• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Paula
Suhrkamp Verlag
EUR 10,00

* * * *  
5 Bewertungen

Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Paula

»Hör mir zu, Paula, ich werde dir eine Geschichte erzählen, damit du, wenn du erwachst, nicht gar so verloren bist.« Das Unfaßbare geschah im Dezember 1991, als lsabel Allendes Tochter Paula plötzlich schwer erkrankte und kurz darauf ins Koma fiel. Eine heimtückische Stoffwechselkrankheit hatte die lebensfrohe junge Frau jäh niedergeworfen, im Herbst 1992 starb sie. Das Schicksal ihrer Tochter wurde für lsabel Allende zur schwersten Prüfung ihres Lebens. Um die Hoffnung nicht zu verlieren, schrieb sie, der Tochter zur Erinnerung und sich selbst zur Tröstung.

Pressestimmen

„Isabel Allende ist die Königin der Gefühle!“ El Mundo

Eine Hymne auf das Leben.“ Stern

Mit Paula ist Isabel Allende zweifellos – und in doppelter Hinsicht – das Buch ihres Lebens gelungen.“ Bayerischer Rundfunk

Leseprobe ‚Paula‘ von Isabel Allende

Über Isabel Allende

Isabel Allende wurde am 2. August 1942 in Lima/Peru geboren. Nach Pinochets Militärputsch am 11. September 1973 ging sie mit ihrem Mann und den zwei Kindern, Paula und Nicholás, ins Exil nach Venezuela. 1981 starb ihr Großvater im Alter von 99 Jahren. Sie begann, ihm einen Brief zu schreiben. Daraus entwickelte sich ihr erster Roman Das Geisterhaus, der 1982 erschien und ein Welterfolg wurde. (Der dänische Regisseur Bille August verfilmte 1993 mit Jeremy Irons, Meryl Streep, Winona Ryder, Glenn Close und Antonio Banderas.) 1988 während eines Besuches in Kalifornien traf sie ihren zweiten und jetzigen Ehemann Willie C. Gordon,  ab dann lebte Isabel Allende in San Rafael/USA. 1990 kehrte sie das erste Mal nach 15 Jahren im Exil in ihre Heimat Chile zurück, um dort einen Literaturpreis entgegenzunehmen. Bevor Allende sich auf die Schriftstellerei konzentrierte, arbeitete sie unter anderem als Fernseh-Moderatorin und war Herausgeberin verschiedener Zeitschriften. 1992 starb ihre Tochter Paula nach mehrmonatigem Koma an einer seltenen Stoffwechselkrankheit. Der dänische Regisseur Bille August verfilmte 1993 ihren ersten und bekanntesten Roman ‚Das Geisterhaus‘. 1996 gründete sie die ‚Isabel Allende Foundation‘ in Erinnerung an ihre Tochter. Ziel ist die Unterstützung der Rechte von Frauen und Kindern. 2003 wurde Allende us-amerikanische Staatsbürgerin. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien.

Isabel Allende schrieb bislang rund 20 Bücher. Von ihren Büchern, in 35 Sprachen übersetzt, wurden mehr als 57 Millionen Exemplare verkauft. Wenn sie mit dem Schreiben an einem neuen Buch beginnt, hat sie ein Ritual: Jedes Buch startet sie am 8. Januar; so wie einst ihr erstes und erfolgreichstes Buch ,Das Geisterhaus.

Webseite von Isabel Allende (in Englisch und Spanisch): www.isabelallende.com

Deutsche Webseite von Isabel Allende, betreut von ihrem deutschen Verlag Suhrkamp: www.suhrkamp.de/isabel-allende_939.html

Christiane von Korff besuchte Isabel Allende kurz vor Ihrem 70. Geburtstag 2012 in ihrem Haus in Kalifornien und führte mit ihr ein ausführliches und persönliches Gespräch: Isabel Allende erzählt über ihr Verständnis vom Schreiben, über ihre Bücher und über die Bedeutung, die das Schreiben für sie hat. (Dauer des Videos: 10 Minuten)

Auszeichnungen

Isabel Allende erhielt unzählige Auszeichnungen in mehr als 15 Ländern, darunter u.a.

  • Gabriela Mistral Inter-American Prize for Culture (Chile) 1990
  • Dorothy and Lillian Gish Prize 1998
  • Premio Nacional de Literatura de Chile 2010
  • Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis (Dänemark) 2012

Zudem wurden ihr 12 internationale Ehrendoktorwürden verliehen.

