• Die Literaturcommunity für Lese- und Literaturkreise und anspruchsvolle LeserInnen.

    • die besten Buchtipps
    • Tipps zur Gründung, Buchauswahl und Diskussion
    • Infos zu Literatursendungen, -festivals und Auszeichnungen


Frühstück bei Tiffany

0

Persönliche Bewertung:
4,3/5 (12)

Eignung für Lesekreise:
5/5 (1)


Kaufen mit einem Klick: » Lieblingsbuchhandlung » bei Amazon kaufen » bei Thalia kaufen » bei Borromedien kaufen

Frühstück bei Tiffany

Die 18-jährige Holly Golightly lässt sich in New York vom Strom des leichten Lebens treiben. Mit unverschämtem Charme und überraschendem Einfallsreichtum schlägt sie sich durch zwischen Bohemiens, Playboys, Gins und Rosen und bleibt sich und ihrem Herzen dennoch immer treu. Und manchmal, wenn sie das »rote Grausen«, diese unbestimmte Furcht, packt, dann hilft ihr nur eins: schleunigst zum Juweliergeschäft Tiffany an der Fifth Avenue zu gehen.

Pressestimmen

»Capotes Geschichten haben exakt die umgekehrte Wirkung: Durch sie betrachtet man die Erde durch die Lupe eines kleinen Kindes.« Die Welt

»Natürlich muss man sie gelesen haben und wiederlesen, die großartigen Erzählungen des großen Stilisten Truman Capote; und wenn eine Neuübersetzung lockt, erst recht.« Süddeutsche Zeitung

»Ein kleiner, wunderbar lichter Roman.« Spiegel online

»Sehr empfehlenswert! Ein Buch zum Träumen.« NDR 1

Leseprobe von ‚Frühstück bei Tiffany‘

Weiterführende Informationen zum Buch

Die Novelle wurde 1958 unter dem Originaltitel ‚Breakfast at Tiffany’s‘ veröffentlicht. Bereits ein Jahr später erschien das Werk auf Deutsch.

Verfilmung

1961 kam die gleichnamige Verfilmung in die Kinos. Regie führte Blake Edwards. In den Hauptrollen spielten Audrey Hepburn, George Peppard sowie Mickey Rooney.

Im Gegensatz zu Capotes Roman endet der Film allerdings mit einem Happy End. Capote war darüber verärgert.

Der bekannteste Musiktitel des Films ist ‚Moon River‘. Der Song erhielt 1962 einen Oscar. 2004 wählte das American Film Institute das Lied auf Platz 4 der 100 besten US-amerikanischen Filmsongs.

Truman Capote wollte in der Rolle der Holly Golightly eigentlich Marilyn Monroe sehen, jedoch riet man ihr davon ab, weil das Spielen einer Prostituierten schlecht für ihr Image sei. Zweitwahl Audrey Hepburn wurde mit ihrer Darstellung der Holly zur Stilikone. Ihr ‚Kleines Schwarzes‘ am Anfang des Filmes (entworfen von de Givenchy) wurde berühmt. 2006 wurde es für 692.000 Euro bei Christie’s ersteigert und gilt als teuerste Textilie der Filmgeschichte.

Trailer zum Film (in Englisch, Dauer: 2 1/2 Minuten)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Video der ersten Filmszene mit Filmsong ‚Moon River‘ (Dauer: 2 1/2 Minuten)

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Über Truman Capote

Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren; er wuchs in den Südstaaten auf, bis ihn seine Mutter als Achtjährigen zu sich nach New York holte. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Kurzgeschichte Miriam den »O.-Henry-Preis«. 1948 erschien sein Roman »Andere Stimmen, andere Räume«, der als das sensationelle Debüt eines literarischen Wunderkindes gefeiert wurde. Weitere Veröffentlichungen folgten. Das 1958 veröffentlichte »Frühstück bei Tiffany« erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. 1965 erschien der mehrmals verfilmte Tatsachenroman »Kaltblütig«, für den er ausgezeichnet wurde. Postum wurden 1987 – unvollendet – der Roman »Erhörte Gebete«, das neu entdeckte Debüt »Sommerdiebe« sowie Kurzgeschichten, die er als Jugendlicher schrieb, veröffentlicht. Truman Capote starb 1984 in Los Angeles.

