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Malibu

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Malibu

Kurz bevor sie ihren 17. Geburtstag feiern kann, kommt Mirjam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Ihrem Vater, Joop Koopman, ist es nicht vergönnt, sich seiner Trauer hinzugeben. Sein Freund Philip verwickelt ihn in einen Spionagefall für den israelischen Geheimdienst, seine Cousine Linda in ihre buddhistische Wiedergeburtstheorie. Tragödie, Politspionage und metaphysischer Thriller in einem – Leon de Winters kühnster Roman.

Mehr zum Inhalt

Am Morgen des 22. Dezember 2000 gratuliert Joop Koopman, 47, gebürtiger Niederländer, mäßig erfolgreicher Drehbuchautor in Los Angeles, seiner Tochter Mirjam zu ihrem 17. Geburtstag. Am Mittag ist er mit einem alten Schulfreund, Philip van Gelder, verabredet. Der möchte Joop für den israelischen Geheimdienst, den Mossad, gewinnen: Er soll einen Marokkaner, der vermutlich mit der Vorbereitung von Terrorakten zu tun hat, bespitzeln. Während dieses Gesprächs ein Anruf: Mirjam ist auf dem Weg zu ihrer Geburtstagsfeier verunglückt. Zwanzig Stunden später ist seine geliebte Tochter tot. Doch Joop ist es nicht etwa vergönnt, sich ganz seiner Trauer hinzugeben. Höhere Gewalt scheint eine Verkettung schicksalhafter Fügungen zu arrangieren, die das Leben des armen Protagonisten bald völlig auf den Kopf stellt: Der hünenhafte Farbige God, auf dessen Beifahrersitz Mirjam verunglückt ist, weicht ihm nicht mehr von der Seite. Für jenen Marokkaner, den Joop beobachten soll, empfindet er eine unerklärliche Sympathie. Und als schließlich noch seine Cousine Linda, die er seit dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat, mit einem tibetischen Mönch in la auftaucht und ihn mit ihren Vorstellungen von der Wiedergeburt zu trösten versucht, weiß Koopman gar nicht mehr, was er glauben soll und wer hier eigentlich Regie führt: ein Wahnsinniger, ein raffinierter Betrüger oder eine verborgene göttliche Hand? De Winters bislang kühnster Roman: menschliche Tragödie, metaphysische Spekulation, physikalische Theorien, Politspionage und Profitgier gehen eine explosive Verbindung ein, die auf jeden Fall eines garantiert – beste Unterhaltung und viel Stoff zum Nachdenken.

Leseprobe

Über Leon de Winter Leon de Winter, geboren 1954 in ’s-Hertogenbosch als Sohn niederländischer Juden, begann als Teenager, nach dem Tod seines Vaters, zu schreiben. Er arbeitet seit 1976 als freier Schriftsteller und Filmemacher in Holland und den USA. Seine Romane erzielen nicht nur in den Niederlanden überwältigende Erfolge; einige wurden für Kino und Fernsehen verfilmt, so ›Der Himmel von Hollywood‹ unter der Regie von Sönke Wortmann. Der Roman ›SuperTex‹ wurde verfilmt von Jan Schütte. 2002 erhielt de Winter den Welt-Literaturpreis für sein Gesamtwerk, und 2006 wurde er mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet.

Pressestimmen über Leon de Winter

„Leon de Winter hat etwas zu erzählen, und er tut es so gut, daß man nicht genug davon bekommen kann.“ Der Tagesspiegel

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