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Moby Dick

Seit er auf hoher See im Kampf mit dem legendären weißen Wal ein Bein verloren hat, ist Ahab, der selbstherrliche Kapitän des Walfängers „Pequod“, von grenzenlosem Hass erfüllt. Von Rachegelüsten getrieben und ohne Rücksicht auf Verluste macht sich Ahab auf die erbitterte Jagd nach seinem gespenstischen Widersacher. Mit „Moby Dick“ schuf Herman Melville im Gewand eines packenden Seefahrer- und Abenteuerromans eine grandiose Allegorie auf die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals.

Pressestimmen

Die Geschichte des zu allem entschlossenen Kapitäns Ahab und seiner dramatischen Jagd auf den weißen Wal Moby Dick ist »eine der wildesten, mitreißendsten und gedankenreichsten Lektüren, die man zwischen zwei Buchdeckeln finden kann«. Spiegel Online

Über Moby Dick von Herman Melville

Im Buch verarbeitete Melville einige eigene Erfahrungen: Von 1841 bis April 1843 arbeitete er auf verschiedenen Schiffen. Zunächst auf dem Walfänger Acushnet, von dem er ein Jahr später auf der Insel Nuku Hiva desertierte. Von dort floh er auf dem australischen Walfänger Lucy Ann gelangte nach Tahiti (Gesellschaftsinseln). Anschließend heuerte er als Bootssteuerer auf dem Walfänger Charles and Henry aus Nantucket an.

1850 begann Melville die Erlebnisse auf der Acushnet und der Charles and Henry zu verarbeiten. Der zunächst in England in drei Bänden unter dem Titel The Whale erschienene und seinem Freund, dem Schriftsteller Nathaniel Hawthorne, gewidmete Roman erzählt aus der Perspektive des Ich-Erzählers Ismael die Fangreise und Geschichte des Walfangschiffes Pequod und seines Kapitäns Ahab, der von der Jagd nach dem legendären weißen Pottwal besessen ist. Neben diesem zentralen Handlungsfaden sind weit überwiegend philosophische, halbwissenschaftliche, geschichtliche und mythologische Betrachtungen des Autors eingeflochten.

Zum Buch schrieb er 1851 seinem britischen Verleger Richard Bentley: „Im kommenden Spätherbst sollte ich mit einem neuen Werk fertig sein […] ein Abenteuerroman, der auf gewissen wilden Legenden aus den Pottwalfanggebieten im Süden gründet, ausgeschmückt mit den eigenen persönlichen Erfahrungen des Autors aus seiner mehr als zweijährigen Zeit als Harpunier […] Ich wüßte nicht, dass das behandelte Thema jemals von einem Romancier, ja überhaupt von irgendeinem Schriftsteller in angemessener Weise bearbeitet worden wäre.“

Der Roman erschien 1851 in London und New York. Die Rezensionen waren neutral bis – in den USA – sehr negativ. Das vernichtende Urteil der amerikanischen Kritiker hatte vor allem zwei Gründe: Zum einen war der Literaturbetrieb in den USA seinerzeit stark religiös geprägt, Melville aber spottet in Moby Dick immer wieder über traditionelle Religion. Zum anderen war Melville durch stark autobiografische Romane (bspw. Taipi) aus der Südsee bekannt geworden, die großen Erfolg hatten. Moby Dick jedoch war ein ganz anderes und neuartiges Buch, das oft auf Verständnislosigkeit stieß.

Melville und Moby Dick gerieten rasch in Vergessenheit. Zu seinen Lebzeiten wurde das Buch nur 3.000 Mal verkauft.

Melville erlebte die Wiederentdeckung seines größten Buchs nicht mehr. Seit den 1920er  Jahren gilt das Buch als Klassiker sowohl der US-amerikanischen als auch der Weltliteratur. (Informationen basierend auf Wikipedia.de)

Über Herman Melville

Herman Melville, geboren am 1. August 1819 in New York, stammte aus einer verarmten Kaufmannsfamilie. Ab 1839 war er Matrose, unter anderem auf Walfangschiffen. 1844 kehrte er in die USA zurück und arbeitete als freier Schriftsteller. 1851 schrieb er Moby Dick, der Roman verkaufte sich zu seinen Lebezeiten nur 3000-mal und ist heute einer der wichtigsten Romane der Weltliteratur. Melville starb am 28. September 1891 in New York.

Wir haben zu Herman Melville eine ausführliche Autorenseite zusammengestellt, mit weiterführenden Infos zu seinem Leben, einer Übersicht seiner Werke, einem Video mit seiner Biografie, etc. » zur Herman-Melville-Autorenseite

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