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Idioten. Fünf Märchen

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Idioten. Fünf Märchen

Was, wenn einem eine Fee einen Wunsch gewährt? Einziger Haken: Die Klassiker, also Wünsche betreffend Unsterblichkeit, Gesundheit, Geld und Liebe, sind ausgeschlossen. Außerdem hat, wie alles im Leben, auch die Wunscherfüllung zwei Seiten. Fünf moderne Märchen über Menschen, die sich lieber blind den Kopf einrennen, als einen Blick auf sich selber zu wagen – Menschen also wie Sie und ich.

Mehr zum Inhalt

Stellen Sie sich vor, zu Ihnen käme eine Fee und Sie hätten einen Wunsch frei. Keine Fee, wie man sie sich normalerweise vorstellt, eher eine trockene Sachbearbeiterin mit Mittagspause, prallem Terminkalender und Überstunden. Sie würde Ihnen erklären, daß Wünsche in den Bereichen Unsterblichkeit, Gesundheit, Geld und Liebe ausgeschlossen sind. Und sie würde Sie darauf hinweisen, daß Wunscherfüllungen nicht immer genau das bewirken, was sich die Wünschenden vorstellen. Denn wie alles im Leben hat auch eine Wunscherfüllung mindestens zwei Seiten. Vielleicht würden Sie tatsächlich anfangen, über einen Wunsch nachzudenken, und sei es nur, weil Sie glauben, Sie hätten nichts zu verlieren. Aber würde Ihnen ein Wunsch – der Wunsch – einfallen? Oder würden Sie sich wie die meisten für das entscheiden, was die Fee als das Teuerste zum Anfassen im Angebot hat: eine Geschirrspülmaschine? Sicher helfen Ihnen bei der Wunschfindung Arjounis fünf Feen-Märchen. Was zum Beispiel wünscht sich der Vizechef einer Werbefirma, den sein Bemühen um Gemeinschaftssinn bei den Angestellten völlig isoliert hat? Oder der junge hochbegabte Filmregisseur, der vor lauter Angst vorm Scheitern auf den Mut fürs Gelingen verzichtet? Oder die Mutter, die ihren Sohn auf Teufel komm raus vor der Hölle bewahren will? Lesen Sie über den Groschenromanautor, der eine Form sucht, um die Geschichte seines Lebens aufzuschreiben, und einen Inhalt findet, und über den erfolglosen Journalisten, der an die Tische der Kulturschickeria möchte und im Schoß der Familie landet. Vielleicht wählen Sie anschließend tatsächlich die Geschirrspülmaschine, aber dann mit gutem Grund.

Pressestimmen

„Jakob Arjouni ist ein guter, phantsievoller Geschichtenerzähler. Ich versichere Ihnen, Sie werden staunend und vergnügt lesen.“ Elke Heidenreich

„Arjouni gestaltet seine sympathischen Erzählwelten mit beiläufiger Könnerschaft und lockt mit leichter Hand auch die großen Themen in bescheidene Miniaturen.“ Tobias Döring / FAZ

Leseprobe

Über Jakob Arjouni

Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte. Es folgten drei weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.

Nachruf auf Jakob Arjouni

Rede seines Freundes Christian Seiler bei seiner Beerdigung am 26. Januar 2013; veröffentlicht im Diogenes Magazin

Auszeichnungen

  • 1987: Baden-Württembergischer Autorenpreis für das deutschsprachige Jugendtheater für sein Theaterstück ›Nazim schiebt ab‹.
  • 1992: Deutscher Krimi Preis für ›Ein Mann, ein Mord‹.

Weitere Bücher von Jakob Arjouni

Kayankaya-Krimis

  • Happy Birthday, Türke! Kayankayas erster Fall. (1987) (von Doris Dörrie verfilmt)
  • Mehr Bier. Kayankayas zweiter Fall. (1987)
  • Ein Mann, ein Mord. Kayankayas dritter Fall. (1991)
  • Kismet. Kayankayas vierter Fall. (2001)
  • Bruder Kemal. Ein Kayankaya-Roman (2012)

Theaterstücke

  • Die Garagen. Uraufführung 1988.
  • Nazim schiebt ab. Uraufführung 1990.
  • Edelmanns Tochter (1996)

Romane

Kurzgeschichten

  • Ein Freund. (1998)
  • Idioten. Fünf Märchen. (2003)

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