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Shylock

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Shylock

Der reiche Kunstsammler Simon Strulovitch aus Manchester hat Sorgen: Seine aufmüpfige Tochter Beatrice ist in die Kreise der leichtlebigen Erbin Plurabelle und ihres persönlichen Assistenten D’Anton geraten. Nicht der richtige Umgang für ein jüdisches Mädchen, klagt Strulovitch seinem Zufallsbekannten Shylock. Dieser rät zur Zurückhaltung. Doch als Beatrice sich auch noch mit dem Fußball-Beau und Unterwäsche-Modell Howsome einlässt, sieht ihr Vater rot. Er verlangt, dass der junge Mann zum Judentum konvertiert. Mit Hilfe einer kleinen Operation ließe sich heute manches arrangieren. Aber das Leben hält nicht nur für Strulovitch ein paar Lektionen bereit.

Howard Jacobson fragt in diesem tiefsinnigen, gleichzeitig amüsanten und stellenweise irrwitzigen Roman: Was macht einen Mensch zum Juden? Und was heißt es, Jude zu sein in einer säkularen Welt? – Ein höchst burlesker Umgang mit dem vermeintlichen Antisemitismus des umstrittensten Dramas von Shakespeare.

Pressestimmen

„Jacobson macht aus einer Tragödie einen heiteren Roman, in dem er danach fragt, was einen Juden zum Juden macht und was das bedeutet.“ (Salzburger Nachrichten, Anton Thuswaldner)

„Die langen, oftmals witzigen, manchmal aberwitzigen, aber auch tiefgründigen Gespräche dieser beiden alten Männer sind das starke Zentrum des Romans.“ (F.A.Z., Tobias Döring)

„Jacobson gelingt es in seinem Buch fabelhaft, den im England des Jahres 1594 uraufgeführten Stoff in die Gegenwart zu transportieren.“ (Berner Zeitung, Peter Henning)

„Howard Jacobsons Roman ist ein konzentrierter Dialog, der Shakespeares Themen in die Gegenwart transponiert.“ (NDR Kultur „Neue Bücher“, Jochanan Shelliem)

„Faszinierendes Projekt zum vierhundertsten Todestag von William Shakespeare: Acht bekannte Autoren machen aus seinen Theaterstücken jeweils einen neuen Roman.“ (F.A.Z.)

„In diesen langen, brillanten Dialogen fasst Jacobson alle Nuancen des Shakespeare’schen Konflikts zwischen Shylock und Antonio, dem christlichen Kaufmann von Venedig.“ (Frankfurter Rundschau, Sylvia Staude)

Leseprobe von Shylock‘

Über Howard Jacobson

Howard Jacobson, Jahrgang 1942, hat bereits mehrere Romane und Sachbücher geschrieben. 2010 erhielt er für „Die Finkler-Frage“ den Man Booker Prize, den wichtigsten Literaturpreis der angelsächsischen Welt. Shakespeare hat ihn sein Leben lang begleitet; bereits in seiner allerersten Veröffentlichung beschäftigte er sich mit dem englischen Nationaldichter. Nun kehrt er mit einer Neuerzählung des „Kaufmanns von Venedig“ zu ihm zurück – für Jacobson „das verstörendste Schauspiel aus der Feder des Dramatikers, aber für einen britischen Romancier, der zufällig noch Jude ist, auch die größte Herausforderung“.

Über das Shakespeare-Projekt

8 Werke von Shakespeare werden von 8 renommierten Autoren neu erzählt. Dabei sind:

Howard Jacobson: Shylock (Der Kaufmann von Venedig)
Anne Tyler: Die störrische Braut (Der widerspenstigen Zähmung)
Jeanette Winterson: Der weite Raum der Zeit (Das Wintermärchen)

2017 und 2018 erscheinen:
Margaret Atwood: Der Sturm (neu erzählt)
Tracy Chevalier: Othello (neu erzählt)
Gillian Flynn: Hamlet (neu erzählt)
Jo Nesbo: Macbeth (neu erzählt)
Edward St Aubyn: König Lear (neu erzählt)

Webseite zum Buch-Projekt: www.shakespeare-projekt.de

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    Unsere Neuentdeckung des Monats:

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    Am Beispiel eines fiktiven Dorfes erzählt die Autorin vom Strukturwandel der Landwirtschaft ab den 1960er Jahren und seine Auswirkungen auf das Leben der Bewohner bis heute. Hansens erster Roman »Altes Land« wurde 2015 zum »Lieblingsbuch des unabhängigen Buchhandels« gekürt.

    Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es außer Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Nach einem Sprachenstudium und einer Promotion in Linguistik arbeitet sie heute als Autorin für Hörfunk und Print.

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  • Unser Taschenbuch des Monats: Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Unsere Taschenbuch des Monats:

    Das Sandkorn von Christoph Poschenrieder

    Ein Mann streut Sand aus Süditalien auf den Straßen von Berlin aus. In Zeiten des Kriegs ist solch ein Verhalten nicht nur seltsam, sondern verdächtig. Der Kommissar, der den Fall übernimmt, stößt unter dem Sand auf eine Geschichte von Liebe und Tabu zwischen zwei Männern und einer Frau. Ein Zeitbild von 1914, aus drei ungewöhnlichen Perspektiven.

    Das Buch wurde 2014 für den Deutschen Buchpreis nominiert.

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