Wir haben zu Truman Capote eine ausführliche Autorenseite zusammengestellt, mit weiterführenden Infos zu seinem Leben, eine Übersicht seiner Werke, einem Video, etc. 

» zur Truman-Capote-Autorenseite

Diskussionsfragen

  • Hollys Nachname ist Golightly (etwa ‚nimm’s leicht‘). Warum hat Capote gerade diesen Namen gewählt? Passt er?
  • Welche Rolle spielt der Erzähler / Nachbar im Roman? Warum erfahren wir nicht seinen Namen? Warum nennt Holly ihn Fred? Welche Beziehung haben sie zueinander?
  • Namen sind ein zentrales Thema im Buch. Holly ändert ihren Namen, ihre Katze hat keinen und der Leser lernt den Namen des Erzählers nie kennen. Zudem haben einige Namen in der Erzählung eine Bedeutung. Diskutieren Sie das Thema.
  • Holly hat mit 14 Jahren den viel älteren Doc Golightly geheiratet. Warum? Was verkörperte der Doc, was seine Kinder für sie? Hat sich die Beziehung des Erzählers zu Holly geändert, nachdem er den Doc kennengelernt hatte?
  • Welche Bedeutung hat der antike Vogelkäfig, den Holly für den Erzähler kauft? Was sagt Holly über den Käfig und wie passt dies dazu, wie sie sich in ihrem Leben fühlt?
  • Was verkörpert Tiffany für Holly? Warum wird sie von dem Luxus-Schmuckgeschäft so angezogen?
  • Welche Bedeutung hat ‚Kater‘ für Holly? Warum weigert sie sich, ihm einen Namen zu geben?
  • Was bedeutet Holly ein Zuhause? Warum fühlt sie sich in ihrer Wohnung nicht zu Hause? Wie müsste ein ‚passendes‘ Zuhause für sie aussehen?
  • Ist Ihnen Holly sympathisch? Welche Charaktereigenschaften gefallen, welche missfallen Ihnen an der jungen Frau? Würden Sie gerne mit ihr befreundet sein?
  • Zu welchen Details aus ihrem Leben würden Sie Holly dann befragen?
  • Wird Holly von anderen ausgenutzt (Beispiel ‚Sally Tomato‘) oder bedient sie sich anderer Menschen?
  • Was fasziniert die Männer an Holly? Welche Rolle spielt der Barbesitzer Joe?
  • Im Buch bleibt das Schicksal von Holly offen. Hat Sie das als Leser frustriert und mit zu vielen offenen Fragen zurückgelassen?
  • Wäre unser Eindruck von Holly ein anderer, wenn die Erzählung aus ihrer Sicht geschrieben wäre?
  • Die Figur der Holly wurde nach Erscheinen des Buches kontrovers diskutiert. Wenn die Geschichte nicht in den 40ern, sondern in den 1970er Jahren spielen würde, wäre die Reaktion der Öffentlichkeit eine andere gewesen?
  • Capote hat das Buch in kurze Kapitel eingeteilt. Warum? Wie beeinflusst dies die Art wie wir das Buch lesen?
  • Informieren Sie sich über Truman Capote und sein Leben. Gibt es Parallelen zu Holly? Findet sich etwas von Capote in Holly wieder?

Die Verfilmung des Buches mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle war ein großer Erfolg.

  • Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrer Gruppe den Film an. Vergleichen Sie das Buch mit der filmischen Umsetzung. Wo ist der Regisseur von der literarischen Vorlage abgewichen und warum? Was gefällt Ihnen besser – das Buch oder der Film?
  • Im Gegensatz zu der Vorlage hat der Film ein Happy End. Capote war darüber verärgert. Zu Recht? Wie groß darf bzw. sollte die Freiheit eines Regisseurs bei der Adaption einer Buchvorlage sein? Diskutieren sie weitere Buch / Film – Beispiele, die Sie kennen.

Weitere Diskussionsfragen für Literaturverfilmungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Einen Kommentar hinterlassen

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder weitergegeben. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Sie können diese HTML-Tags und -Attribute verwenden <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

*
*

  • Unsere Neuentdeckung des Monats: Eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus

    Unsere Entdeckung des Monats:

    Eine Frage der Chemie von Bonnie Garmus

    Elizabeth Zott ist alles außer durchschnittlich. Doch es ist 1961, und die Frauen tragen Hemdblusenkleider und treten Gartenvereinen bei. Niemand traut ihnen zu, Chemikerin zu werden.

    ‚Eine Frage der Chemie‘ ist Garmus‘ Debütroman. Das Buch wurde ein weltweiter Bestseller und 2022 von den unabhängigen Buchhandlungen in Deutschland zum Lieblingsbuch gewählt.

    Wir stellen den Roman und die Autorin ausführlich vor und haben Diskussionsfragen für Lesekreise zusammengestellt.

    » zum Buch

  • Unser besonderer Buchtipp: Tell von Joachim B. Schmidt

    Unser besonderer Buchtipp:

    Tell von Joachim B. Schmidt

    Wilhelm Tell – wer kennt ihn nicht, den legendären Schweizer Freiheitskämpfer, der mit dem Apfelschuss seiner Armbrust berühmt wurde? Oder die literarische Adaption von Friedrich Schiller? Später hat Max Frisch mit ‚Wilhelm Tell für die Schule‘ den Mythos nüchtern und aus einer anderen Perspektive erzählt.

    Joachim B. Schmidt traut sich mutig an den historischen Stoff heran und erzählt ihn neu und modern. Und hat Erfolg: Sein Roman wurde in diesem Jahr zum Lieblingsbuch des deutschschweizer Buchhandels gewählt.

    Wir stellen den Roman und den Autor ausführlich vor. Vom Diogenes Verlag gibt es dazu passende Diskussionsfragen.

    » zum Buch

  • ONLINE DISKUTIEREN:

    UNSER FACEBOOK-LESECLUB

    Ab 5. JANUAR: +++ DER PLATZ VON ANNIE ERNAUX +++

    Alle zwei Monate ein neues Buch diskutieren.

    >> Weitere Informationen

    >> Zur Anmeldung

  • Aktuelle Literaturverfilmungen

    Literaturverfilmungen – Vorschau:

    Irgendwann werden wir uns alles erzählen (ab 13.4.)

    Der Pfau (ab 16.3.)

    Sonne und Beton (ab 2.3.)

    Wann wird es endlich so, wie es nie war (ab 23.2.)

    Wo ist Anne Frank (ab 23.2.)

    » Mehr Infos und Film-Trailer

  • Unser Thema des Monats: Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Unser Thema des Monats:

    Das Lieblingsbuch der Unabhängigen Buchhandlungen

    Seit 2015 küren die unabhängigen Buchhandlungen ihr Lieblingsbuch. Dafür nominieren die Buchhändler*innen ihren Lieblingsroman aus dem laufenden Jahr und stimmen dann ab, welcher ihr Lieblingstitel ist.

    Wir haben alle bisherigen Gewinner und die 5 Romane der Shortlist zusammengestellt – insgesamt 40 Buchtipps! Und zu vielen davon gibt es Diskussionsfragen.

    »zu den Buchtipps

  • Umfrage

    FÜR LESEKREISMITGLIEDER: Wie viele Bücher lesen Sie persönlich im Jahr? (inklusive der Bücher, die Sie für Ihren Lesekreis lesen)

    » Ergebnisse anzeigen