• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Das Schloß
Suhrkamp Verlag
0

* * * *  
3 Bewertungen

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Das Schloß

Das Schloß, Kafkas letzter großer Roman, erzählt von K., der vom Grafen eines ländlich gelegenen Schlosses als Landvermesser beauftragt wird. Doch K.s Versuche, ins Schloß zu gelangen, scheitern ebenso wie sein Bemühen, im Dorf seinen Platz zu finden; und sein Kampf gegen die allgegenwärtige, anonyme und undurchdringliche Bürokratie der Schloßverwaltung endet für ihn in einem Dickicht aus Geheimnissen und Erniedrigungen.

Das Schloß, der letzte große Roman von Franz Kafka, erzählt vom Kampf des Landvermessers K. gegen die allgegenwärtige, groteske Bürokratie einer geheimnisvollen Schloßverwaltung. Doch je verzweifelter K. kämpft, desto weiter entfernt er sich von seinem Ziel.

Leseprobe von ‚Das Schloß‘

Über Franz Kafka

Franz Kafka wurde 1883 in Prag geboren, das damals zu Österreich-Ungarn gehörte.

Sein Vater Herman Kafka kam aus einfachen Verhältnissen; er arbeitete als reisender Vertreter und machte sich dann als Großhändler selbständig. Seine Mutter Julie kam aus einer wohlhabenden Familie, hatte eine gute Ausbildung und arbeitete viel im gemeinsamen Geschäft mit.
Kafka setzte sich in seinen Werken umfangreich mit dem Verhältnis zu seinem Vater auseinander; die Beziehung zu seiner Mutter stand eher im Hintergrund.

Kafka studierte Rechtswissenschaften an der Universität in Prag und schloss mit der Promotion ab. Nach einem obligatorischen Praktikum arbeitete er bei Versicherungen, von 1908 – 1922 bei der halbstaatlichen „Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt für das Königreich Böhmen“ in Prag. Seine Arbeit bezeichnete er oft als „Brotberuf“, der ihm allerdings die zeitliche und finanzielle Möglichkeit zum Schreiben bot. So arbeitete er normalerweise von 8-14 Uhr und schlief nachmittags, um dann in der Nacht zu schreiben.

Kafka hatte ein zwiespältiges Verhältnis zu Frauen. Er hatte einige Male eine Freundin, war mehrmals verlobt, heiratete jedoch nie. Seine vielen Briefe an seine Freundinnen und Tagebucheintragungen vermitteln den Eindruck, sein Liebesleben habe sich im Wesentlichen als postalisches Konstrukt vollzogen.

1917 erkrankte Kafka an einer (damals nicht heilbaren) Lungentuberkulose. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich trotz zahlreicher langer Kuraufenthalte von Jahr zu Jahr. 1923 griff die Tuberkulose auch auf den Kehlkopf über. Kafka starb am 3. Juni 1924 mit nur 40 Jahren in einem Sanatorium. Begraben wurde er auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Prag-Strašnice.

Ausführliche Informationen zu Franz Kafka

Wir haben eine ausführliche Autorenseite zu Frank Kafka erstellt, die eine ausführliche Biografie, eine Übersicht seiner Werke und Hintergrundinfos zu seiner Sprache und Nationalität, der Beziehung zu seinem Vater sowie eine Liste ergänzender Bücher zu Kafkas Leben enthält. Dort finden Sie auch ein Video sowie ein Interview mit seinem Biografen Reiner Stach.
» zur Franz Kafka-Autorenseite

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Unsere Neuentdeckung des Monats Juli 2018: Kaltenbruch von Michaela Küpper

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Kaltenbruch von Michaela Küpper

    Der spannende Roman spielt im Jahr 1954 und beschreibt anhand eines Kriminalfalls die Spuren, die Chaos und Leid bei den vom Krieg Traumatisierten hinterlassen haben. Ein Roman, der auf beklemmende Weise die Nachkriegsjahre heraufbeschwört.

    Michaela Küpper wurde im Rheinland geboren und wohnt dort heute wieder. Sie arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats Juli 2018: Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern von Randi Crott und Lillian Crott Berthung

    Unser Buch des Monats:

    ‚Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern‘ von Randi Crott und Lillian Crott Berthung

    Norwegen, 1942: Lillian und Helmut verlieben sich. Doch die Liebe eines norwegischen Mädchens zu einem deutschen Wehrmachtssoldaten gilt als Verrat, denn Deutschland hat Norwegen besetzt. Außerdem hat Helmut ein Geheimnis: Er ist der Sohn einer Jüdin.

    2016 wurde die Lebensgeschichte von Lillian Crott Berthung als Dokumentarfilm verfilmt.

    Randi Crott ist Radio- und Fernseh-Journalistin. Zusammen mit ihrer Mutter rekonstruiert sie den Lebensweg ihrer Eltern. Sehr bewegend!

    Wir stellen das Buch und die Autorinnen ausführlich vor und verlosen mehrere Buchpakete vom Dumont-Verlag an Lesekreise:
    » zum Buch

  • Unser Autor des Monats Juli 2018: Julian Barnes

    Unser Autor des Monats:

    Julian Barnes

    Julian Barnes ist einer der wichtigsten zeitgenössischen britischen Autoren.

    Mit Flauberts Papagei, seinem dritten Roman, gelang Barnes 1984 der internationale Durchbruch. Mit mehreren seiner Bücher stand er auf der Shortlist des renommierten Man Booker Prize, den er 2011 für ‚Vom Ende einer Geschichte‘ erhielt.

    Wir stellen Julian Barnes ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Verlag Kiepenheuer & Witsch an einen Lesekreis:
    » zum Autor

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    Im JULI diskutieren:

    +++ VOM ENDE EINER GESCHICHTE VON JULIAN BARNES +++

    Im AUGUST diskutieren:

    +++ DER REPORT DER MAGD VON MARGARET ATWOOD +++

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Umfrage

    FÜR LESEKREISMITGLIEDER: Wie viele Bücher lesen Sie persönlich im Jahr? (inklusive der Bücher, die Sie für Ihren Lesekreis lesen)

    » Ergebnisse anzeigen

  • » hier geht’s zu weiteren Fragen unserer Umfrage für Lesekreise