• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Das Schloß
Suhrkamp Verlag
EUR 4,48

* * * *  
1 Bewertung

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Das Schloß

Das Schloß, Kafkas letzter großer Roman, erzählt von K., der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch K.s Versuche, ins Schloß zu gelangen, scheitern ebenso wie sein Bemühen, im Dorf seinen Platz zu finden; und sein Kampf gegen die allgegenwärtige, anonyme und undurchdringliche Bürokratie der Schloßverwaltung endet für ihn in einem Dickicht aus Geheimnissen und Erniedrigungen.

Das Schloß, der letzte große Roman von Franz Kafka, erzählt vom Kampf des Landvermessers K. gegen die allgegenwärtige, groteske Bürokratie einer geheimnisvollen Schloßverwaltung. Doch je verzweifelter K. kämpft, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel.

Leseprobe von ‚Das Schloß‘

Über Franz Kafka

Franz Kafka wurde 1883 in Prag geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte.

Sein Vater Herman Kafka kam aus einfachen Verhältnissen; er arbeitete als reisender Vertreter und machte sich dann als Großhändler selbständig. Seine Mutter Julie kam aus einer wohlhabenden Familie, hatte eine gute Ausbildung und arbeitete viel im gemeinsamen Geschäft mit.
Kafka setzte sich in seinen Werken umfangreich mit dem Verhältnis zu seinem Vater auseinander; die Beziehung zu seiner Mutter stand eher im Hintergrund.

Kafka studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Prag und schloss mit der Promotion ab. Nach einem obligatorischen Praktikum arbeitete er bei Versicherungen, von 1908 – 1922 bei der halbstaatlichen „Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt für das Königreich Böhmen“ in Prag. Seine Arbeit bezeichnete er oft als „Brotberuf“, der ihm allerdings die zeitliche und finanzielle Möglichkeit zum Schreiben bot. So arbeitete er normalerweise von 8-14 Uhr und schlief nachmittags, um dann in der Nacht zu schreiben.

Kafka hatte ein zwiespältiges Verhältnis zu Frauen. Er hatte einige Male eine Freundin, war mehrmals verlobt, heiratete jedoch nie. Seine vielen Briefe an seine Freundinnen und Tagebucheintragungen vermitteln den Eindruck, sein Liebesleben habe sich im Wesentlichen als postalisches Konstrukt vollzogen.

1917 erkrankte Kafka an einer (damals nicht heilbaren) Lungentuberkulose. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich trotz zahlreicher langer Kuraufenthalte von Jahr zu Jahr. 1923 griff die Tuberkulose auch auf den Kehlkopf über. Kafka starb am 3. Juni 1924 mit nur 40 Jahren in einem Sanatorium. Begraben wurde er auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Prag-Strašnice.

Ausführliche Informationen zu Franz Kafka

Wir haben eine ausführliche Autorenseite zu Frank Kafka erstellt, die eine ausführliche Biografie, eine Übersicht seiner Werke und Hintergrundinfos zu seiner Sprache und Nationalität, der Beziehung zu seinem Vater sowie eine Liste ergänzender Bücher zu Kafkas Leben enthält. Dort finden Sie auch ein Video sowie ein Interview mit seinem Biografen Reiner Stach.
» zur Franz Kafka-Autorenseite

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Umfrage

    Woher beziehen Sie normalerweise die Bücher, die Sie in Ihrem Literaturkreis lesen? (Bitte markieren Sie alle zutreffenden Antworten.)

    » Ergebnisse anzeigen

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    UNSER NÄCHSTES BUCH:

    +++ BLAUSCHMUCK VON KATHARINA WINKLER +++

    Im Dezember lesen und im Januar diskutieren.

    UNSER AKTUELLES BUCH:

    +++ DIE GESCHENKE MEINER MUTTER VON CECILIE ENGER +++

    Im November lesen und im Dezember diskutieren.

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Thema des Monats: Literaturkalender 2018

    Unser Thema des Monats:

    Literaturkalender 2018

    Kalender sind tolle Geschenke – für andere und sich selbst. Und wer gerne Bücher liest, wird literarische Kalender lieben. Wir stellen über fünfzig Literaturkalender ausführlich vor und verlosen mehrere Kalender-Pakete an Lesekreise:

    »zum Special ‚Literaturkalender‘

    »zu den einzelnen Literaturkalendern

  • Unser Autor des Monats September 2017: Mitch Albom

    Unser Autor des Monats:

    Mitch Albom

    Der Journalist Mitch Albom veröffentlichte vor genau 20 Jahren mit ‚Dienstags bei Morrie‘ die Gespräche mit seinem todkranken Lehrer.

    Inzwischen ist das Buch eines der meistverkauften Titel über Lebenserinnerungen – weltweit wurden über 15 Mio. Exemplare verkauft. Aber auch seine nächsten Bücher, wie beispielsweise ‚Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen‘, sind sehr erfolgreich.

    Wir stellen Mitch Albom ausführlich vor:
    » zum Autor

  • Unsere Neuentdeckung des Monats September 2017: ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Neuentdeckung des Monats:

    ‚Das perfekte Leben des William Sidis‘ von Morten Brask

    Er gilt als einer der intelligentesten Menschen aller Zeiten. Man schätzte seinen Intelligenzquotienten auf über 250. Mit 6 Monaten kann er sprechen, mit 18 Monaten bereits eine Zeitung lesen. Mit 6 Jahren beherrscht er 10 Sprachen. Der Amerikaner William Sidis war um 1900 ein Wunderkind.

    Trotzdem kennt ihn heute kaum jemand. Das wird sich hoffentlich nun ändern, denn der dänische Autor und Historiker Morten Brask erzählt in seinem Debütroman das Leben dieses außergewöhnlichen Genies.

    Mit großem Einfühlungsvermögen fühlt er sich dabei in die Psyche seines Protagonisten hinein. Es entsteht das Bild eines einzigartigen Menschen.

    Wir stellen das Buch und den Autor ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats September 2017: ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Buch des Monats:

    ‚Einfach so‘ von Lily Brett

    Einfach so erzählt die Geschichte einer Frau, die in New York zu Hause ist. Sie schreibt Nachrufe für eine Zeitung, lebt mit ihrem Ehemann, einem Künstler, in einem weitläufigen Loft, hat drei aufmüpfige, aber wohlgeratene Kinder, und wenig Außergewöhnliches drängt sich in den Ablauf ihrer Tage. Das Außergewöhnliche liegt in ihr selbst, in ihrer Art, die Umwelt wahrzunehmen.

    Lily Brett, geboren 1946, ist eine australisch-amerikanische Autorin. Mit diesem Buch, erschienen 1995, wurde sie bekannt.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Werbung Sidebar rechts

    Anzeige

    Für Fans intelligenter Krimis!

    Werbung-Noll-Der-MittagstischNelly kocht für zahlende Mittagsgäste, darunter ein hübscher Elektriker. Leider ist er in Begleitung. Doch die hat eine Allergie …

    Ingrid Noll, die Grande Dame der Krimis, serviert eine Kriminalkomödie.

    » Infos und Leseprobe

    FOLGEN SIE DIOGENES: 
     auf Facebook