrem Vater, einem Angestellten des „Muséum National d’Histoire Naturelle“, aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer. Verborgen in ihrem Gepäck führen sie den wahrscheinlich kostbarsten Schatz des Museums mit sich.
Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert und landet auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht, die die Feindsender der Widerstandskämpfer aufzuspüren versucht. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, der die Résistance mit Daten versorgt…

Hochspannend und mit einer außergewöhnlichen Sprachkunst erzählt Anthony Doerr die berührende Geschichte von Marie-Laure und Werner, deren Lebenswege sich für einen schicksalsträchtigen Augenblick kreuzen.

Pressestimmen

„Doerr verbindet die Last der Geschichte mit der Leichtigkeit des Geschichtenerzählens.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Ein romantisches Buch mit Passagen voller Poesie, eine Kriegs- und Abenteuergeschichte und ein Schmöker.“ Deutschlandfunk

„Was für eine reiche Sprache! Was für eine Beobachtungsgabe! (…) Applaus!“ Westdeutsche Allgemeine

„Letztlich glückt Anthony Doerr dank kluger Balance von Schönheit und Schrecken ein rares Kunststück: ein Roman, der ebenso schonungslos wie subtil zeigt, was der Krieg aus Träumern macht.“ Kölnische Rundschau

„Ein Roman, in dem man lebt, von dem man lernt, um den man trauert, wenn man die letzte Seite gelesen hat.“ Booklist

Leseprobe von ‚Alles Licht, das wir nicht sehen‘

Mein-Literaturkreis.de Rezension
von Literaturkreismitglied Karin K., Wesel

„Wer dieses Buch in die Hand bekommt … wird sich lange (oder immer) daran erinnern!“

Bewertung des Buches: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮
Bewertung der Eignung zur Diskussion in Literaturkreisen: ✮ ✮ ✮ ✮ ✮

Wer dieses Buch in die Hand bekommt – durch einen glücklichen Zufall oder die sachkundige Empfehlung von „mein-literaturkreis“ – wird sich lange (oder immer) daran erinnern!
Anfangs könnte der schnelle Wechsel von Zeiträumen und Schauplätzen störend wirken – aber er ist notwendig zur Entwicklung einer Spannung, die bis zur letzten Seite anhält.
Der rote Faden: Ein blindes Mädchen aus Paris und ein Bergmannssohn aus Essen geraten auf verschlungenen Wegen nach Saint-Malo, eine Festung an der Nordwestküste Frankreichs. Dort gerät der deutsche Soldat, ein genialer Techniker, in den Besitz eines kleinen Holzmodells, ohne zu wissen, dass sich ein ungewöhnlicher Diamant darin befindet.
Was sich hier wie eine abstruse Fantasie anhört, wird plausibel dargestellt vor dem Hintergrund exakter historischer Recherche. Zum Stil: Neben extrem brutalen Beschreibungen von Kriegsgräueln gibt es anrührende Szenen poetischer Zartheit. Beispiel: Sie (das blinde Mädchen) kann „die Tageszeit daran ablesen, wie weit sich die Blüten der Schlüsselblumen geöffnet haben“ (S. 501).

Anthony Doerr über die Entstehungsgeschichte des Buches (Dauer: 3 1/2 Minuten, Englisch)

Über Anthony Doerr

Anthony Doerr, 1973 in Cleveland geboren, lebt mit seiner Frau und zwei Söhnen in Boise, Idaho. Neben Erzählungsbänden wie „Der Muschelsammler“ (2007) veröffentlichte Doerr die Romane „Winklers Traum vom Wasser“ (2005) und „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2014), für den er 2015 den Pulitzer Prize erhielt. Der Roman, der in den USA annähernd 2 Millionen Exemplare verkaufte, wurde auch in Deutschland zu einem Bestseller, und in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Für seine Erzählungen hat Doerr bislang vier Mal den renommierten O. Henry Prize erhalten, neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt er auch drei Mal den Pushcart Prize. Im Jahr 2007 wurde Anthony Doerr von der Britischen Literaturzeitschrift Granta auf die Liste der „21 Best Young American Novelists“ gesetzt.

Webseite des Autors Anthony Doerr: www.anthonydoerr.com

Auszeichnungen

  • 2014: Andrew Carnegie Medal für Excellence in Fiction and Nonfiction für Alles Licht, das wir nicht sehen
  • 2015: Pulitzer-Preis/Belletristik für Alles Licht, das wir nicht sehen

Werke

  • 2002: The Shell Collector (Der Muschelsammler. Erzählungen 2007)
  • 2004: About Grace (Winklers Traum vom Wasser. Roman 2005)
  • 2007: Four Seasons in Rome: On Twins, Insomnia and the Biggest Funeral in the History of the World. Memoirs
  • 2010: Memory Wall. Short story collection (Memory Wall. Erzählung 2016)
  • 2014: All the Light We Cannot See (Alles Licht, das wir nicht sehen 2016)

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    Unser Buch des Monats:

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    Die Geschichte des Buches könnte ungewöhlicher nicht sein:
    Jamil Ahmad, geboren 1931, war pakistanischer Staatsbeamter in der Grenzregion. Anfang der 70er Jahre schrieb er den knapp 200-seitigen Text. Doch kein Verlag interessierte sich für das Manuskript. 35 Jahre später erzählt ihm sein Bruder von einem Literaturwettbewerb. Der Text erregt Aufmerksamkeit, findet einen Verleger in London. Das Buch wird für renommierte Literaturpreise nominiert und in mehrere Sprachen übersetzt. 2013 erscheint es auf Deutsch. 2014 stirbt der Ahmad.

     

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
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  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2018: Ein gutes Buch kommt selten allein – Das große Lesekreis-Handbuch von Kerstin Hämke

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

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    Was ist schöner als eine gute Geschichte? Eine gute Geschichte, die man mit jemandem teilen kann!

    Immer mehr Menschen treffen sich in Lesekreisen, um neue Literatur kennenzulernen und sich über ihre Lektüre auszutauschen. Kerstin Hämke zeigt, wie man selbst einen Lesekreis gründen kann und wie bestehende Gruppen für Abwechslung sorgen können.

    Ergänzt wird der Ratgeber durch 50 Buchtipps mit ausführlichen Diskussionsvorschlägen.

    Kerstin Hämke ist Gründerin von Mein-Literaturkreis.de, der größten Ratgeber- und Empfehlungsplattform für Lesekreise im deutschsprachigen Raum.

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