Werke von Isabel Allende

  • Das Geisterhaus, 1982 (La casa de los espíritus)
  • La gorda de porcelana, 1984 (nicht in Deutschland erschienen)
  • Von Liebe und Schatten, 1984 (De amor y de sombra)
  • Eva Luna, 1987 (Eva Luna)
  • Die Geschichten der Eva Luna, 1989 (Cuentos de Eva Luna)
  • Der unendliche Plan, 1991 (El plan infínito)
  • Paula, 1994 (Paula)
  • Aphrodite. Eine Feier der Sinne, 1997 (Afrodita. Cuentos, recetas y otros afrodisiacos)
  • Fortunas Tochter, 1998 (Hija de la fortuna)
  • Porträt in Sepia, 2000 (Retrato en sepia)
  • Die Stadt der wilden Götter, 2002 (La ciudad de las bestias)
  • Mein erfundenes Land, 2003 (Mi país inventado)
  • Im Reich des Goldenen Drachen, 2003 (El reino del dragón de oro)
  • Im Bann der Masken, 2004 (El bosque de los pigmeos)
  • Zorro, 2005 (Zorro)
  • Inés meines Herzens, 2006 (Inés del alma mia)
  • Das Siegel der Tage, 2007 (La suma de los días)
  • Die Insel unter dem Meer, 2009 (La isla bajo el mar)
  • Ein diskretes Wunder, 2010
  • Mayas Tagebuch, 2012 (El cuaderno de Maya)
  • El juego de Ripper, 2014

Weiterführende Literatur

Isabel Allende von Martina Mauritz, erschienen in der Suhrkamp Reihe Basisbiographien

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Unsere Neuentdeckung des Monats Juli 2018: Kaltenbruch von Michaela Küpper

    Unsere Neuentdeckung des Monats:

    Kaltenbruch von Michaela Küpper

    Der spannende Roman spielt im Jahr 1954 und beschreibt anhand eines Kriminalfalls die Spuren, die Chaos und Leid bei den vom Krieg Traumatisierten hinterlassen haben. Ein Roman, der auf beklemmende Weise die Nachkriegsjahre heraufbeschwört.

    Michaela Küpper wurde im Rheinland geboren und wohnt dort heute wieder. Sie arbeitet als freie Autorin, Redakteurin und Illustratorin.

    Wir stellen das Buch und die Autorin ausführlich vor:
    » zum Buch

  • Unser Buch des Monats Juli 2018: Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern von Randi Crott und Lillian Crott Berthung

    Unser Buch des Monats:

    ‚Erzähl es niemandem! Die Liebesgeschichte meiner Eltern‘ von Randi Crott und Lillian Crott Berthung

    Norwegen, 1942: Lillian und Helmut verlieben sich. Doch die Liebe eines norwegischen Mädchens zu einem deutschen Wehrmachtssoldaten gilt als Verrat, denn Deutschland hat Norwegen besetzt. Außerdem hat Helmut ein Geheimnis: Er ist der Sohn einer Jüdin.

    2016 wurde die Lebensgeschichte von Lillian Crott Berthung als Dokumentarfilm verfilmt.

    Randi Crott ist Radio- und Fernseh-Journalistin. Zusammen mit ihrer Mutter rekonstruiert sie den Lebensweg ihrer Eltern. Sehr bewegend!

    Wir stellen das Buch und die Autorinnen ausführlich vor und verlosen mehrere Buchpakete vom Dumont-Verlag an Lesekreise:
    » zum Buch

  • Unser Autor des Monats Juli 2018: Julian Barnes

    Unser Autor des Monats:

    Julian Barnes

    Julian Barnes ist einer der wichtigsten zeitgenössischen britischen Autoren.

    Mit Flauberts Papagei, seinem dritten Roman, gelang Barnes 1984 der internationale Durchbruch. Mit mehreren seiner Bücher stand er auf der Shortlist des renommierten Man Booker Prize, den er 2011 für ‚Vom Ende einer Geschichte‘ erhielt.

    Wir stellen Julian Barnes ausführlich vor und verlosen ein Buchpaket vom Verlag Kiepenheuer & Witsch an einen Lesekreis:
    » zum Autor

  • UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    Im JULI diskutieren:

    +++ VOM ENDE EINER GESCHICHTE VON JULIAN BARNES +++

    Im AUGUST diskutieren:

    +++ DER REPORT DER MAGD VON MARGARET ATWOOD +++

    Jeden Monat ein neues Buch diskutieren.

    >> Zur Anmeldung

  • Umfrage

    FÜR LESEKREISMITGLIEDER: Wie viele Bücher lesen Sie persönlich im Jahr? (inklusive der Bücher, die Sie für Ihren Lesekreis lesen)

    » Ergebnisse anzeigen

  • » hier geht’s zu weiteren Fragen unserer Umfrage für Lesekreise